Tägliche Meditationen
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Sonntag,
14. März 2021

"Gott hat die Welt so sehr geliebt…"

Vierter Fastensonntag "Laetare"
Hl. Mathilde, Königin

P. Štefan Kavecký LC

Joh 3,14-21
In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.

Einführendes Gebet: Jesus, Nikodemus hat dich in der Stille der Nacht aufgesucht und dann habt ihr über sehr wichtige Themen gesprochen. Ich würde so gerne mit dir über mein Leben sprechen.

Bitte: Gott, bitte schenke mir Glaubensfreude.

1. "Gott hat die Welt so sehr geliebt…". Hier beginnt alles, sogar mein eigenes Leben und die Menschheit überhaupt. Gott liebt unsere Welt und er liebt sie sehr. Und das ist auch der tiefste Grund, weswegen wir uns am heutigen Laetare-Sonntag freuen sollen. Niemand bezweifelt, dass wir diesen Satz unzählige Male gehört haben, trotzdem sollten wir heute kurz innehalten und unser Herz fragen, wie sehr es sich daran erfreut!

2. Gott hat seinen Sohn gesandt, damit die Welt durch ihn gerettet wird. Hier haben wir einen weiteren Grund, um uns heute zu freuen. In unserem Leben gibt es 2 Kategorien von Sorgen. Die erste Kategorie Sorgen schaffen wir selbst zu bewältigen, es können Haushaltsverpflichtungen, Lebensunterhalt und anderes sein. Die zweite Kategorie Sorgen können wir selbst nicht bewältigen, wie etwa eine weltweite Pandemie, Krankheit schlechthin, die Sünde, der Tod… und wie tröstlich ist es – wenn wir uns unsere Sorgen nun kurz vor Augen führen – zu wissen, dass uns ein Retter geschenkt worden ist.

3. "Jeder, der an ihn glaubt…". Wenn man aber Glaubensfreude erfahren möchte, muss man auch "das Kleingedruckte" lesen: Auf unsere persönliche Stellungnahme kommt es an: Glaube ich, dass es einen Gott gibt? Glaube ich, dass Jesus der Christus ist? Glaube ich, dass er auferstanden ist und nicht alles am Kreuz sein Ende gefunden hat? Das Kleingedruckte ist die Notwendigkeit, uns für den Glauben zu entscheiden. Nikodemus, hat sich auch schwergetan. Wie sieht´s bei uns aus?

Gespräch mit Christus: Jesus, ich möchte glauben, ich möchte die Freude des heutigen Tags erfahren. Die Welt, die der Vater so sehr liebt, verspricht mir oft die Freude, aber sie liefert sie nicht. Würdest du, Jesus, meine Freude sein?

Vorsatz: Ich drücke meinen Glauben heute auf eine kreative Weise aus.

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