Dienstag,
14. April 2026
Hungrig auf Wahrheit
14. April 2026
Dienstag der zweiten Woche nach Ostern
Br. Simon Kempen nLC
Joh 3,7-15
In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodémus: Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von oben geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist. Nikodémus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen? Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche? Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.
Einführendes Gebet: Jesus, mein Freund und Meister. Mein Leben ist sehr irdisch, sehr praktisch, einfach und überschaubar. Ich nähere mich dir in Demut, um dein Wirken in meinem Leben zu erkennen und kraft meiner Taufe von meiner Hoffnung in dieser Welt Zeugnis geben kann.
Bitte: Ich bitte, authentisch zu leben als Zeuge deines Reiches.
1. Nahrung. "Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir." Womit nähren wir unsere Seele? Mit gutem Essen, wie wir es mit unserem Körper tun, also mit geistlicher Speise? Denn wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.
2. Wichtige Momente mit Gott. Jesus spricht mit uns oft über ganz praktische Dinge unseres Lebens. Und im Licht des Evangeliums können wir sie verstehen. So auch unser Leben. Wenn wir uns die Zeit und die Ruhe dazu nehmen, dann können wir die wichtigen Momente des Alltags im Plan Gottes für unser Leben erkennen und davon erzählen.
3. Das lebendige Zeugnis. Wir haben keinen Religionsführer, sondern einen Gottmenschen, in den wir unser Vertrauen legen. Ein wichtiger Punkt im Glauben ist für mich, dass Jesus Zeuge der Wahrheit – ja die Wahrheit selbst – ist, und dass ich nicht einfach das glaube, was allein von Menschen kommt und was sie sich ausgedacht haben.
Gespräch mit Christus: Herr Jesus, du bist der authentische Zeuge, dem ich meinen Glauben schenke. Weil du von den Toten auferstanden bist, glaube ich dir, dass das, was du sagst, von Gott kommt, und es mich lehrt, den rechten Weg zu gehen.
Vorsatz: Ich will Zeuge von dem sein, was meine Seele genährt hat.