Donnerstag,
15. Oktober 2026
Ein Herz, das sich von Gott verändern lässt
15. Oktober 2026
Donnerstag der achtundzwanzigsten Woche im Jahreskreis
Hl. Teresa von Avila, Ordensfrau, Kirchenlehrerin
Gedenktag
Jonathan Fuhr
Lk 11,47-54
In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch! Ihr errichtet Denkmäler für die Propheten, die von euren Vätern umgebracht wurden. Damit bestätigt und billigt ihr, was eure Väter getan haben. Sie haben die Propheten umgebracht, ihr errichtet ihnen Bauten. Deshalb hat auch die Weisheit Gottes gesagt: Ich werde Propheten und Apostel zu ihnen senden und sie werden einige von ihnen töten und andere verfolgen, damit das Blut aller Propheten, das seit der Erschaffung der Welt vergossen worden ist, von dieser Generation gefordert wird, vom Blut Abels bis zum Blut des Zacharías, der zwischen Altar und Tempelhaus umgebracht wurde. Ja, das sage ich euch: An dieser Generation wird es gerächt werden. Weh euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schlüssel zur Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und die, die hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert. Als Jesus von dort weggegangen war, begannen die Schriftgelehrten und die Pharisäer, ihn mit vielerlei Fragen hartnäckig zu bedrängen; sie lauerten ihm auf, um ihn in seinen eigenen Worten zu fangen.
Einführendes Gebet: Jesus; ich komme heute zu dir und möchte dich darum bitten, dass du mir den Blick des Glaubens schenkst. Hilf mir, dich immer mehr zu lieben und dich wirklich in mein Leben aufzunehmen, immer mehr unter deinem Blick zu leben. Verwandle du mein Herz!
Bitte: Herr, schenke mir einen tiefen Glauben.
1. Nicht nur äußerlich glauben. Heute lädt uns Jesus zur Verwandlung unseres Herzens ein. An dieser Stelle können wir betrachten, wie wenig es ihm auf die äußerlichen Formen ankommt, auf äußerliche Erfüllung. Jesus lädt uns vielmehr dazu ein, unser ganzes Sein vom Glauben durchdringen zu lassen.
2. Den Schlüssel nicht wegnehmen. Wir sollen Jesu Zeugen sein, von seiner Liebe Zeugnis geben, die wir erfahren haben. Er möchte durch uns den Menschen begegnen. Deshalb ist es wichtig, dass wir das Licht, das er uns schenkt, nicht verstecken, sondern in diese Welt hinausleuchten lassen. Sein Licht ist der Schlüssel zum Herzen aller Menschen.
3. Jesus auch dann nachfolgen, wenn es unbequem wird. Jesu Botschaft ist auch herausfordernd. Hier fordert er die Schriftgelehrten heraus und lädt sie ein, sich zu ändern. Auch uns lädt er dazu jeden Tag ein. Jetzt können wir uns einen Moment nehmen und darüber nachdenken: Welche Denkmäler errichten wir in unserem Leben, die uns vom Herrn abbringen.
Gespräch mit Christus: Jesus, dir nachzufolgen ist manchmal eine ganz schöne Challenge. Eine Herausforderung, die das Leben durch und durch verändert. Vor allem bekommen wir durch den Glauben einen neuen Blick auf die Dinge und unsere Herzen werden verwandelt. Danke, dass du uns nicht allein lässt.
Vorsatz: Heute bei einer Gelegenheit Zeugnis von meinem Glauben geben.