Zurück in diesem Leben

Pater Bennet Tierney LC blickt auf mehr als 40 Jahre Priestertum zurück. Vor mehr als 20 Jahren begann er mit dem Aufbau des Medical Mission Network. Vor zwei Jahren wäre für ihn fast alles zu Ende gewesen – vieles davon kann er bis heute kaum in Worte fassen.

Am 1. Juli 2024 bricht Pater Bennet plötzlich zusammen. Die Diagnose: eine Sinusvenenthrombose – ein Blutgerinnsel in einer großen Vene des Gehirns. Es folgt eine hochriskante Operation, danach bleibt er 37 Tage ohne Bewusstsein. Ein Gespräch über Unwürdigkeit, Humor und Maria – und darüber, warum er sagt: Ich habe dieses Leben nicht verdient.

Pater Bennet, was hat Sie in den mehr als 40 Jahren Priestertum am meisten überrascht?
P. Bennet: Christus. Er hat mir jeden Tag sein Leben geschenkt – besonders dann, wenn ich es nicht verdient habe. Und nach so vielen Jahren überrascht er mich immer noch. Das ist beruhigend: Wenigstens einer von uns beiden wird nicht langweilig.

Nicht verdient – woran denken Sie dabei?
P. Bennet: Das ist eine schwierige Frage. Ich bin kein Heiliger. Ich fühle mich vor diesem Geschenk oft vollkommen unwürdig.

Anders gefragt: Wo hat Sie Christus getragen, auch wenn Sie es nach Ihren eigenen Worten nicht verdient haben?
P. Bennet: Im Herzen. Das klingt vielleicht sehr kurz – aber dort spielt sich schließlich das Entscheidende ab.

Denken Sie da an eine konkrete Situation?
P. Bennet: Das ist eine höchstpersönliche Frage. Aber wir sagen in jeder heiligen Messe: „Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach; aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“ Ich nehme diesen Satz sehr ernst.

Also begleitet Sie dieses Gefühl der Unwürdigkeit?
P. Bennet: Ich habe viel darüber nachgedacht. Das Priestertum zum Beispiel – der Herr hat es mir geschenkt. Man kann sich kaum vorstellen, wie groß dieses Geschenk ist. Und dafür ist man nie wirklich würdig oder vollständig vorbereitet. Ich erinnere mich: Kurz nach meiner Priesterweihe hörte ich an einem Tag zwölf Stunden Beichte. Am Ende dachte ich: Von all diesen Sündern bin ich wahrscheinlich der größte. Nach zwölf Stunden Beichte ist man übrigens zu müde, um sich noch etwas vorzumachen. Als ich später beim Jugendfestival in Medjugorje vor etwa 20.000 Jugendlichen predigte, hatte ich wieder dieses starke Gefühl der Unwürdigkeit: Wer bin ich, diesen Menschen etwas zu sagen? Dieses Bewusstsein begleitet mich bis heute. Warum Gott mir 2024 das Leben zurückgeschenkt hat, weiß ich nicht.

Zurückgeschenkt – wollten Sie zurückkommen?
P. Bennet: Nicht zurückkommen – jedenfalls nicht einfach so, als wäre nichts gewesen. Wenn ich ein besserer Mensch gewesen wäre, hätte ich vielleicht gesagt: Natürlich, sofort zurück! Aber so einfach war es nicht. Ich war 37 Tage ohne Bewusstsein – zunächst in der Universitätsklinik in Dresden, später in der Rehabilitationsklinik in Kreischa. Für mich waren diese 37 Tage wie ein einziger Augenblick. Wenn ich heute die Augen schließe, kommen Erinnerungen und Erfahrungen zurück, die ich nicht erklären kann.
Für die Menschen um mich herum war die Situation dramatisch: Die Prognose war äußerst ernst. Es bestand die Gefahr, dass ich sterben oder mit schwersten bleibenden Schäden überleben würde. Und dann kam ich zurück – und Schritt für Schritt kam erstaunlich viel wieder. Heute kann ich sogar wieder predigen.

Sehen Sie angesichts der Dramatik ein Wunder?
P. Bennet: Ja. Ich vermute es. Aber warum, das weiß ich nicht. Ich vermute, dass es auch mit Medical Mission Network zu tun hat. Wenn man mich fragt, was ich in dieser Zeit erlebt habe, stoße ich an eine Grenze. Ich versuche, es zu erklären, aber die Worte kommen nicht heraus – bis heute, auch schriftlich nicht. Glauben Sie mir: Ich habe es mehrmals versucht. Was ich sagen kann: Unser Leben ist nicht selbstverständlich, und das Ende kann unerwartet kommen, „wie ein Dieb in der Nacht“ (vgl. 1 Thess 5,2). Für mich ist seitdem eines ganz klar: Dieses irdische Leben ist nicht alles. Und am Ende zählt, in der Liebe Christi zu bleiben.

