„Gott hält mich“

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Beim „LookingGood“-Wochenende in München beschäftigten sich zwölf Mädchen mit Vertrauen, der Bedeutung der Heiligen Messe und der Frage, wie Glaube im Alltag konkret werden kann.

Das Wochenende bot Raum für Gemeinschaft, persönliche Entwicklung und geistliche Impulse. Neben gemeinsamen Aktivitäten standen Vorträge, Gebetszeiten und die Feier der Heiligen Messe im Mittelpunkt. Begleitet wurde das Wochenende von P. Michael Hemm LC sowie einigen „Ladies“ (Betreuerinnen).

In seiner Predigt sprach P. Michael über Vertrauen und griff dabei das Evangelium von Jesus auf, der über das Wasser geht. Anhand persönlicher Erfahrungen erklärte er, wie wichtig es sei, gerade in schwierigen Situationen auf Christus zu schauen und ihm zu vertrauen.

Dabei erzählte er auch von einem Vortrag, auf den er sich kaum vorbereiten konnte und bei dem er bewusst versuchte, Gott die Führung zu überlassen. Die Teilnehmerinnen sollten dadurch ermutigt werden, Unsicherheiten nicht nur aus eigener Kraft bewältigen zu wollen.

Ein weiterer Schwerpunkt war ein Vortrag über die Bedeutung der Heiligen Messe. P. Michael erklärte den Ablauf und sprach darüber, wie Tod und Auferstehung Jesu in jeder Eucharistiefeier gegenwärtig werden.

Außerdem ging es um die Verwandlung, die nach christlichem Verständnis nicht nur bei Brot und Wein geschieht, sondern auch den Menschen betrifft. Der Heilige Geist werde nicht nur über die Gaben herabgerufen, sondern auch über die Gläubigen selbst.

Praktische Hinweise sollten den Mädchen helfen, aufmerksamer an der Messe teilzunehmen. Besonders hervorgehoben wurden vier Momente: das Kyrie, das Evangelium, die Gabenbereitung und die Wandlung. Eine Teilnehmerin sagte dazu: „Mir ist besonders hängen geblieben, dass man sich bewusst macht, bei Kreuzigung und Auferstehung Jesu dabei zu sein.“

Ergänzt wurde der Vortrag durch ein Video über die geistliche Bedeutung der Heiligen Messe.

Am Abend fand eine gestaltete Anbetung statt, die von den „Ladies“ vorbereitet wurde. Gemeinsam mit Raphael Schmid wurden kurze Impulse, Evangelienstellen und Zeiten der persönlichen Reflexion angeboten. Außerdem bestand die Möglichkeit zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung und zum Ziehen von Bibelstellen.

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie Menschen Gottes Liebe im eigenen Leben wahrnehmen können.

Neben den geistlichen Programmpunkten gab es Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten. Die Mädchen gingen bouldern, spielten Tischtennis und Federball und verbrachten Zeit im Freien. Auch ein gemeinsamer Eisbesuch gehörte zum Wochenende.

Die Kombination aus geistlichen Impulsen und gemeinsamen Aktivitäten sollte den Mädchen einen Rahmen bieten, um neue Freundschaften zu knüpfen, Fragen zu stellen und Gemeinschaft zu erleben.

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