Freitag,
16. Oktober 2026
Fürchtet euch nicht – wir sind seine Kinder
16. Oktober 2026
Freitag der achtundzwanzigsten Woche im Jahreskreis
Hl. Hedwig, Herzogin von Schlesien>br />Hl. Gallus, Mönch, Einsiedler, Glaubensbote
Hl. Margareta Maria Alacoque, Ordensfrau
Jonathan Fuhr
Lk 12,1-7
In jener Zeit strömten Tausende von Menschen zusammen, sodass es ein gefährliches Gedränge gab. Jesus begann zu sprechen, vor allem zu seinen Jüngern: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei! Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, im Licht hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden. Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, danach aber nichts weiter tun können! Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen! Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten. Verkauft man nicht fünf Spatzen für zwei Pfennige? Und doch ist nicht einer von ihnen vor Gott vergessen. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
Einführendes Gebet: Jesus, ich komme heute zu dir und möchte dich darum bitten, dass du mir den Blick des Glaubens schenkst. Hilf mir, dich immer mehr zu lieben und dich wirklich in mein Leben aufzunehmen, immer mehr unter deinem Blick zu leben. Verwandle du mein Herz.
Bitte: Herr, schenke mir ein aufrichtiges und ungeteiltes Herz.
1. Ein Leben ohne Masken. Jesus lädt in seinen Reden zu einem Leben ohne Masken ein. Er möchte uns ganz durchdringen, nicht nur eine äußere Hülle verpassen, die Gott irgendwie lobt und preist, aber eigentlich an den Sicherheiten dieser Welt festhält.
2. Wen fürchte ich? Oftmals ist es uns wichtig, was die anderen über uns denken und wie etwas ankommt. Wir bauen unsere Sicherheit auf die Meinung anderer, die uns umgeben. Jesus lädt uns ein, in der Furcht Gottes zu leben. Das ist keine Angst, sondern es ist Ehrfurcht, die uns in eine Haltung des Gebets bringt, in der wir uns vor Gott Vater hinstellen, so wie wir sind.
3. Du bist Gott nicht gleichgültig. Gott Vater liebt jeden Einzelnen von uns als sein geliebtes Kind. Wir dürfen voll Vertrauen zu ihm kommen. Wir kommen zu keinem Fremden, sondern zu unserem Papa im Himmel, der uns durch und durch kennt. In diesem Vertrauen dürfen wir leben.
Gespräch mit Christus: Jesus, du hast uns den Weg zu Gott Vater gezeigt und wir dürfen voll Vertrauen zu ihm kommen. Wir sind nicht allein und das ist wunderschön. Lass mich diese Liebe jeden Tag wieder neu erfahren und immer mehr in der Freiheit der Kinder Gottes leben.
Vorsatz: Heute ganz bewusst das Vaterunser beten. Ich, ein Kind Gottes, bin bei meinem Papa und bitte ihn um Gnaden.