Tägliche Meditationen
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Freitag,
26. Juli 2019

Ich will Gott schauen

Hll. Joachim und Anna, Eltern der Gottesmutter Maria
Gedenktag

Magdalena Sczuka, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Mt 13,16-17
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.

Einführendes Gebet: Danke, Jesus, dass ich mir jetzt Zeit nehmen darf, um DICH zu sehen und zu hören. So viele gute Menschen haben sich danach gesehnt und haben nie die Chance gehabt, etwas von dir zu hören. Und ich darf dich kennen und mit dir sprechen wie mit einem Freund. Was für ein Privileg! Danke!

Bitte: Komm, Heiliger Geist! Komm, Geist der Einsicht und der Weisheit. Lass mich Jesus sehen und hören.

1. Gott will sich offenbaren! Gott möchte, dass wir ihn kennen. Er ist der Erste, der daran interessiert ist, dass unsere Augen ihn sehen und unsere Ohren ihn hören, denn dazu hat er sie erschaffen."Gott, ,der in unzugänglichem Licht wohnt‘ (1 Tim 6,16), will den Menschen, die er in Freiheit erschaffen hat, sein eigenes göttliches Leben mitteilen, um sie in seinem einzigen Sohn als Söhne anzunehmen. Indem Gott sich offenbart, will er die Menschen befähigen, ihm zu antworten, ihn zu erkennen und ihn weit mehr zu lieben, als sie von sich aus imstande wären" (KKK 52).Gott möchte sich nicht vor uns verstecken. Ganz im Gegenteil: Er sehnt sich danach, mit uns in Beziehung treten. Um uns davon zu überzeugen, hat er in Jesus Christus ein menschliches Herz angenommen.

2. Taube Ohren und verschlossene Augen. Einen Vers vor unserer heutigen Bibelstelle lesen wir: "Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden. Mit ihren Ohren hören sie schwer und ihre Augen verschließen sie, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören und mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen und sich bekehren und ich sie heile." (Mt 13,15) Nur wir selbst können Gott davon abhalten, uns zu heilen, uns Gutes zu tun und uns zu beschenken. Wenn wir in unserem Herz dem Pessimismus, der Traurigkeit, der Unehrlichkeit, dem Hass oder der Angst Raum geben, kann unser Herz hart und kalt werden. Unser verhärtetes Herz kann sich wie eine Tür für Gottes Wirken verschließen.

3. "Ihr seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören." So einfach können wir Jesus trösten und ihm eine Freude machen! So leicht können wir den Sohn Gottes selbst zum Jubeln bringen: Wenn wir unsere Ohren für sein Wort öffnen; wenn wir unsere Augen aufmachen und seine Wunder in unserem Leben wahrnehmen; und wenn wir unser Herz für seine Gnade weiten.

Gespräch mit Christus: Herr, schenke mir ein einfaches Herz, das deinem Wirken keine Hindernisse in den Weg stellt. Mach mich fügsam für die leise Stimme des Heiligen Geistes in meinem Inneren und in meinen Mitmenschen.

Vorsatz: Wem könnte ich in der nächsten Zeit ein offenes Ohr schenken? Vielleicht einem kranken oder einsamen Menschen?

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