Hat sich dadurch Ihr Blick auf das Leben verändert?
P. Bennet: Ich sehe die Welt heute ganz anders. Nichts von dem, was uns umgibt, dauert ewig. Vieles, worüber wir uns furchtbar aufregen, hat ein erstaunlich kurzes Verfallsdatum. Irgendwann ist alles vorbei, was wir heute für unverzichtbar halten. Das relativiert vieles – sogar Sitzungen.

Empfinden Sie es als Segen, dass Sie noch hier sind?
P. Bennet: Für die Menschen um mich herum: ja! Für die Seelen, die Gott mir anvertraut hat, ist es offenbar schön: „Ah, Pater Bennet ist wieder da! Er spricht wieder. Er singt wieder.“ Beim Singen gehen die Meinungen vielleicht auseinander. Für mich selbst war es schwieriger. Dieses zurückgeschenkte Leben anzunehmen, war und ist eine Aufgabe.

Was hat sich in Ihnen selbst verändert?
P. Bennet: Ich habe eine andere Art von Lebensfreude. Ich lebe tiefer, bewusster, aufmerksamer. Es geht nicht um etwas Spektakuläres, sondern um das ganz Gewöhnliche – nur intensiver.
Ich habe mehr Geduld als früher und bin wesentlich ruhiger geworden. Auch im Beichtstuhl fällt es mir leichter, barmherzig zu sein, weil ich sehr genau weiß, wie sehr ich selbst auf Barmherzigkeit angewiesen bin.

Schritt für Schritt kam erstaunlich viel wieder, sagten Sie vorhin. Sind Sie heute gesund?
P. Bennet: Ja. Ich habe mehrfach MRT-Untersuchungen machen lassen. Beim letzten Mal sagte der Arzt: „Restitutio ad integrum“ – vollständige Wiederherstellung. Es waren keine relevanten Folgen mehr zu erkennen. Meine Schwester meinte daraufhin, sie habe immer schon gewusst, dass in meinem Kopf nichts sei. Geschwister sind für Demut bekannt. Viele Menschen haben gesagt: „Das ist ein Wunder, Pater Bennet!“ Ob man es kirchenrechtlich so nennen kann, entscheide nicht ich. Aber ich bin überzeugt: Wenn hier eine besondere Gnade geschehen ist, dann hat Maria etwas damit zu tun.

Maria?
P. Bennet: Bei einem Besuch in Mexiko-Stadt habe ich vor dem Bild Unserer Lieben Frau von Guadalupe gebetet und lange geweint. Ich bin überzeugt, dass sie in dieser Geschichte eine Rolle spielt. Erklären kann ich es nicht – und vielleicht muss ich auch nicht alles erklären können.

Welche Rolle spielt Maria für Sie als Priester?
P. Bennet: Eine sehr große. Ich glaube, ein Priester kann nicht auf Dauer von Maria getrennt leben und zugleich in einer tiefen Beziehung zu Christus bleiben. Ohne diese mütterliche Dimension besteht die Gefahr, dass das Priestertum nur noch funktional wird: Termine, Sitzungen, Predigten, E-Mails – und plötzlich ist man Manager mit Kollar.
Maria ist meine Mutter. Und ihre ganze Aufgabe besteht darin, uns zu Christus zu führen.

Was meinen Sie mit dieser „mütterlichen Dimension“?
P. Bennet: Maria hat keine Doktorarbeit geschrieben und keine Weltreisen organisiert. Sie hat die großen Dinge Gottes in den scheinbar kleinen Dingen gelebt: Sie hat Ja gesagt, Jesus geboren und großgezogen, ihn begleitet und schließlich unter dem Kreuz ausgehalten. Ihre Antwort bei der Verkündigung lautet: „Mir geschehe nach deinem Wort“ (Lk 1,38). Und ihr letztes im Johannesevangelium überliefertes Wort lautet in Kana: „Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5). Maria stellt sich nie in den Mittelpunkt. Sie zeigt auf Christus.

