Dienstag, 13. Oktober 2015

Die Zeichen dieser Zeit

Tägliche Meditationen - 23. Oktober 2015

Freitag der neunundzwanzigsten Woche im Jahreskreis
Hl. Severin von Köln, Bischof
Hl. Oda von Amay (Ute)

Carmen Gallinger

Lk 12,54-59
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Sobald ihr im Westen Wolken aufsteigen seht, sagt ihr: Es gibt Regen. Und es kommt so. Und wenn der Südwind weht, dann sagt ihr: Es wird heiß. Und es trifft ein. Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr deuten. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten? Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil? Wenn du mit deinem Gegner vor Gericht gehst, bemüh dich noch auf dem Weg, dich mit ihm zu einigen. Sonst wird er dich vor den Richter schleppen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und der Gerichtsdiener wird dich ins Gefängnis werfen. Ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.

Einführendes Gebet: Vater im Himmel, du bist mein Gott und mein Schöpfer. Ich danke dir für deine Liebe und Barmherzigkeit. Mit offenem Herzen möchte ich vor dich hintreten und deine Herrlichkeit betrachten.

Bitte: Heiliger Geist, schenke mir den Blick für die Ewigkeit.

1. „Die Zeichen dieser Zeit deuten.“ Jesus spricht zur Menge und es scheint, als würde er sie wachrütteln wollen. Unser Blick ist oft sehr kurzsichtig und wir sorgen uns um das Hier und Jetzt. Manchmal blenden uns die Sorgen so sehr, dass wir die Zeichen, die Gott uns schenken möchte, im Hier und Jetzt gar nicht erkennen können. Wie viel von der Schönheit Gottes kann uns durch unsere eigene Blindheit entgehen!

2. „Findet das rechte Urteil.“ Die Aufforderung Jesu klingt dramatisch. Wie schwer muss es für unseren Herrn sein, den Unglauben mitanzusehen. So viel hat der Herr bereits für sein Volk Israel getan und immer wieder zweifelt es an der Liebe Gottes. Selbst nach seinem Tod am Kreuz und nach der Auferstehung fällt es auch uns noch oft schwer, an seine Liebe und an das ewige Leben zu glauben. Was muss der Herr noch für uns tun, damit wir unseren Blick ihm zuwenden?

3. „Bemüh dich noch auf dem Weg.“ Jesus hat uns mit seinen Worten und Taten das ewige Leben versprochen. Unser Weg dorthin sollte ein Weg der Versöhnung sein, ein Weg, auf dem wir uns immer mehr mit der Person identifizieren, die uns dann empfangen wird, Jesus Christus.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus Christus, es gibt kein größeres Geschenk als das ewige Leben mit dir. Danke, Herr, dass du mich zu deinem Tisch einlädst, ich bitte dich, hilf mir, den Weg bis dahin mit dir zu gehen.

Möglicher Vorsatz: Ich bete einen ganzen Rosenkranz (oder eine Teil davon, je nach Möglichkeit), um von Maria den Blick auf die Ewigkeit zu erlernen.

Additional Info

  • Untertitel:

    Tägliche Meditationen - 23. Oktober 2015

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