Wie bringe ich mich ganz in meine Beziehung zu Jesus ein – im Alltag, in der Messe, im Leben? Diese Frage zog sich durch das Wochenende. P. László Erffa LC begleitete die jungen Erwachsenen geistlich und gab Impulse zum zwölften Kapitel des Römerbriefs.
Vom Glauben zum Leben
Im Römerbrief schreibt der Apostel Paulus an die christliche Gemeinde in Rom. In den ersten elf Kapiteln legt er dar, was Gott für die Menschen getan hat. Mit Kapitel 12 wendet er sich der Frage zu, was das für ihr Leben bedeutet.
Paulus fordert die Christen auf, Gott ihr ganzes Leben zur Verfügung zu stellen. Sie sollen sich nicht einfach den Maßstäben ihrer Umgebung anpassen, sondern ihr Denken erneuern lassen. So können sie prüfen, was Gottes Wille ist. Der Glaube soll sich also auch darin zeigen, wie sie ihren Alltag gestalten und miteinander umgehen
Was lasse ich an mich heran?
An diesen Gedanken knüpften die Gespräche beim Wochenende an: Was nehme ich in mich auf – und wie prägt es mich? Die Teilnehmer beschäftigten sich damit, welchen Einflüssen sie Raum geben und was das für ihre Beziehung zu Jesus bedeutet.
In den Impulsen ging es auch um Heiligkeit. Sie wurde nicht als Ziel beschrieben, das erst am Ende eines Weges erreicht wird: Jesus begleitet den Menschen bereits jetzt, auch dort, wo manches im Leben noch unfertig ist.
Den eigenen Weg mit Jesus gehen
Ein weiterer Gedanke war die persönliche Berufung. Jeder Mensch hat einen eigenen Ruf. Ihn zu entdecken bedeutet nicht, den Weg eines anderen nachzuahmen, sondern aus der eigenen Beziehung zu Jesus heraus zu leben und Entscheidungen zu treffen.
Neben den Impulsen feierten die Young Professionals gemeinsam Messe und hielten Anbetung. Gespräche und freie Zeit boten auch den neuen Teilnehmern Gelegenheit, die anderen kennenzulernen und ihre Erfahrungen auszutauschen.
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