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Erst mittendrin. Jetzt selbst Vorbild.

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September 24, 2026

Wertschätzung für ihren Einsatz, Gemeinschaft und gemeinsames Gebet prägten das „Looking-Good“-Teamleiterinnentreffen vom 7. bis 11. September 2026 in Rignano sull’Arno. Elf junge Frauen blickten auf ihre eigenen Erfahrungen zurück und entwickelten daraus Ideen für die Treffen mit den Mädchen.

„Obwohl ich eher schüchtern war, wurde ich liebevoll aufgenommen und habe mich sofort willkommen gefühlt.“ Mit solchen Erinnerungen begann das Treffen der „Looking-Good“-Teamleiterinnen nahe Florenz. Die Teilnehmerinnen der Teams aus Südostbayern, Franken und Oberösterreich erzählten von Freundschaften, die geblieben sind, von einem lebendigen Glauben und von Menschen, die ihnen etwas zugetraut haben. „Meine Talente wurden entdeckt und gefördert“, sagte eine von ihnen. Eine andere meinte: „Ich weiß nicht, wo ich heute im Glauben und Leben stände, wenn ich „Looking-Good“ nicht gehabt hätte.“

Was hatte diese Erfahrungen möglich gemacht? Und wie können die jungen Frauen heute den Mädchen etwas Ähnliches ermöglichen? Diesen Fragen gingen sie beim Austausch und in der gemeinsamen Planung nach. Die fünf Grundsäulen des Regnum Christi – Spiritualität, Gemeinschaft, Ausbildung, Begleitung und Apostolat – gaben ihnen dafür eine Struktur. Auch Weiterbildung gehörte zum Programm. Zugleich bot das Treffen Gelegenheit, den Teamleiterinnen für ihren ehrenamtlichen Einsatz zu danken, miteinander und füreinander zu beten und bei Gemeinschaft, Erholung und Spaß neue Kraft zu sammeln.

Geistlich begleitet wurden die jungen Frauen von P. Martin Baranowski LC und P. Michael Hemm LC. Neben den inhaltlichen Einheiten blieb Zeit für Ausflüge nach Florenz und Padua. Dort besuchten sie Orte, die mit dem heiligen Antonius, dem Evangelisten Lukas und dem heiligen Leopold Mandić verbunden sind. Bei einer Wanderung zum Kloster Vallombrosa waren sie gemeinsam in der Natur unterwegs.

Die Teamleiterinnen möchten neue und zurückhaltende Mädchen bewusster ansprechen. Namen kennen, nachfragen und sich Zeit für Gespräche nehmen – so kann auch über das erste Treffen hinaus Vertrauen wachsen. Zugleich wollen die jungen Frauen ihren Glauben offen leben und den Mädchen Raum geben, selbst zu beten und Fragen zu stellen. Auch Messe und Beichte sollen so erklärt werden, dass die Mädchen verstehen, was dort geschieht.

In der Gruppe soll jede mit ihrem Charakter und ihren Fähigkeiten wahrgenommen werden. Die Teamleiterinnen sprachen deshalb darüber, wie sie auch leiseren Mädchen Raum geben, Aufgaben fair verteilen und mit Spannungen umgehen können. Gespräche und persönliche Zeugnisse sollen die Treffen bereichern. Bei Aktionen wie „Junge Leute helfen“ oder der „Aktion Kilo“ können die Mädchen zudem selbst Verantwortung für andere übernehmen.

Die Predigten während des Treffens folgten einem Gedanken aus den Statuten des Regnum Christi: Die Liebe zu Christus schließt ein, was ihm am Herzen liegt – Maria, die Kirche und den Papst, die Menschen und die geistliche Familie Regnum Christi. Jeder Tag griff einen dieser Aspekte auf.

Bei der Liebe zu den Menschen geht es in den Statuten um mehr als ein gutes Miteinander. Sie sprechen von der Würde und dem Wert jedes Menschen, von materiellen und geistlichen Bedürfnissen und von dem Wunsch, dass andere Christus kennenlernen. Für die Teamleiterinnen wurde daraus eine praktische Frage: Wie können die Mädchen bei Looking-Good“ erfahren, dass sie gesehen werden – und selbst lernen, für andere da zu sein?

Am Freitag ging es um die Berufung zur Liebe und zur Heiligkeit: in eigenen Impulsen beschäftigten sich die Teamleiterinnen mit den fünf Grundsäulen des Regnum Christi: Spiritualität, Gemeinschaft, Begleitung, Ausbildung und Apostolat. Für den persönlichen Austausch gab es außerdem Fragen zu Selbstannahme, Freundschaft, Vergleichen in sozialen Medien und dem Umgang mit Gefühlen.

„Für mich war die Teamleiterfahrt nach Florenz ein großes Highlight. Es war das erste Mal, dass wir als „Looking-Good“-Teamleiterinnen gemeinsam weggefahren sind. Durch den Austausch über das vergangene Jahr und die zukünftige Zusammenarbeit haben wir uns auch untereinander viel besser kennengelernt und konnten in der Gemeinschaft unglaublich wachsen. Wir haben gemerkt, dass wir alle für das gleiche brennen und nur Jesus uns die Kraft und Freude schenken kann, die wir als Teamleiterinnen brauchen.“

„Der Teamleiterfahrt war eine tolle Erfahrung, in der unsere Gemeinschaft gestärkt und erneuert wurde. Außerdem habe ich persönlich viel mitgenommen: Warum ich das tue, was mir als Teamleiterin wichtig ist und wie ich in jedes Looking-Good“-Wochenende gehe. Ich habe mich für meinen Einsatz als Lady sehr wertgeschätzt gefühlt. Jetzt starte ich wieder mit neuer Motivation und Freude meinen Dienst im „Looking-Good“.

„Diese Fahrt hat uns die Möglichkeit gegeben, uns Teamleiterinnen untereinander besser kennenzulernen und gemeinsam zu wachsen. Jede kommt mit ihrem eigenen Charakter, ihren Schwächen und Stärken und doch mit dem, was uns alle verbindet: Jesus und die Freude daran, ihm im „Looking-Good“ zu dienen und ihn in die Welt zu tragen. Diese Tage haben in mir neues Feuer entfacht und den Wunsch gestärkt, die uns anvertrauten Mädchen so zu lieben, wie Christus sie liebt, und sie als große Schwester auf Augenhöhe zu begleiten.“

„Für mich war die Teamleiterinnenfahrt eine riesige Bereicherung. Ich merke, wie die Beziehungen zwischen den Teamleiterinnen dadurch gestärkt wurden. Wir konnten uns noch einmal tiefer kennenlernen und unsere Freundschaften pflegen. Bei einem Looking-Good-Wochenende ist das oft nicht möglich, wobei es so wichtig ist, dass man als Team gestärkt wird. Für mich war es eine Motivation und die Möglichkeit, mir noch einmal die Frage zu stellen: Warum bin ich bei „Looking-Good“? Warum mache ich das? Somit habe ich noch einmal neu verstehen dürfen, wie wertvoll die Arbeit als Teamleiterin bei „Looking-Good“ ist. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit.“

Weitere Informationen zu „Looking-Good“ findest Du/finden Sie hier online!

LGIO Teamleiter Verantwortung