Donnerstag,
4. Juni 2026
Mein Lebenssinn ist eine Speise
4. Juni 2026
Hochfest des Leibes und Blutes Christi - Fronleichnam
Valérie van Nes
Joh 6,51-58
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.
Einführendes Gebet: Heute ist Fronleichnam. Ein unscheinbares Stück weißen Brotes wird in einer prachtvollen goldenen Monstranz unter einem edlen Baldachin durch die Straßen getragen, gefolgt von Gläubigen, von denen manche ihre Knie beugen.
Bitte: Herr, Du hast gesagt, dass sich jedes Knie vor Dir beugen MUSS (Phil 2,10) - bitte lass es um aller Menschen willen bald geschehen!
1. Mein Lebenssinn. Fast jeder Mensch sehnt sich nach einem Sinn in seinem Leben. Mein persönlicher Lebenssinn ist eine Person, die ich über alles liebe: Jesus Christus. Er stillt meinen Lebenshunger und meinen Liebeshunger.
2. Meine Lebensspeise und mein Liebestrank. Ich liebe Jesus, und er liebt mich. Wir vereinigen uns in einem Akt der Liebe miteinander, die übermenschlich ist, in einer unübertreffbaren Innigkeit: Jesus schenkt sich mir mit seinem Leib als Speise und mit seinem Blut als Trank, dann bleibt er in mir und ich in ihm.
3. Ich kann nichts als anbeten. Es gibt für mich keinen schöneren Anblick als den einer konsekrierten Hostie. Keinen schöneren Moment als den Empfang der Heiligen Kommunion. Fronleichnam ist eines meiner Lieblingsfeste. Denn gemeinsam die Knie vor dem Herrn zu beugen und ihn jubelnd anzubeten - WOW-Effekt!!! Ein Vorgeschmack auf den Himmel.
Gespräch mit Christus: Herr, ich sehne mich danach, dass alle ihre Knie in Ehrfurcht und Anbetung vor Dir beugen. Dazu muss ich zwar noch abwarten, aber es wird geschehen: "Denn es steht geschrieben: So wahr ich lebe, spricht der Herr, vor mir wird JEDES Knie sich beugen und jede Zunge wird Gott preisen." (Röm 14,11) - WOW, was wird das cool!
Vorsatz: Ich nehme mir vor, heute die Knie vor dem Allerheiligsten Altarsakrament besonders andächtig zu beugen.