Montag, 11. September 2017

Ordensprofess von vier Novizen, eine Gelübdeerneuerung und vier Neueintritte ins Noviziat der Legionäre Christi in Neuötting-Alzgern

Pressemitteilung - 10. September 2017

 

Betreff: Ordensprofess von vier Novizen, eine Gelübdeerneuerung und vier Neueintritte ins Noviziat der Legionäre Christi in Neuötting-Alzgern

 


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36 Ordensprofess von vier Novizen, eine Gelübdeerneuerung und vier Neueintritte ins Noviziat der Legionäre Christi in Neuötting-Alzgern Deutschland

 

Gestern, am 9. September legten Br. Nils Schäfer, Br. Axel Hernández, Br. Daniel Flores und Br. José Parra in einem feierlichen Gottesdienst in der Basilika St. Anna in Altötting ihre ersten Ordensgelübde für zunächst zwei Jahre ab. Mit der Profess endet ihre zweijährige Vorbereitungszeit auf das Ordensleben. Br. Markus Stehmer LC erneuerte seine zeitlichen Gelübde für drei Jahre. Drei junge Männer aus Deutschland und ein junger Mann aus Polen traten am Vorabend der Profess neu ins Noviziat in Neuötting-Alzgern ein.

Die jungen Männer gelobten vor etwa 300 Gläubigen, in Armut, Keuschheit und Gehorsam zu leben. Der Gottesdienst fand auch in diesem Jahr, dank der Gastfreundschaft der Kapuziner, in der Basilika St. Anna statt. Zur Feier angereist waren neben den Eltern und Verwandten der Professen auch zahlreiche Priester und Ordensleute der Legionäre Christi aus Österreich, Deutschland und Mexiko. Zu den Gästen zählte ebenfalls Domkapitular Josef Fischer, Ordensreferent des Bistums Passau und Dekan Heribert Schauer. Viele der Gottesdienstbesucher folgten anschließend der Einladung zum Empfang mit Programm ins Noviziat nach Neuötting-Alzgern.

In Jesus bleiben

In seiner Predigt sprach Pater Andreas Schöggl LC (Territorialdirektor) davon, was die Worte Jesu „Ich […] habe euch dazu bestimmt, dass ihr […] Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt“ (Joh 15,16) für Ordensleute bedeuten. Die Frucht des Ordenslebens sei es, Christi Liebe für die Menschen lebendig und spürbar zu machen. Dies gehe aber nur, wenn der Ordensmann immer im Gebet mit Jesus verbunden bleibe. „Die Menschen erwarten, ja brauchen Ihr Gebet und Sie brauchen das auch, um in Jesus zu bleiben“, ermutigte Pater Andreas die jungen Männer. Direkt nach dem Ablegen der Profess erhielten die Ordensbrüder je ein Kreuz als ihren künftig einzigen unmittelbar persönlichen Besitz. Dies symbolisiert, dass sie ihr ganzes Leben Gott anvertrauen. Nach dem Gottesdienst zogen die Neuprofessen mit einer für diesen Anlass gestalteten Professkerze zur Gnadenkapelle, um dort sich und ihr Ordensleben der Muttergottes anzuvertrauen.

„Dass Christus wirklich zu meinem Leben wird!“

Welche Erfahrungen konnten Sie in den vergangenen zwei Jahren im Noviziat sammeln und was hat Sie bewegt, Ordensmann bei den Legionären Christi werden zu wollen?

Br. Nils Schäfer (20 Jahre, aus dem Sauerland): Als ich vor zwei Jahren in das Noviziat eingetreten bin, hätte ich nicht gedacht, dass es eine so intensive Zeit sein wird. Auch wenn mein Weg äußerlich ziemlich gerade zu sein scheint – zuerst drei Jahre Apostolischer Schüler, dann direkt ins Noviziat und jetzt die Ordensprofess –, war es innerlich immer wieder eine Überwindung, mein Leben wirklich ganz in Gottes Hände zu geben. Besonders nehme ich mir aus dieser Zeit mit, dass Gott eben nicht meine Talente und Fähigkeiten braucht, sondern nur ein Herz, welches ihm ganz vertraut und von ihm alles erhofft. Für diese Erfahrung bin ich Gott sehr dankbar. Auf die Profess habe ich vor allem mit dem Wunsch geschaut, dass Christus wirklich zu meinem Leben wird. Ihn durfte ich im Noviziat immer wieder neu erfahren und es ist schwer, das in Worte auszudrücken. Jetzt kann ich mir nichts Sinnvolleres und Erfüllenderes vorstellen, als mein Leben ganz Christus zu schenken.

Br. José Parra (20 Jahre, aus Kolumbien): Zwei Stunden bevor ich meine Soutane als Zeichen meines Eintritts ins Noviziat in Venezuela bekommen habe, wurde mir gesagt, dass ich nach Deutschland geschickt werde, obwohl ich kein Wort Deutsch konnte. Christus eng nachzufolgen war also von Anfang an ein Abenteuer, welches ich an der Hand von Maria angehen wollte. Doch ich wusste, Gott will nur das Beste für mich und er wird mir die Gnade geben, die ich brauche. Angekommen in Deutschland habe ich dann schnell gemerkt, dass sich die Angst, für den der Christus ganz vertraut, in Freude verwandelt. In den zwei Jahren im Noviziat durfte ich Christus persönlich begegnet und seine Liebe erfahren. Dieser Liebe will ich in meinem Leben und durch die Profess entsprechen, um sie an die Menschen weiterzugeben.

