Mittwoch, 22. Oktober 2014

Heilige Simon und Judas Thaddäus: treu zum Herrn

Tägliche Meditationen - 28. Oktober 2014

Dienstag der dreißigsten Woche im Jahreskreis
Hl. Apostel Simon und Judas Thaddäus

P. Steven Reilly LC

Lk 6,12-19
In diesen Tagen ging Jesus auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott. Als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus; sie nannte er auch Apostel. Es waren Simon, dem er den Namen Petrus gab, und sein Bruder Andreas, dazu Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomäus, Matthäus und Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, genannt der Zelot, Judas, der Sohn des Jakobus, und Judas Iskariot, der zum Verräter wurde.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube, dass du mein Schöpfer und Erlöser bist. Ich hoffe auf deine Güte und dein Erbarmen. Ich liebe dich von ganzem Herzen. Ich lege diese Zeit der Betrachtung in deine Hände. Danke, Herr, dass du mir diese Gelegenheit bietest, in der Liebe zu deinem heiligen Willen zu wachsen.

Bitte: Hilf mir, Herr, wie die Apostel beharrlich zu bleiben.

1.  Unmögliche Fälle. Der heilige Judas Thaddäus ist bekannt als der Patron der unmöglichen Fälle. Er war ein Verwandter unseres Herrn und schrieb einen der Briefe des Neuen Testaments. Sein Patronat der unmöglichen Fälle meint natürlich, dass bei Gott nichts unmöglich ist. Welchen unmöglichen Fall habe ich gerade? Welcher geistige Berg steht vor mir, der mir zu steil zum Hochklettern ist? Ist es tatsächlich so unmöglich, oder muss ich nur mehr vertrauen und härter arbeiten?

2. Eifer für das Reich Gottes. Der heilige Simon wurde Zelot genannt. Die Zeloten waren dafür bekannt, dass sie politisch gegen die römischen Besatzer kämpften. Wenn Simon zu dieser Gruppe gehörte, musste er sicher viel lernen, um Jesu Botschaft vom wahren, geistigen Reich Gottes zu begreifen. Die Tatsache, dass er zu den Aposteln gehört, zeigt, dass Jesus ihm zutraute, sich zu ändern. Vielleicht könnte Simon der Patron sein für die Bereitschaft, sich zu ändern – dann ergibt sein gemeinsamer Gedenktag mit dem heiligen Judas Thaddäus richtig Sinn. Sich und seine Sichtweise zu ändern, scheint manchmal wirklich ein unmöglicher Fall zu sein. Die Apostel sind aber der Beweis dafür, dass Christus mächtiger ist als unsere Schwächen, solange wir den wirklichen Wunsch haben, ihm zu folgen.

3. Stütze sein. Wenn wir an die Apostel denken, nennen wir Simon und Judas nicht als erstes. Nicht jeder muss ein Hauptdarsteller sein, um eine felsenfeste Stütze für die Kirche zu sein. Das aber waren Simon und Judas: Männer, die Christus treu waren und die Mission, die er ihnen anvertraute, beharrlich erfüllten. Wir brauchen keine Stars, wir brauchen treue Apostel.

Gespräch mit Christus: Herr, du hast nicht die Besten dieser Welt zu Aposteln erwählt. Sie wurden aber etwas unendlich größeres: Heilige. Hilf mir, an die Macht deiner Gnade zu glauben, die mich verwandeln und heilig machen kann.

Vorsatz:  Ich will demütig sein und dort Stütze sein, wo ich gebraucht werde.

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  • Untertitel:

    Tägliche Meditationen - 28. Oktober 2014

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