Im Mai 2026 machten sich rund 120 Männer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, unter der inhaltlichen und organisatorischen Leitung von Christian Schallauer, auf den Weg nach Medjugorje. Mit dabei waren auch etwa 34 Teilnehmer aus dem RC-Umfeld – darunter zahlreiche „Real Männer“ aus Süd-, Mittel- und Westdeutschland sowie P. Klaus Einsle LC und P. Joachim Richter LC, die gemeinsam mit weiteren Priestern die geistliche Begleitung übernahmen.
Glaube, Gemeinschaft und geistliche Erneuerung
Die Wallfahrt entstand durch eine geistige Erfahrung des Medjugorje-Pilgers Christian Schallauer: Er vernahm in sich den Auftrag Marias an ihn „Bringe mir die Männer.“ So sammelte er die ersten Männer. Die Wallfahrt wuchs, und diesmal kamen 120.
Die fünftägige Wallfahrt bot eine intensive Zeit des Glaubens, der Gemeinschaft und der inneren Erneuerung. Inhaltlich fokussierte Schallauer auf die Berufung des Mannes, Verantwortung in Ehe, Familie und Gesellschaft sowie die „Theologie des Leibes“ von Johannes Paul II.
„Sendung + Freiheit + Mut“ auf dem Kreuzberg
Ein besonderer Höhepunkt war für Günter Seybold, den leitenden Mitorganisator der Wallfahrt, der gemeinsame Kreuzweg auf den Krizevac, den Kreuzberg von Medjugorje. „In der Betrachtung der Kreuzwegstationen wird den Männern klar, was Jesus für sie getan hat und was sie gerufen sind, für ihre Familien zu tun: Ihr Leben zu geben.“
Eine „wunderbare, unglaubliche Erfahrung“
Franz Schmeink, einer der Teilnehmer, beschreibt die Tage als „wunderbare, unglaubliche Erfahrung“. Gemeinsam mit 120 Männern zu beten, Lobpreis zu singen, sich auszutauschen und Vorträge zu hören, habe ihm geholfen, die eigene Identität als Mann und als Geschöpf Gottes tiefer zu verstehen. Die Wallfahrt habe Mut zugesprochen, zugleich aber auch ehrlich auf Herausforderungen und Schwächen hingewiesen. Besonders wertvoll seien die konkreten Schritte für den Alltag gewesen – in Familie, Beruf und Glaubensleben.
Sein Fazit: „Ich kann nur jedem Mann, der auf der Suche ist und sich mit grundlegenden Fragen beschäftigen möchte, empfehlen, beim nächsten Mal über Christi Himmelfahrt 2027 dabei zu sein.“
Ein Ort neuer Freude am Glauben
Die Wallfahrt hat deutlich gemacht: Männer suchen Orte, an denen sie im Glauben wachsen, Verantwortung neu annehmen und ihre Berufung vertiefen können. Medjugorje wurde für viele zu einem solchen Ort – geprägt von Gemeinschaft, Umkehr, Mut und neuer Freude am Glauben.
Organisation und Referenten
Christian Schallauer ist seit 2004 mit seiner Frau Daniela verheiratet, Vater von sechs Kindern und wohnhaft in Eferding/OÖ. Beruflich ist er tätig als Gruppenleiter im Facility-Management. Er studierte die „Theologie des Leibes“ nach Johannes Paul II. an der phil.- theol. Hochschule in Heiligenkreuz und ist seit dem 24.06.2017 vom Bischof gesendeter akademischer Referent.
Als Ehepaar haben Daniela und Christian die zweijährige Salzburger Familienakademie absolviert und sind seit 2019 als Familienassistenten gesendet. Darüber hinaus haben sie auch beide das Zertifikat zur Natürlichen Empfängnisregelung (NER) nach Dr. Josef Rötzer erworben und begleiten Ehepaare/Paare auf diesem Gebiet.
Günter H. Seybold, MBA ist Unternehmer, verheiratet, hat sieben Kinder und 13 Enkelkinder. Geistliche Exerzitien waren der Start für seine intensive Suche nach Gott, die den Beginn u.a. für die „Tage der Freude“ 2015 bildeten. Seither finden die Tage der Freude jährlich in Linz im Design Center statt (mehr Informationen hier).
(Fotos: Rudolf Baier)