Donnerstag,
16. April 2026
Wer bin ich?
16. April 2026
Donnerstag der zweiten Woche nach Ostern
Hl. Bernadette Soubirous, Seherin von Lourdes
Br. Simon Kempen nLC
Joh 3,31-36
Er, der von oben kommt, steht über allen; wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch. Er, der aus dem Himmel kommt, steht über allen. Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er, doch niemand nimmt sein Zeugnis an. Wer sein Zeugnis annimmt, hat besiegelt, dass Gott wahrhaftig ist. Denn der, den Gott gesandt hat, spricht die Worte Gottes; denn ohne Maß gibt er den Geist. Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm.
Einführendes Gebet: Mein Herr Jesus, ich glaube, dass du wahrer Gott und wahrer Mensch bist. Du bist der, der kommen sollte, nach dem sich die Menschheit sehnte, weil sie nicht den wahren Weg zu Gott fand.
Bitte: Hilf mir, dein Wort anzunehmen, um auch in meinem Leben zu bekräftigen, dass du wahrhaftig bist, treu und vertrauenswürdig.
1. Identität in Gott. Jesus kennt seine Identität, er weiß, wer er ist, woher er kommt, wohin er geht und wovon er spricht. Dazu hat er noch alle Autorität des Himmels und der Erde. Er tut das, was der Vater ihm durch den Heiligen Geist aufträgt.
2. Furchtloses Bekenntnis. Jesus sagt, wer sein Zeugnis nur annimmt, beglaubigt damit schon, dass Gott ein guter Gott ist und uns liebt. Aus diesem Bekenntnis heraus haben wir unsere Identität, Herkunft und unseren Auftrag. Wer sich unter den Menschen zu Jesus bekennt, hat großen Einfluss auf die Welt.
3. Ausgegossen in Fülle. Zu all dem gibt Gott seinen Geist in Fülle, wie es im Evangelium steht. Er gibt ihn nicht nur ein bisschen. Er gießt ihn aus mit ganzer Kraft. Doch Gottes Kraft kam nicht im Sturm, nicht im Erdbeben, nicht im Feuer zu Elias, sondern im leisen Säuseln des Windes. Können wir es vernehmen und aus dieser Kraft handeln?
Gespräch mit Christus: Herr Jesus, ich danke dir für deinen Heiligen Geist, den du mir in dieser Gebetszeit sendest, damit ich in Wahrheit beten kann. Ohne ihn kann ich mich nicht vor den Menschen öffnen, ohne ihn verstecke ich meinen Glauben. Hilf mir, immer mehr seine Stimme zu erkennen.
Vorsatz: Als Geliebte Kinder Gottes handeln: angesichts einer Situation; frage erst einmal den Geist Gottes.