Mittwoch,
11. März 2026
Glaube mit Substanz
11. März 2026
Mittwoch der dritten Woche der Fastenzeit
Sophie Frank
Mt 5,17-19
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.
Einführendes Gebet: Jesus, du bist in die Welt gekommen, um alles neu zu machen. Du möchtest nicht an starren Regeln festhalten, sondern schenkst uns durch deine Geburt und deine Auferstehung neue Fülle und neues Leben.
Bitte: Lass du uns deine Gebote und Wahrheiten immer tiefer erkennen und sie in unser Herz dringen.
1. Erfüllung. Jesus versteht das Gesetz nicht als eine Last, sondern als einen Weg, der zu seinem Ziel kommt. Nichts wird aufgehoben oder verändert. Das, was bereits von den Propheten gesagt wurde, findet in Gott seine Erfüllung. In Jesus wird sichtbar, dass das Gesetz auf Beziehung und Heil hin angelegt ist. Er selbst verkörpert diese Erfüllung und lädt mich dazu ein, Gottes Willen nicht als eine Last, sondern als eine Orientierung für ein gelingendes Leben zu begreifen
2. Die Beständigkeit Gottes. Mit der Betonung, dass kein Jota und kein Strichlein vom Gesetz vergeht, unterstreicht Jesus die Verlässlichkeit Gottes. Es gibt nichts Zufälliges, sondern selbst das Kleinste und Unscheinbarste ist unter seinem Blick. Gottes Wille ist nicht beliebig oder zeitabhängig, sondern beständig. Deshalb darf ich mich selbst in dieser schnelllebigen Zeit auf Gott und seine Gebote stützen, denn sie wandeln sich nicht.
3. Das gelebte Wort. Jesu Worte über das Tun und Weitergeben der Gebote ist ein konkreter Auftrag an mich. Es reicht nicht aus, Glauben nur privat zu leben, er hat auch eine öffentliche Dimension. Dabei geht es aber nicht um Perfektion, sondern um Ehrlichkeit und Authentizität. Wie versuche ich meinen Glauben zu leben? Fällt es mir schwer, dazu zu stehen?
Gespräch mit Christus: Jesus, ist danke dir für deine Gebote, die uns ein Wegweiser im Leben sind. Ich bitte dich, lass sie mir nicht eine Last sein, sondern lass mich sie als Weg zum Leben und zur Fülle verstehen.
Vorsatz: Heute möchte ich bewusst Zeugnis für meinen Glauben geben.