Mittwoch, 18. März 2015

Versöhnung statt Gewalt

Vortragsveranstaltungsreihe „Montags im Collegium“ in der Apostolischen Schule der Legionäre Christi in Bad Münstereifel startet erfolgreich.

Alex Lindt vom Hilfswerk „Open Doors“ im Vortragssaal des Internats der Legionäre Christi.Alex Lindt vom Hilfswerk „Open Doors“ im Vortragssaal des Internats der Legionäre Christi.Zum Auftaktthema „Christenverfolgung in islamischen Ländern“ referierte am gestrigen Abend Alex Lindt vom Hilfswerk „Open Doors“ im Vortragssaal des Internats der Legionäre Christi. 40 Interessierte folgten seinem Bericht – ein gelungener Auftakt!

„Ich möchte Versöhnung bringen zwischen Christen und Muslimen!“

Wie können Christen in einem schwierigen Umfeld ihren Glauben praktizieren? Warum sind ehemalige Muslime in Gefahr und wie kann ihnen geholfen werden? Dies waren einige der Fragen denen Lindt nachging. Dabei ging es ihm weniger um die Darstellung des Leids dieser Menschen, sondern vielmehr um ihre Bereitschaft zur Vergebung. Wie notwendig diese ist, machte er gerade am Beispiel der von Boko Harem entführten Mädchen in Nigeria deutlich, die von ihren Entführern für 20 Dollar auf dem Markt verkauft wurden waren. Für viele Menschen in den betroffenen Ländern stünde der Islam für Unterwerfung, für einen Christen könne dies jedoch nur bedeuten, „Liebt alle Muslime!“, zog Lindt eine ergreifende Schlussfolgerung. Der Gewalt müsse die Bereitschaft zur Versöhnung entgegengestellt werden! Ein Teilnehmer aus Bad Münstereifel fasste seine Eindrücke vom Abend mit den Worten zusammen: „Hier ging es nicht nur um Informationen, die ich auch im Internet finde, sondern um persönliche Erlebnisse. Deshalb war es so bereichernd. Ich komme wieder.“

Das Hilfswerk „Open Doors“

„Open Doors“ wurde 1955 von dem Holländer Anne van der Bijl gegründet. Besser bekannt ist der heute über 80-Jährige nach seiner in 36 Sprachen erschienenen Autobiographie als „der Schmuggler Gottes“ oder „Bruder Andrew“. Das christliche Werk setzt sich seit 60 Jahren in mehr als 50 Ländern für verfolgte Christen ein und bietet Nothilfeprogramme für Flüchtlinge: Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Zelte, Bibeln, Traumahilfe, Kinderprogramme.

„Montags im Collegium“

Diese neue Vortragsveranstaltungsreihe in der Apostolischen Schule greift mehrmals im Jahr viel diskutierte und aktuelle Fragen auf  und will dazu Anstoß zum Nachdenken, zum Austausch und zur Meinungsbildung geben. Allen Themen ist ein christlicher und zugleich auch aktueller Fokus eigen. Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge bieten wir Gelegenheit zum Gedankenaustausch und gemeinsamen Erörtern. Die Reihe ist angelegt als Denksalon: Nach einem pointierten Inputvortrag steht das gemeinsame Erörtern von Herausforderungen und Widersprüchen im Mittelpunkt. Die Veranstaltungen beginnen immer um 18.00 Uhr. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt. Ihr/Euer finanzielle Beitrag von 12 €  pro Abend (oder Vorteilskarte für 5 Vorträge nach Wahl für 50 €) hilft uns die Kosten für die diesjährige Vortragsreihe zu decken. Mehr Informationen bei Ellen Petermann (Email: e.petermann@gmx.org) oder Andrea Borgloh (Email: aborgloh@arcol.org).

Lesen Sie dazu auch den Beitrag auf der Webseite der „Eifeler Presse Agentur“.

Additional Info

  • Untertitel:

    Vortragsveranstaltungsreihe „Montags im Collegium“ in der Apostolischen Schule der Legionäre Christi in Bad Münstereifel startet erfolgreich.

  • Kategorie News : Aktuelles zum Thema Ehe & Familie und Erwachsenenbildung
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  • Druck / PDF: Nein
  • Region: Deutschland
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