Beim NET-Challenge Sportcamp in Kronenburg entdeckten 18 Jungen, was Sport und die Freundschaft mit Jesus verbindet
Vom 4. bis 8. August 2026 nahmen 18 Jungen im Alter von acht bis elf Jahren am NetChallenge-Camp in Kronenburg in der Eifel teil. Sportliche Herausforderungen, gemeinsame Unternehmungen und geistliche Impulse griffen dabei ineinander. Im Mittelpunkt stand die Botschaft: Der größte Schatz im Leben ist die Freundschaft mit Jesus.
Jesus als Trainer des Lebens
Wie trainieren Profis? Mit dieser Frage beschäftigte sich Elias in seinem Impuls. Profis üben regelmäßig – bei Sonne und Regen und auch dann, wenn die Motivation fehlt. Sie setzen sich konkrete Ziele und wissen, dass viele kleine Schritte nötig sind, um Fortschritte zu machen.
Was im Sport gilt, lässt sich auch auf Schule, Hobbys, Sprachen oder das Erlernen eines Musikinstruments übertragen. Ein Trainer unterstützt dabei, fordert heraus und hilft, das eigene Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Für Christen übernimmt Jesus diese Rolle: Er zeigt den Weg, stärkt und begleitet.
Wie Training durch Ausdauer wirkt, konnten die Jungen gleich selbst erproben. Jeder Teilnehmer versuchte während des Camps, die Anzahl seiner Liegestütze zu steigern.
Fair gewinnen und verlieren
Auch der Umgang mit Sieg und Niederlage gehörte zum Programm. In seinem Impuls sprach Jan darüber, wie Enttäuschung, Neid oder die Suche nach Schuldigen entstehen können, wenn man verliert. Zugleich machte er deutlich, dass ein Ergebnis nichts über den Wert eines Menschen aussagt. Vielleicht hat sich der Verlierer sogar stärker angestrengt als der Gewinner.
Ein guter Verlierer bleibt fair, steht nach einer Niederlage wieder auf und kann sich mit dem Sieger freuen. Ein guter Gewinner gibt nicht an, respektiert die anderen und tröstet, wenn jemand enttäuscht ist. Als Beispiel diente die japanische Fußballmannschaft, die ihre Kabine nach einem verlorenen Spiel sauber hinterließ, während ihre Fans beim Aufräumen des Stadions halfen.
Jesus, so Jan, bewertet Menschen nicht nach Tabellenplätzen. Für ihn zählen Liebe, Ehrlichkeit, Mut, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft. Einen guten Gewinner erkennt man deshalb auch daran, wie er mit den Verlierern umgeht.
Auch Nächstenliebe lässt sich trainieren
P. Raphael Ballestrem LC richtete den Blick auf das Training der Nächstenliebe. Ausgangspunkt war ein Video, in dem ein Mann ein Kind von einem Balkon rettet. Dafür brauchte er nicht nur trainierte Muskeln, sondern auch ein Herz, das bereit war zu helfen.
Wie körperliche Fähigkeiten wächst auch Nächstenliebe durch Übung. Jesus selbst dient den Menschen, selbst wenn es ihn etwas kostet. Die Fußwaschung zeigte den Jungen, wie diese Haltung konkret aussehen kann. Anschließend sammelten sie eigene Ideen, wie sie Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit im Alltag trainieren können.
Vom Fußballplatz bis zur Nachtwanderung
Gelegenheiten, Ausdauer und Teamgeist praktisch zu erproben, gab es während der fünf Tage mehrfach. Bei einer Waldolympiade bewältigten die Gruppen verschiedene Stationen, außerdem standen eine Schnitzeljagd und ein Leichtathletiktraining auf dem Sportgelände in Jünkerath auf dem Programm.
Ein Vater, der auch als Trainer im örtlichen Fußballverein tätig ist, leitete das Fußballtraining auf einem Rasenplatz. An einem Tag am See gingen die Jungen schwimmen und Tretboot fahren. Ein Grill- und Lagerfeuerabend mit Geschichten sowie eine Nachtwanderung ergänzten das Camp-Programm.























