Mittwoch,
14. Oktober 2026
Herzenshaltung
14. Oktober 2026
Mittwoch der achtundzwanzigsten Woche im Jahreskreis
Hl. Kallistus I., Papst, Märtyrer
Jonathan Fuhr
Lk 11,42-46
In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch Pharisäern! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Gewürzkraut und allem Gemüse und geht am Recht und an der Liebe Gottes vorbei. Man muss das eine tun, ohne das andere zu unterlassen. Weh euch Pharisäern! Ihr liebt den Ehrenplatz in den Synagogen und wollt auf den Straßen und Plätzen gegrüßt werden. Weh euch: Ihr seid wie Gräber, die man nicht mehr sieht; die Leute gehen darüber, ohne es zu merken. Darauf erwiderte ihm ein Gesetzeslehrer: Meister, mit diesen Worten beleidigst du auch uns. Er antwortete: Weh auch euch Gesetzeslehrern! Ihr ladet den Menschen unerträgliche Lasten auf, selbst aber rührt ihr die Lasten mit keinem Finger an.
Einführendes Gebet: Jesus, ich komme heute zu dir und möchte dich darum bitten, dass du mir den Blick des Glaubens schenkst. Hilf mir, dich immer mehr zu lieben und dich wirklich in mein Leben aufzunehmen, immer mehr unter deinem Blick zu leben. Verwandle du mein Herz!
Bitte: Jesus, verwandle mein Herz.
1. Almosen geben. An dieser Stelle fällt auf, dass Jesus wirklich sehr hart spricht. Er sieht, dass die Pharisäer und Gesetzeslehrer gute Dinge auf die falsche Art und Weise tun. Zuerst geben sie Almosen, also sie geben etwas von dem, was sie haben. Das ist an sich etwas Schönes, und zu diesem Schönen lädt Jesus uns ein, mit der rechten Herzenshaltung. Almosen geben, weil wir in den Armen und Bedürftigen Jesus sehen und ihn lieben möchten.
2. Demut. Jesus lädt uns ein zur Demut. Zu einer Demut, die ihren Platz kennt. Wir brauchen nicht die Ehrenplätze, vielmehr kommen unser Wert und unsere Würde von unserer Gotteskindschaft. Betrachten wir in dieser Passage Jesus, wie er uns einlädt, in unserer Identität zu leben und diese anzunehmen.
3. Konsequenz. Jesus kritisiert auch die Scheinheiligkeit. Als Christen sind wir dazu gerufen, dem Herrn konsequent nachzufolgen, nicht nach außen hin etwas vorzugeben und dann hintenrum auf eine andere Art und Weise zu handeln.
Gespräch mit Christus: Jesus, manchmal ist es so einfach, viel zu tun und oft sind es dann mehr oder weniger leere Taten. Du lädst dazu ein, die Dinge mit dem Herzen und von deiner Liebe durchdrungen zu tun. Ich bitte dich, lass mich heute ein Zeuge deiner Liebe sein.
Vorsatz: Heute einem armen Menschen etwas schenken.