Wie ist diese Beziehung zu Maria bei Ihnen gewachsen?
P. Bennet: Diese Liebe zu Maria hat in mir wie ein kleiner Same begonnen. Ich wurde 1985 in Rom zum Priester geweiht und kam anschließend nach Monterrey in Mexiko, wo die Verehrung Unserer Lieben Frau von Guadalupe tief verwurzelt ist. In ihren überlieferten Worten an den heiligen Juan Diego heißt es sinngemäß: „Fürchte dich nicht. Bin ich nicht hier, die ich deine Mutter bin?“ Dieser Satz hat mich begleitet. Es gab Momente in meinem Leben, in denen ich dachte: Das schaffe ich nicht. Und dann war da diese mütterliche Gewissheit: „Hab keine Angst. Ich bin da.“

Keine Angst – hat Ihr Humor auch mit Ihrem Glauben zu tun?
P. Bennet: Gott muss Humor haben – sonst hätte er mich nicht berufen. Ich kann mir auch Christus nicht als humorlosen Menschen vorstellen. Nehmen Sie Kana: Jesus kommt mit seinen Jüngern zu einer Hochzeit, und irgendwann ist der Wein aus. Die Bibel sagt natürlich nicht, dass die Apostel daran schuld waren – ich möchte hier keinen zweitausend Jahre alten Rufmord beginnen. Aber die Szene hat etwas wunderbar Menschliches. Maria bemerkt die Not, Jesus antwortet zunächst überraschend, und sie sagt völlig unbeeindruckt zu den Dienern: „Was er euch sagt, das tut!“ Das ist für mich beinahe mütterlicher Humor: Sie kennt ihren Sohn.

Welche Rolle spielt Humor für Sie als Priester?
P. Bennet: Humor ist für mich eine Art zu sein. Die Leute erinnern sich an erstaunlich wenig von dem, was ein Prediger sagt – eine demütigende Erkenntnis nach mehr als 40 Jahren. Aber sie erinnern sich daran, wie sie sich dabei gefühlt haben. Manchmal kommt jemand zu mir und sagt: „Pater Bennet, ich erinnere mich an deine Predigt vor 20, 25 oder 30 Jahren.“ Dann werde ich nervös und frage mich: Hoffentlich erinnert er sich an die richtige!

Weil Sie einen Witz, eine Pointe gebracht haben?
P. Bennet: Man kann dieselbe Wahrheit auf verschiedene Weise sagen. Humor kann eine Tür öffnen, durch die eine ernste Wahrheit tiefer ins Herz gelangt. Als ich bei der Beerdigung meiner Mutter predigte, war das für mich unglaublich schwer – ich war ja nicht nur der Priester, sondern der Sohn. Trotzdem gab es einen Moment des Humors. Das hat die Trauer nicht kleiner gemacht; es hat uns geholfen, mitten in der Trauer wieder zu atmen. Christlicher Humor bedeutet nicht, das Leid lächerlich zu machen. Er erinnert uns daran, dass das Leid nicht das letzte Wort hat.

Was bedeutet Ihnen Medical Mission Network?
Wir bringen den Menschen medizinische Hilfe – und wir wollen ihnen durch unser Handeln etwas von der Liebe Jesu Christi erfahrbar machen. Medical Mission Network ist nicht auf Katholiken beschränkt. Wer unseren Code of Conduct mitträgt, kann mitarbeiten. Unsere Grundlage ist die katholische Soziallehre – „Love in Action“, wie ich es gern nenne. Mutter Teresa hat das meisterhaft vorgelebt: weniger reden, mehr lieben – und zwar konkret. Durch unser Zeugnis sagen wir einem Menschen: Du bist nicht vergessen. Du hast Würde. Gott liebt dich, und deshalb kann ich nicht an dir vorbeigehen. Das ist gelebte Liebe. Eingebettet ist das Ganze in Opera Misericordiae, ein Netzwerk katholischer Werke im Umfeld des Regnum Christi und der Legionäre Christi.

Das Apostolat konzentriert sich auf Mittel- und Südamerika und Afrika. Warum?
P. Bennet: Weil dort viele Menschen keinen verlässlichen Zugang zu medizinischer Versorgung haben – besonders in abgelegenen und armen Regionen. Deshalb gehen wir dorthin, wo die Menschen leben: in kleine Dörfer und unterversorgte Gebiete. Unser Ziel ist nicht nur eine kurze medizinische Aktion, bei der wir nach zwei Wochen wieder verschwinden, sondern möglichst kontinuierliche Betreuung. Das ist aufwendig: Medikamente, lokale Vollzeitteams, Diagnostik, Geräte, Reisen und vieles mehr. Unsere Freiwilligen aus Deutschland tragen die Kosten für Flug und Unterkunft in der Regel selbst. Und ein niedergelassener Arzt schließt für einen Einsatz seine Praxis – das ist eine sehr konkrete Form von Spende.

Die Sendung unter armen und ausgegrenzten Menschen wurde beim Generalkapitel des Regnum Christi heuer besonders betont. Freut Sie das?
P. Bennet: Ich bin seit mehr als 50 Jahren Legionär Christi. Und ich habe erlebt, dass die Sorge um Menschen in Armut nicht erst gestern begonnen hat. Es gab und gibt beispielsweise Mano-Amiga-Schulen, die Kindern und Familien mit wenigen Möglichkeiten Bildung eröffnen, sowie weitere soziale Initiativen. Zugleich ist es gut, dass Regnum Christi heute die Sendung unter armen und ausgegrenzten Menschen noch deutlicher ins Bewusstsein rückt. Für mich gehört beides zusammen: Menschen bilden, sie zu Aposteln befähigen und dorthin gehen, wo die Not konkret ist. Das ist keine Mode. Das gehört zum Evangelium.

