Donnerstag,
11. Juni 2026
Dienstanweisung für das Reich Gottes
11. Juni 2026
Donnerstag der zehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Barnabas, Apostel
Gedenktag
Yasemin Tobias
Mt 10,7-13
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe! Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel! Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert. Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn ihr in ein Haus kommt, dann entbietet ihm den Gruß. Wenn das Haus es wert ist, soll euer Friede bei ihm einkehren. Wenn das Haus es aber nicht wert ist, dann soll euer Friede zu euch zurückkehren.
Einführendes Gebet: Du willst, dass Dein Reich verkündet wird, Jesus. Ich will mich dafür öffnen, damit deine Botschaft bei mir ankommen kann.
Bitte: Herr Jesus, hilf mir, Dich zu verstehen und Deinen Frieden und Deine Gegenwart anzunehmen.
1. Boten. Jesus setzt die Apostel als die Boten seines Reiches ein und gibt ihnen die Vollmacht, die Botschaft mit den entsprechenden Taten zu verkünden. Immer wieder entscheidet sich Gott dazu, Menschen zu gebrauchen, damit andere nicht nur von ihm hören, sondern ihn tatsächlich erfahren. Das eigentliche Wunder ist nicht, dass die Apostel tatsächlich diese Taten vollbringen können, sondern, dass, wer ihnen begegnet, Gott begegnet und seine heilende Liebe erfahren kann. Die Kirche steht in dieser Nachfolge der Apostel, in der jeder Getaufte ein heilender Bote für das Reich Gottes sein soll.
2. Falsche Vorsorge. Jesus gibt den Aposteln den Auftrag, sich bei ihrer Mission nicht mit einer falschen Vorsorge aufzuhalten. Wie er sollen sie im Verzicht und im vollkommenen Vertrauen auf Gott die Botschaft in die Städte und Dörfer bringen. Als Getaufte haben auch wir einen Auftrag im Reich Gottes. Übertragen auf unser Leben, könnten wir fragen, was wir für das, was aktuell unsere Aufgabe ist, brauchen. Es gibt Dinge, die uns in dem, was wir tun wollen, behindern und handlungsunfähig machen.
3. Angebote annehmen. Der von Gott zugesagte Frieden und das Heilsangebot ist abhängig davon, ob die Personen dieses Angebot annehmen. Gott wird nicht müde, uns immer wieder die Gemeinschaft mit ihm anzubieten. Wir dürfen ihn bitten, die Gelegenheiten zu erkennen, in denen wir Ja zu ihm sagen sollen.
Gespräch mit Christus: Ich danke Dir, Herr Jesus, dass Du mir Deinen Frieden und Dein Heil schenken willst. Hilf mir, Momente zu erkennen, in denen Du anderen durch meine Worte und mein Handeln begegnen willst.
Vorsatz: Ich bete das Glaubensbekenntnis in Verbundenheit mit den Aposteln und der Kirche.