Freitag, 20. September 2013

Entscheide dich in Freiheit

Tägliche Meditationen - 25. September 2013

Mittwoch der fünfundzwanzigsten Woche im Jahreskreis
Hl. Nikolaus von Flüe

P. Jeffrey Jambon LC

Lk 9,1-6
Dann rief Jesus die Zwölf zu sich und gab ihnen die Kraft und die Vollmacht, alle Dämonen auszutreiben und die Kranken gesund zu machen. Und er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen. Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd. Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn euch aber die Leute in einer Stadt nicht aufnehmen wollen, dann geht weg und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie. Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall die Kranken.

Einführendes Gebet:  Herr, du bist der Urheber des Lebens und alles Gute kommt von dir. Du bist der Friedensfürst und meine Stütze. Du bist mein Heiler und das Heil selbst. Ich brauche dich und will dir geben. Ich liebe dich und gebe mich dir ganz hin, wohl wissend, dass du mich niemals fallen lässt oder enttäuschst. Danke, dass du dich mir ganz hingibst.

Bitte: Herr, hilf mir, mich auf deine Gnade und nicht auf weltliche Dinge zu verlassen.

1.  Die Sendung. Christus sendet seine Apostel mit unzureichenden Vorräten aus, die frohe Botschaft zu verkünden. Sie müssen auf die Vorsehung vertrauen. Jesus schrumpft ihre Reisekoffer sozusagen auf praktisch nichts. Wie konnten sie Leute berühren? Wie der heilige Paulus fühlten sie, dass Jesus ihre Schritte von einem gewissen Abstand aus lenkte: Ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft (Phil 3,8). Jesus gab ihnen Einschränkungen, um sie zu lehren, dass es ihre Liebe zu ihm ist, die Frucht bringt und nicht Karrieredenken. Habe ich zuhause, im Büro oder bei meinen Besorgungen die gleiche Überzeugung? Bin ich bereit, zwei Meilen zu gehen, wenn meine Kirchengemeinde mich drängt, eine zu gehen?

2. Von allen Dingen befreit. Christus warnt uns davor, Besitz zu horten, nicht so sehr durch das, was er sagt, sondern, was er tut. Er sendet seine Freunde nicht wie Schafe unter die Wölfe, um sich das ganze Wochenende auf einem bequemen Sofa auszuruhen. Jesus zeigt zunächst an einem guten Beispiel, was für apostolischen Erfolg nötig ist. Er wurde in einem schmutzigen Stall geboren. Sein erstes Bett war eine Futterkrippe. Sein erster apostolischer Erfolg war, im Alter von 12 Jahren, seinen Eltern zu erklären, dass seine Zeit gekommen sei. Er sandte Petrus, um Münzen aus dem Maul eines Fisches zu holen, weil er kein Geld hatte, die Steuern zu bezahlen. Er ließ zu, dass einfache Begebenheiten - eine Frau am Brunnen oder ein Trauerzug in einem Dorf - über Generationen für die ganze Welt festgehalten wurden. Später wird er in das Grab eines anderen gelegt. Materieller Wohlstand allein kann einfach nicht erreichen, wozu uns der Herr aussendet!

3. Eine freie Wahl. Jesus schickte seine Jünger nicht auf ein Survival Camp. Trotzdem schien es so zu sein, dass, je härter die Bedingungen waren, desto größer die Anziehungskraft für sie war. Diese galiläischen Fischer nahmen aus freien Stücken einen unbekannten Beruf an. Sie machten die Erfahrung eines Schatzes, der sie mit Enthusiasmus erfüllte, sodass sie alles verkauften, um ihn zu erhalten und zu teilen. Dieser Schatz ist Christus. Das Evangelium sagt: „Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf...“ Die Apostel brauchten nicht lange, um zu entscheiden, was sie tun wollten, da sie einen Schatz in ihrem tönernen Gefäß trugen, der weit und breit verbreitet werden musste.

Gespräch mit Christus: Jesus, unser Herr, so wundervoll materielle Dinge auch sind, sie sind nichts im Vergleich dazu, dich zu besitzen und anderen von dir zu erzählen. Sieh auf mein Bemühen um deinetwillen und segne es. Herr, hilf mir, wie du dem heiligen Paulus geholfen hast, stets für eine himmlische Krone, die nicht verblasst oder rostet, zu kämpfen.

Vorsatz:  Heute werde ich einen Moment vor dem Allerheiligsten Sakrament verbringen, um ernsthaft für die missionarischen Anliegen des Heiligen Vaters für diesen Monat zu beten.

Additional Info

  • Untertitel:

    Tägliche Meditationen - 25. September 2013

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