Seit mehr als 50 Jahren Legionär Christi: Wie haben Sie die Zeit der Reinigung erlebt, nachdem die Verbrechen des Gründers bekannt geworden waren?
Ich glaube, diese Zeit der Reinigung hat uns demütiger gemacht – und sie muss uns weiter demütig halten. Die Verbrechen des Gründers waren schweres Unrecht, vor allem gegenüber den Opfern. Das darf man weder relativieren noch geistlich schönreden. Für viele von uns war die Wahrheit zugleich ein tiefer Schock: Man entdeckt, dass ein Mensch, dem man vertraut hat, ein verborgenes Doppelleben geführt und anderen großes Leid zugefügt hat. Ich vergleiche es manchmal mit einer Familie, die plötzlich erfährt, dass der Vater jahrelang ein Doppelleben geführt hat. Die Kinder haben die Taten nicht begangen, aber die Wahrheit trifft trotzdem ihre ganze Biografie. So ähnlich war es für viele von uns. Unsere Aufgabe ist deshalb nicht, fremde persönliche Schuld zu übernehmen, als wären wir Täter. Unsere Aufgabe ist, Verantwortung für die Wahrheit, für die Opfer, für Aufarbeitung und für eine glaubwürdige Erneuerung zu übernehmen. Als Priester sollen wir Christus ähnlich werden – und das bedeutet gerade auch, der Wahrheit nicht auszuweichen.

Also Verantwortung übernehmen – und nicht weggehen …
P. Bennet: Ja. Es gibt Mitbrüder, die gegangen sind – darunter sehr gute Menschen. Ich respektiere ihre Entscheidung. Für mich persönlich war Weggehen nicht der richtige Weg. Ich habe in der Legion trotz allem auch echte Heiligkeit erlebt, zum Beispiel bei Pater Álvaro Corcuera und bei vielen anderen Mitbrüdern. Deshalb habe ich mir gesagt: Wenn Gott in dieser Gemeinschaft Menschen heiligen konnte, dann kann er es wieder tun. Vielleicht sogar bei mir. Er hat schließlich schon schwierigere Fälle gehabt.

(Das Interview führte Franz Schöffmann.)

* * * 

Zur Person

Pater Bennet Tierney LC, geboren am 24. November 1954 in Limerick, ist seit mehr als 50 Jahren Mitglied der Legionäre Christi und wurde am 24. Dezember 1985 in Rom zum Priester geweiht. Er lebt im Geistlichen Zentrum St. Angela in Königstein. 2004 begann er in Deutschland mit dem Aufbau der medizinischen Hilfsorganisation Medical Mission Network, die weltweit bereits mehr als 350.000 Menschen versorgt hat.

Medical Mission Network – Zahlen & Fakten

  • Aufbau: seit 2004 in Deutschland
  • Eingebettet in: das Netzwerk „Opera Misericordiae“ katholischer Hilfswerke von Regnum Christi und den Legionären Christi
  • Organisationen in: Deutschland, Spanien, Mexiko, Schweiz
  • Einsätze von Deutschland aus: aktuell Mexiko und Tansania, bis zu drei pro Jahr, mit Teams aus Ärzten und Pflegekräften; außerdem Unterstützung von Projekten in Brasilien und Ghana
  • Internationales Netzwerk: Neben MMN Deutschland gehören dazu unter anderem Misiones Médicas España, Helping Hands Medical Missions und MMN Mexiko. Die Initiativen sind bzw. waren in zahlreichen Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens tätig
  • Behandelte Patienten insgesamt: mehr als 350.000
  • In kontinuierlicher medizinischer Betreuung: zwischen 2.000 und 3.000 Menschen
  • Finanzierung heute vor allem aus: Spanien, Schweiz, Mexiko und Deutschland

 

Partner: unter anderem die Johns Hopkins University und die Carlos-Slim-Foundation, dazu weitere Universitäten, Stiftungen und Unternehmen in Mexiko und den USA.

Weitere Informationen zu „Medical Mission Network“ finden Sie hier online!

Pater Bennet Tierney LC blickt auf mehr als 40 Jahre Priestertum zurück. Vor mehr als 20 Jahren begann er mit dem Aufbau des Medical Mission Network. Vor zwei Jahren wäre für ihn fast alles zu Ende gewesen – vieles davon kann er bis heute kaum in Worte fassen.

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