Tägliche Meditationen
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Samstag,
10. Juli 2021

Wem will ich gehören?

Samstag der vierzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Erich von Schweden, Knud von Dänemark, Olaf von Norwegen, Könige und Märtyrer

Annika Bauer

Mt 10,24-33
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn. Der Jünger muss sich damit begnügen, dass es ihm geht wie seinem Meister, und der Sklave, dass es ihm geht wie seinem Herrn. Wenn man schon den Herrn des Hauses Beelzebul nennt, dann erst recht seine Hausgenossen. Darum fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.

Einführendes Gebet: Jesus, lenke jetzt all meine Aufmerksamkeit auf dich. Diese Zeit des Gebets soll allein zu deiner größeren Ehre dienen.

Bitte: Ich bitte dich, beschütze mich vor meinen Ängsten und hilf mir, sie in deiner Kraft zu besiegen.

1. "Fürchtet euch nicht!" Es gehört zur Strategie des Feindes, Furcht zu verbreiten. Angst ist häufig der Ursprung für unsere Unfreiheit und für viele unserer Entscheidungen gegen Gott. Sie stiftet Verwirrung; lässt uns im Dunkeln. Welche Strategie verfolgt der Feind in meinem Leben?

2. Wem will ich gehören? Gott will uns die Augen öffnen, damit wir erkennen, dass wir bei ihm alles haben. In ihm erkennen wir die Wahrheit über uns. Er will, dass wir im Licht leben und frei sind. Er schenkt Frieden. Für welchen Blick auf mich, angstvoll oder angstfrei, möchte ich mich entscheiden? Wem möchte ich gehören?

3. Mein Wert. Es nimmt uns alle Angst, zu erkennen, wie wertvoll wir in den Augen des Vaters sind. Bin ich diesem Blick des Vaters bereits begegnet? Was will Gott mir über meinen Wert sagen? Ich bin geliebt, ohne dass ich leiste. Ich bin gut… Welche weiteren Wahrheiten spricht Gott über mich?

Gespräch mit Christus: Jesus, ich möchte mich nicht von meinen Ängsten leiten lassen, sondern von deiner Liebe. Du zeigst mir, wie wertvoll ich in deinen Augen bin. Hilf mir, mich immer wieder für dich zu entscheiden, so dass ich frei werde und es bin.

Vorsatz: Ich möchte darüber nachdenken, welche Strategie der Feind in meinem Leben verfolgt und wie Gott darauf antwortet.

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