Sonntag,
4. Januar 2026
Mir Lebendigkeit schenken lassen
4. Januar 2026
Zweiter Sonntag nach Weihnachten
P. Leonhard Maier LC
Joh 1,1-5.9-14
Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist. In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Einführendes Gebet: Meine Seele hat Durst und Lust auf Stille. In mir jubelt etwas ganz laut, wenn ich einfach nur da sein darf, ohne etwas tun zu müssen. Das gönne ich mir jetzt: für dich, Jesus, meine Zeit verschwenden. Wunderbar!
Bitte: Bitte gib mir die Fähigkeit, mich von dir zurechtweisen zu lassen! Gib mir Kritikfähigkeit!
1. Ohne Gott bin ich tot? So dankbar bin ich und weiß mich so privilegiert, weil ich ein Freund Gottes sein darf. Ich bin nicht nur sein Kind, sondern kann sagen, dass ich ihn persönlich kenne. Zwischen uns "läuft" etwas. Jesus gibt meiner Existenz so ein starkes Leben, ein Sein ohne ihn kann ich mir nur als einen Albtraum vorstellen, fast wie ein Dahinvegetieren. Mit Jesus vereint zu sein, das macht mich zu einem Leuchtpunkt für so viele andere Menschen. Und das sagen sie mir auch manchmal.
2. Seit Jesus ist alles so schön verwandelt. Mit Jesus ist es überall gleich schön, egal ob Nigeria oder Mexiko: Hauptsache mit Jesus vereint. Jeder versteht gleich, um was es Ihm geht, Er ist keinem fremd. Jesu Licht erleuchtet die Gefängniszelle und den Königspalast. Jesus erleuchtet besonders mein Hier und mein Jetzt. Er macht, dass ich den Himmel erlebe und dass mir nichts fehlt.
3. Auch wenn niemand dich aufnimmt, bei mir bist du willkommen. Du klopfst an, und ich sehe dich dastehen. Was willst du, Jesus? Passt es in diesem Moment, dass wir uns unterhalten? Sollte ich nicht besser vorbereitet sein? Ich bin überrumpelt, doch so ist mein Jesus. Ich muss jeden Augenblick mit dir rechnen. Du übertriffst meine Erwartungen. Du macht alles sehr gut. Ich kann immer etwas mehr von dir lernen.
Gespräch mit Christus: Jesus, ich gehöre dir. Du bist Gott. Ich finde es faszinierend, immer tiefer in dich einzutauchen.
Vorsatz: Heute will ich den "Engel des Herrn" beten und dich und dein Wirken in meinem Leben willkommen heißen.