Dienstag, 7. August 2018

Ein Ritter braucht mehr als eine Burg

Ritter und Indianer in der Eifel hatten Spaß bei den Abenteuercamps von NET für Kinder zwischen 8 - 12 Jahren

Jungen möchten Ritter sein

Was bedeutet es, ein Ritter zu sein? Worauf kommt es an? Sind es seine Fähigkeiten im Schwertkampf und Bogenschießen? Muss er auf einer Burg wohnen und eine Rüstung tragen? Braucht er ein eigenes Wappen? Auf dem NET-Abenteuercamp für Jungen haben die acht- bis zwölfjährigen Teilnehmer gelernt, dass es vor allem auf die ritterlichen Tugenden ankommt. Beim Geländespiel in der Burgruine Ulmen (Eifel) müssen die zehn Jungs und acht Betreuer nicht nur Schnelligkeit und Geschick, sondern auch Teamgeist beweisen. Schließlich möchte jedes Team gerne gewinnen. Doch um wirklich zu gewinnen, gehört mehr dazu: Auch bei scheinbaren Rückschlägen nicht sofort aufzugeben. Ausdauernd zu sein. Risiken einzugehen und etwas zu wagen. Genauso verhält es sich auch im Leben, meint Pater Klaus Einsle, der das Camp geistlich betreut hat. Zu den Tugenden eines Ritters würden „Mut, Selbstlosigkeit und Ausdauer und Frömmigkeit“ gehören. Was besonders wichtig sei: „Ein Ritter kämpft nicht für sich selber. Er zeichnet sich durch seinen großzügigen Einsatz für die anderen aus. Pater Klaus übertrug das Bild des Ritters auf den Alltag der Kinder: Auch eine Kleinigkeit, wie morgens das Bett zu machen, sei schon ein Kampf, den die Jungen gewinnen könnten. Und: Wer in den Kleinigkeiten treu sei, könne auch die Welt zum Positiven verändern. David (11) meint: „Wir mussten jeden Tag unser Zimmer aufräumen. Das war richtig gut, da habe ich nichts verloren und es gab nicht so viel Chaos wie auf den Klassenfahrten“.

Neben den Impulsen tauchten die Teilnehmer in die Welt des Mittelalters ein: Sie besuchten eine Ritterburg, nahmen an einem Ritterturnier teil, fertigten eigene Schilde an und übten sich im Bogenschießen. Zeit für Erholung gab es beim Schwimmen in einem der Eifler Maare und im Freizeitpark Klotten. Zudem beteten die Jungen morgens und abends gemeinsam und feierten täglich die heilige Messe. „Ich konnte mir besonders viel von den Predigten über die Nächstenliebe mitnehmen“, so ein Teilnehmer. Er wolle sich nun auch zuhause mehr engagieren. Begleitet wurde das Camp von acht Sommercoworkern, dabei handelt es sich um junge Erwachsene, die sich in den Sommerferien über mehrere Wochen hinweg ehrenamtlich im ECYD engagieren. „Auf dem Camp musste ich Verantwortung für andere übernehmen. Für mich war das eine schöne Herausforderung, an der ich gewachsen bin,“ meint Samuel (16). „Ich habe gelernt, mich einzubringen, auch wenn die Aufgabe anstrengend ist, wie zum Beispiel beim Abwaschen zu helfen,“ so Jakob (18).

Mädchen auf Indianer-Fährten

Parallel zu dem Camp der Jungen fand auch ein Camp für Mädchen in der Eifel statt. Auf dem Essinger Ponyhof lernten die Teilnehmerinnen nicht nur reiten, sondern nahmen auch an verschiedenen Workshops zum Thema „Indianer“ teil und lernten die erste heiliggesprochene Indianerin „Kateri Tekakwitha“ näher kennen.  

Additional Info

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    Ritter und Indianer in der Eifel hatten Spaß bei den Abenteuercamps von NET für Kinder zwischen 8 - 12 Jahren

  • Kategorie News : Aktuelles zum Thema Kinder und Jugend
  • Datum: Ja
  • Druck / PDF: Ja
  • Region: Deutschland
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