20 „GetStrong“ -Teamleiter aus Deutschland und Österreich kamen Anfang Oktober 2026 in Würzburg zum Jahrestreffen zusammen. Sie vertieften die Grundlagen des Programms, tauschten Erfahrungen aus und arbeiteten an gemeinsamen Hilfen für die kommenden Wochenenden.
Was macht „GetStrong“ aus? Wie können die Teamleiter Jugendliche begleiten, Freundschaften fördern und Inhalte verständlich vermitteln? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Treffens in Würzburg. Neben Vorträgen und Arbeitsgruppen gab es Zeit für gemeinsames Gebet, Fußball und einen Lagerfeuerabend. Geistlich begleitet wurden die jungen Männer von P. Raphael Ballestrem LC, P.Alejandro Espejo LC, P. Michael und P. Peter Hemm LC.
Viele der jungen Verantwortlichen kennen „GetStrong“ aus ihrer eigenen Zeit als Teilnehmer. Heute gestalten sie die Wochenenden selbst mit. Jonas beschreibt seine Motivation so: „Ich engagiere mich als Teamleiter, weil ich selbst als Teenager dort so viel erleben durfte und jetzt etwas zurückgeben will.“
Freundschaft mit Jesus im Alltag
In einem Vortrag widmete sich P. Raphael dem Freundschaftsbund mit Jesus im ECYD. Grundlage war ein Essay, der diesen Bund als persönliche und freie Antwort auf die Einladung Jesu beschreibt, sein Freund und Mitarbeiter zu sein. Die Freundschaft mit Christus verbindet sich dabei mit der Freundschaft untereinander und dem Einsatz für andere.
In Kleingruppen überlegten die Teamleiter, wie die Teilnehmer diesen Bund leben: Woran lässt sich erkennen, dass ihre Freundschaft mit Jesus lebendig ist? Und wie können sie darin weiterwachsen?
Die tägliche heilige Messe sowie das Morgen- und Abendgebet gehörten auch beim Jahrestreffen zum gemeinsamen Tagesablauf.
Von Begegnungen zu Entscheidungen
Ein zweiter Vortrag von P. Raphael behandelte die Pädagogik des ECYD. Ihr Grundgedanke: Aus Begegnungen und prägenden Erfahrungen wachsen solide Überzeugungen, die gute Entscheidungen ermöglichen.
Die jungen Verantwortlichen blickten dazu auf ihre bisherigen „GetStrong“ -Wochenenden zurück. Wo hatten sie diesen Weg bereits bewusst aufgegriffen? Wie könnten sie ihn künftig stärker in die Gestaltung einbeziehen? Auch die Frage, wie sich Inhalte an jüngere Teilnehmer vermitteln lassen, beschäftigte sie.
Michael berichtete: „Ich habe so viele schöne und prägende Erfahrungen als Teilnehmer gemacht, das motiviert mich, mich als Teamleiter zu engagieren. Bei unserem Jahrestreffen haben wir darüber gesprochen, wie wir Inhalte gut an die jüngeren Teilnehmer vermitteln können, das hat mir sehr geholfen.“
Wertschätzung und Gemeinschaft gestalten
Weitere Gruppenarbeiten widmeten sich dem Miteinander: Wie zeigen die Verantwortlichen den Jugendlichen Wertschätzung? Was fördert Freundschaften, und was steht ihnen im Weg? Dabei ging es sowohl um die Beziehung zwischen Teamleitern und Teilnehmern als auch um die Gemeinschaft der Jugendlichen untereinander.
„Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir das Miteinander zwischen Teamleitern und Teilnehmern und auch der Teilnehmer untereinander verbessern können. Das war sehr hilfreich!“, sagte Simon.
Der Blick richtete sich ebenso auf Menschen außerhalb der eigenen Gruppe. Die Teamleiter tauschten sich darüber aus, wann sie bei vergangenen Wochenenden auf die Nöte anderer aufmerksam gemacht hatten und welche Möglichkeiten sich dafür künftig bieten.
Auch die eigenen Freundschaften hatten ihren Platz im Programm: beim gemeinsamen Fußballspiel, am Lagerfeuer und im Austausch während des Wochenendes.
Eine Checkliste für die Praxis
In einem Workshop erstellten die Teilnehmer in kleinen Gruppen eine Checkliste für ein gelungenes Wochenende. Die Ergebnisse werden nun zusammengeführt und überarbeitet. Anschließend soll die Checkliste den Teams bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung helfen.
Eine weitere Arbeitseinheit griff konkrete organisatorische Fragen auf. Dazu gehörten die Einladung jüngerer Teilnehmer, die Regelung der Finanzen und eine mögliche Zusammenarbeit bei der Gestaltung von Merchandising-Artikeln. Die Verantwortlichen besprachen außerdem, welche Unterstützung sie bei der Erstellung thematischer Einheiten benötigen. Gemeinsam möchten sie eine Spieleplattform mit geeigneten Indoor- und Outdoor-Spielen für „GetStrong“ aufbauen.
Jonas nahm aus dem Austausch konkrete Anregungen mit: „An diesem Wochenende habe ich neue Ideen bekommen, wie wir jüngere Teilnehmer zu den Wochenenden einladen können.“
P. Raphael würdigte den Einsatz der Jugendlichen: „Ich freue mich, wenn ich das große Engagement der Jugendlichen sehe, die mit viel Herzblut zahlreiche „GetStrong“ -Wochenenden planen und durchführen.“
Weitere Informationen zu „GetStrong“ finden Sie hier online!



