Br. Axel Hernández (20 Jahre, aus Mexiko): Wenn ich auf die letzten zwei Jahre zurückblicke, kann ich sagen, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war, in das Noviziat einzutreten. Ich habe viel mehr bekommen, als ich in Mexiko zurückgelassen habe oder auf was ich verzichtet habe, auch wenn es nicht immer leicht war und die deutsche Kultur doch ganz anders ist, wie die in meinem Heimatland. Aber jetzt bin ich mir sicher: Gott lässt sich in der Großzügigkeit nicht überbieten! In den vielen Momenten des Gebets durfte ich eine echte Begegnung mit Christus machen, in der meine Beziehung zu ihm mehr und mehr gewachsen ist, sodass ich jetzt ehrlich sagen kann, dass er das Zentrum meines Lebens ist. Die Gelübde sind für mich der Weg, um ganz eins mit ihm zu sein und nur ihm zu gehören. Als Ordensmann und Priester in der Legion Christi will ich viele Menschen zu ihm zu bringen.

Br. Daniel Flores (20 Jahre, aus Mexiko): Vor meinem Eintritt ins Noviziat wurde ich gefragt, ob ich bereit wäre, mein Noviziat in Europa zu absolvieren. Da ich dachte, dass damit das Noviziat in Spanien gemeint war und ich dort in meiner Muttersprache sprechen kann, habe ich die Frage gleich begeistert bejaht. Erst später wurde mir dann mitgeteilt, dass ich nach Deutschland geschickt werde. Besonders in der täglichen Anbetung im Noviziat durfte ich Christus immer mehr als eine lebendige Person und mehr noch als meinen Freund erfahren. In den apostolischen Tätigkeiten wie z.B. der Pilgerbetreuung konnte ich erste Erfahrungen sammeln, wie erfüllend es ist, den Menschen im Geiste Christi zu dienen und sich ihnen hinzugeben. Die Profess ist für mich der konkrete Schritt um diese Hingabe an Christus und die Menschen Wirklichkeit werden zu lassen.

Der weitere Weg der vier jungen Männer wird sie nach der Profess für die nächsten zwei Jahre in die USA führen, um dort Humanistische Studien zu beginnen.

Während des feierlichen Gottesdienstes in der St. Anna Basilika erneuerte Br. Markus Stehmer LC für weitere drei Jahre seine Ordensgelübde. Br. Markus, geboren am 6. Juni 1988 in Köln, trat 2009 in das Noviziat der Legionäre Christi in Bad Münstereifel ein und legte dort am 10. Dezember 2011 die erste zeitliche Profess ab. Br. Markus hat auf seinem Weg zum Priestertum schon drei Jahre Philosophie in Rom studiert und absolviert gerade sein apostolisches Praktikum in Deutschland. „Ich bin Gott unendlich dankbar für das Geschenk, das er mir gemacht hat. Gott ist unendlich gut“, sagt er im Rückblick auf seinen bisherigen Berufungsweg.

Noviziat: eine zweijährige Probezeit

Vor ihrer ersten Profess hatten die neuen Ordensleute eine zweijährige Probezeit, das Noviziat, absolviert. In dieser Zeit nutzten die jungen Männer die Möglichkeit, in der Stille und Zurückgezogenheit des Noviziats ihrer Berufung zum Ordensleben und Priestertum gezielt nachzugehen. Geprägt ist diese Phase durch das Gebet, die Vertiefung der eigenen Beziehung zu Gott, der Kenntnis der Kongregation, ihrer Spiritualität und ihrer pastoralen Arbeitsbereiche. Am Ende dieser Zeit legten die jungen Männer, die ihrer Berufung sicherer geworden sind, nun ihre ersten zeitlichen Gelübde ab, zunächst für zwei Jahre. Nach dem Noviziat werden sie ihre Ausbildung mit den humanistischen Studien fortsetzen, an die sich ein Philosophie- und Theologiestudium sowie ein Pastoralpraktikum anschließen. 

 

Wir über uns

Die Legionäre Christi sind eine Priester-Kongregation päpstlichen Rechts. Sie wurde 1941 in Mexiko gegründet und 1948 bzw. 1965 auf diözesaner und weltkirchlicher Ebene anerkannt. Die Ordensgemeinschaft zählt aktuell 961 Priester, die in 21 Ländern der Welt tätig sind. In Ausbildung befinden sich 492 Ordensleute. Vier Mitglieder der Legionäre Christi sind Bischöfe. Das Durchschnittsalter der Ordenspriester liegt bei 47 Jahren. Das Durchschnittsalter aller Ordensmitglieder beträgt 39 Jahre. Die Priester, Ordensleute und Novizen der Legionäre Christi kommen aus 40 verschiedenen Ländern. Die Gemeinschaft widmet sich als missionarischer Orden vor allem der Verkündigung und der Ausbildung (Stand 31. Dezember 2016).

In Deutschland sind die Legionäre Christi seit 1988 tätig und haben heute Niederlassungen in Neuötting-Alzgern (Noviziat), Bad Münstereifel (Apostolische Schule) und Düsseldorf (Territorialdirektion und Kommunität). Sie betreuen Mitglieder des Regnum Christi und begleiten deren Initiativen v.a. in den Bereichen Ehe, Familie und Spiritualität in 12 deutschen Bistümern und sind auch in anderen seelsorglichen Aufgaben tätig (z.B. Schulseelsorge und Pfarrmissionen).Sie arbeiten vorwiegend in Schulen und Universitäten, in Mission und Entwicklungshilfe, im Bereich der Medien und in der Jungend- und Familienpastoral sowie in der Diözesanpriesterausbildung.

 

Eigene Webseite des Noviziates in Deutschland: www.noviziat-der-legionaere-christi.org

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Additional Info

  • Untertitel:

    Pressemitteilung - 10. September 2017

  • Datum: Ja
  • Druck / PDF: Ja
  • Region: Deutschland
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