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Donnerstag, 5. November 2020

Gemeinschaft und Halt anbieten

„GetStrong“-Teamleitertreffen des Regnum Christi im ApostelHaus Alzgern erstmals als Hybridveranstaltung 

Während in fast ganz Bayern schon die rote Coronaampel leuchtete, schien die Gottesmutter ihre schützende Hand über den Landkreis Altötting zu halten, so dass bis Freitag die grüne und am Wochenende die gelbe Phase galt. Damit konnte das jährliche Treffen der „GetStrong“ Teamleiter im ApostelHaus Alzgern gemäß den entsprechenden Auflagen durchgeführt werden. Einige Teilnehmer aus Risikogebieten nahmen freilich nur virtuell teil, so dass die Klausur erstmals als Hybridtreffen stattfand. „Ziel des jährlichen Austausches ist, dass sich die Teamleiter der verschiedenen Gruppen kennen lernen und vernetzen. Außerdem wollen wir für das ehrenamtliche Engagement wertschätzen und dafür danken sowie die Anliegen der Teilnehmer und ihrer Familien im Gebet vor Gott tragen“, erklärte Jugendseelsorger P. Martin Baranowski LC.

Zahlreiche Teilnahmen im Jahr

Rund 20 Teamleiter vertraten derzeit sieben aktiven „GetStrong“-Teams in Deutschland und Österreich, die im Jahr 2019 über 40 Veranstaltungen mit rund 1000 Teilnahmen auf die Beine stellten – neu gegründet wurden im vergangenen Schuljahr Teams in Nordrhein-Westphalen, Frankfurt und München. Doch damit die Wochenenden stattfinden können, gibt es im Vorfeld und in der Nachbereitung viel Arbeit – die Webseite ist zu aktualisieren, Inhalte und Logistik wird vorbereitet, Mitarbeiter werden im Schutz von Minderjährigen geschult, Finanzplanung und Abrechnung sind zu erstellen.

Gemeinschaft unter neuen Vorzeichen

Gerade die Coronazeit stellte alle Teams vor die Herausforderung, die Gemeinschaft und Ausbildung auch unter den neuen Bedingungen weiterzuführen. Beim Klausurtreffen tauschen die Teamleiter ihre Erfahrungen und ihre Schwierigkeiten aus: „Hier kann man sich gemeinsam über die Fortschritte freuen und auch die Schwierigkeiten und Probleme ehrlich ansprechen, bemerkt ein Teamleiter. Neben der Bildung von Leitungsteams, sind die inhaltliche Qualität, eine beständige Weiterbildung sowie ein professionelles Auftreten den Teilnehmern wichtig.

Altersgemäße Glaubenserfahrung

„Ich möchte den Jungs helfen, eine tiefe Erfahrung im Glauben zu machen. Mir ist ein Anliegen, dass sie den Glauben als etwas Normales und Wichtiges erfahren“, war neben der Erfahrung von Gemeinschaft und Freundschaft die Hauptmotivation der Teamleiter. „Wir machen kein Programm, nur um Kinder zu bespaßen oder deren Freizeit zu gestalten. Wenn wir ein gutes und attraktives Programm vorbereiten, so soll das Ausdruck einer selbstlosen Liebe sein, die den Jungs selbstlos das Beste wünscht und helfen möchte, den Glauben zu erleben. Das Apostolat „GetStrong“ ist dazu da, dass die Teilnehmer Jesus kennen lernen, in die Freundschaft mit ihm hineinwachsen und dadurch auch ihr Leben verändern.“

Ein Ausdruck der Liebe

Die Abschlussmesse am Weltmissionssonntag feierte P. Raphael Ballestrem LC und unterstrich dabei Bedeutung der Liebe als Grundmotiv des Teamleiter-Engagement: „Wenn wir evangelisieren, können wir auf diese Weise Gott lieben, weil wir seinem Ruf folgen und seine Apostel werden. Wir lieben den Nächsten, da wir gleichsam wie ein Bettler anderen Bettlern helfen, die nötige Nahrung zu finden. Und wir tun auch uns selber Gutes, da diese Hingabe unserem Menschsein tief entspricht.“

Die Predigt zum Nachhören haben wir für Sie in unserer Mediathek zur Verfügung gestellt

Weitere Informationen „GetStrong“ finden Sie auf der Website.

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    „GetStrong“-Teamleitertreffen des Regnum Christi im ApostelHaus Alzgern erstmals als Hybridveranstaltung 

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