Tägliche Meditationen
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Dienstag,
27. März 2007

Dem Geliebten gefallen

Dienstag der fünften Woche der Fastenzeit

P. James Larson LC

Joh 8,21-30
Ein andermal sagte Jesus zu den Pharisäern: Ich gehe fort, und ihr werdet mich suchen, und ihr werdet in eurer Sünde sterben. Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen. Da sagten die Juden: Will er sich etwa umbringen? Warum sagt er sonst: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen? Er sagte zu ihnen: Ihr stammt von unten, ich stamme von oben; ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt. Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben. Da fragten sie ihn: Wer bist du denn? Jesus antwortete: Warum rede ich überhaupt noch mit euch? Ich hätte noch viel über euch zu sagen und viel zu richten, aber er, der mich gesandt hat, bürgt für die Wahrheit, und was ich von ihm gehört habe, das sage ich der Welt. Sie verstanden nicht, dass er damit den Vater meinte. Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin. Ihr werdet erkennen, dass ich nichts im eigenen Namen tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat. Und er, der mich gesandt hat, ist bei mir; er hat mich nicht allein gelassen, weil ich immer das tue, was ihm gefällt. Als Jesus das sagte, kamen viele zum Glauben an ihn.

Einführendes Gebet:   Herr, indem ich deinen heiligen Willen erfülle, wird die Kirche wachsen und in deinem Dienst überzeugender werden. Hilf mir, immer deinen Willen zu tun; hilf mir, die Kirche durch einen getreuen Dienst mit aufzubauen.

Bitte:  Herr, hilf mir, dir zu gefallen in dem, was ich denke, sage und tue.

1. „Ich stamme von oben”. Wir bezeugen im Glaubensbekenntnis, dass Jesus Christus vom Himmel herabgekommen ist, um uns zu erlösen. Diese Wahrheit sagt alles über den Retter aus. Er kommt in die Welt, ohne von der Welt zu sein. Seine Lehre weckt unsere höchsten und edelsten Erwartungen. Sein Weg und sein Lebensstil passen nicht zum Weg und Lebensstil der Kinder dieser Welt und rufen deshalb Widerstand hervor. Strebe ich in meinen geheimsten Gedanken, in meinen Worten und Taten, nach dem, „was oben ist”?

2. „Was ich von ihm gehört habe, das sage ich der Welt.” Wenn wir jemanden wirklich lieben, sagen wir ihm die Wahrheit auch über Dinge, die wirklich von Bedeutung sind, selbst wenn die Wahrheit als unangenehm, schmerzhaft oder bedrückend wahrgenommen werden könnte. Der Gottessohn liebt uns von Anbeginn. Seine Liebe drängt ihn dazu, uns die Wahrheit über den Vater zu sagen, die eine Botschaft von unendlicher Gnade und Liebe ist. Seine Liebe drängt ihn auch, uns die Wahrheit über unser Verhältnis zu diesem barmherzigen Vater zu erklären: wie dieses mit Dankbarkeit und liebendem Gehorsam erfüllt sein sollte, befreit von allem, was uns von ihm trennen könnte. Um zu Jesus und zu dem, was oben ist, zu gehören, muss ich danach streben, mein Herz und meinen Geist für seine Wahrheit zu öffnen, vor allem da, wo er mich um Änderung und Bekehrung bittet.

3. ”Ich tue immer das, was ihm gefällt.” Liebe verwandelt unsere Absichten und Wünsche. Wenn wir jemanden lieben, wollen wir dieser Person in allem gefallen. Jesus liebt den Vater und daher macht er, was diesem gefällt, auch wenn der Wille des Vaters Jesus veranlasst, Leid, Ablehnung und Tod bereitwillig anzunehmen. Er erträgt dieses schwere Leid, um uns das Geschenk der Auferstehung und des ewigen Lebens zu bringen. Wenn ich Christus liebe, dann will ich auch das tun, was ihm gefällt. Und was gefällt Christus? Mein Glaube, meine Hoffnung und meine Liebe. Mein Gehorsam und meine Demut. So gefällt es ihm auch, wenn ich ihm in den Menschen diene, die materiell, moralisch oder geistig meine Aufmerksamkeit und Unterstützung brauchen.

Gespräch mit Christus:  Herr, ich will alle Menschen lieben. Die Schwachen, indem ich mich ihnen zuwende; die reinen Herzens sind, indem ich werde, wie sie; die Nackten, indem ich sie kleide; die Kranken, indem ich sie tröste; Die Gefangenen, indem ich sie besuche; die Menschen jeder Sprache und Rasse, indem ich meine Freundlichkeit wie einen zarten Duft ausbreite, denn Freundlichkeit, die aus einer echten Liebe entspringt, ist die Gabe, die uns am stärksten miteinander verbindet.

Vorsatz:   Ich will heute danach streben, Christus in all meinen Gedanken, Worten und Taten zu gefallen.

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