Einkehrtage in Forchheim – 4. Meditation

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Referent

2016-09, P. Martin Baranowski LC 02
P. Martin Baranowski LC

Inhalt

In der vierten Meditation steht die Frage im Zentrum, wie Liebe ganz konkret gelebt wird – und wie das im Regnum Christi Gestalt gewinnt. Geistliche Wege und Bewegungen haben ihren Sinn nur darin, liebesfähiger zu machen: Als Hilfe, Geschenk und Wachstumsweg, nicht als Zusatzlast. Ohne Liebe wird selbst das Beste zur Mühe; mit Liebe werden Gebete, Stil und Engagement tragend und kraftvoll, weil sie aus der Beziehung zum Herrn kommen.
Die Formen der Liebe des Regnum Christi werden als besondere Akzente beschrieben: Wer Christus liebt, beginnt zu lieben, was ihm am Herzen liegt – so wie Liebe in menschlichen Beziehungen neue Interessen und Prioritäten hervorbringt. Aus dieser inneren Umformung folgen konkrete Schwerpunkte: die Liebe zu Gott als Vater, zu dem Christus führt; die Liebe zu Maria als seiner und unserer Mutter, nicht als Konkurrenz zu Christus, sondern als Weg zu ihm, vor allem durch Nachahmung ihrer Tugenden und durch einen Glauben, der im Alltag Wurzeln schlägt statt nur in geistlichen „Highlights“. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Liebe zur Kirche als mystischem Leib Christi und zum Papst: nicht als Vereinsloyalität oder Personenkult, sondern als Konsequenz der Liebe zu Christus, der in der Gemeinschaft der Getauften real gegenwärtig ist. Lebendige Glieder zu sein bedeutet, das in der Taufe geschenkte Leben Christi zu nähren und zu entfalten – nicht im Vergleich mit anderen, sondern als treue Antwort auf das, was Gott ins eigene Herz gelegt hat.

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