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Generalversammlung 2026 der Gottgeweihten Frauen

43 Delegierte aus elf Nationen beraten fünf Wochen lang über Leitung, Zukunftsvision und zentrale Weichenstellungen – auch Europa ist mit drei Teilnehmerinnen vertreten. Weitere Updates folgen.

(letzte Aktualisierung: 13. Februar, 12.00 Uhr)

Rom – Seit Anfang Januar treffen in Rom die Delegierten der III. Ordentlichen Generalversammlung der Gottgeweihten Frauen des Regnum Christi zusammen. Die Versammlung hat bereits begonnen, wird jedoch noch mehrere Wochen andauern: Insgesamt sind fünf Wochen Beratungszeit vorgesehen. Der Auftakt dieser internationalen Zusammenkunft findet am Sitz der Generalleitung (Vía Corrado Barbagallo 20, Rom) statt.

Die Generalversammlung ist das höchste Leitungsorgan der Gesellschaft apostolischen Lebens der Gottgeweihten Frauen des Regnum Christi. Sie dient der Bewahrung des Charismas, der Erneuerung und der Klärung grundlegender Fragen – und sie trifft Entscheidungen, die für die gesamte Gesellschaft verbindlich sind. Ordentlich findet sie alle sechs Jahre statt; in dringenden Fällen kann sie auch außerordentlich einberufen werden. Die letzte ordentliche Generalversammlung fand 2020 statt (wir berichteten ausführlich).

* * *

■ Inhaltsverzeichnis:

● Worum es geht: Leitung wählen, Zukunft gestalten
● Der Weg nach Rom: Territoriale Versammlungen als Fundament
1. Zwischenbericht (5. Januar) : Geistlicher Beginn im Zeichen des Jubiläums
2. Zwischenbericht (7. Januar) : Exerzitien und Vorbereitung: Hören lernen, bevor entschieden wird
3. Zwischenbericht (17. Januar): Gemeinsam unterwegs: Eine Woche der Unterscheidung
4. Zwischenbericht (28. Januar): Gemeinsame Verantwortung für Armut und Nachhaltigkeit
5. Zwischenbericht (29. Januar): Privataudienz bei Papst Leo XIV.
● Wiederwahl von Nancy Nohrden zur Generaldirektorin der Gottgeweihten Frauen
● Wahl des Generalrats und der Generalverwalterin der Gottgeweihten Frauen
6. Zwischenbericht (11. Februar): Auf der Zielgeraden: Blick nach vorn
● Vereint im Gebet für die Generalversammlungen und das Generalkapitel
● Fotos und weiterführende Links

* * *

Wer in Rom zusammenkommt

Die Versammlung vereint in diesem Jahr 43 Delegierte verschiedener Herkunft: 15 Gottgeweihte Frauen nehmen kraft ihres Amtes teil – nicht aufgrund einer Wahl, sondern aufgrund ihrer Verantwortung innerhalb der Organisationsstruktur. Hinzu kommen 26 Delegierte, die per Abstimmung gewählt wurden; ihre Entsendung orientiert sich an der Zahl der Gottgeweihten Frauen mit endgültigen Gelübden in den jeweiligen Territorien.

Auch das Territorium Europa ist vor Ort vertreten: Mariana Ibáñez, Patricia Klein und Alejandra Zapata nehmen an der Generalversammlung teil und bringen Erfahrungen, Fragen und Perspektiven aus dem europäischen Kontext in die Beratungen ein.

(Übersicht der Delegierten mit Foto auf der englischsprachigen Webseite der Gottgeweihten Frauen.)

Worum es geht: Leitung wählen, Zukunft gestalten

Inhaltlich stehen zwei Ebenen im Zentrum: Leitung und Weichenstellungen.

1. Wahlen: Die Generalversammlung wählt:

  • die Generaldirektorin,
  • die Generalrätinnen,
  • sowie die Generalökonomin.

2. Zentrale Themen für die kommenden Jahre
In den Beratungen geht es um die wichtigsten Fragen für die Zukunft der Gesellschaft – darunter:

  • die Vision der Gesellschaft mit Blick auf den Horizont 2031/2032 (je nach Planungsperspektive), inklusive apostolischer Ausrichtung,
  • ein Plan zur finanziellen Nachhaltigkeit,
  • ein geistliches und praktisches Ringen um die gelebte Armut,
  • Fort- und Weiterbildung (Formación Permanente),
  • die Frage nach kontemplativen Dimensionen im Regnum Christi (wir berichteten ausführlich),
  • sowie Änderungen am Eigenrecht (Modifikationen am „Derecho Propio“).

Der Weg nach Rom: Territoriale Versammlungen als Fundament

Der Start in Rom baut auf einem längeren Prozess auf. In den Monaten vor der Generalversammlung hat jedes Territorium der Gemeinschaft eine eigene Territorialversammlung durchgeführt. Diese Treffen waren Orte gemeinschaftlicher Unterscheidung, geprägt von Gebet und Dialog. Dort wurden Vorschläge und Reflexionen zu genau jenen Themen gesammelt, die nun in Rom auf dem Tisch liegen: Zukunftsvision 2026–2032, Nachhaltigkeit, Armut, dauerhafte Formation und rechtliche Weiterentwicklung.

Gerade die Vielfalt der lokalen Realitäten – und zugleich die gemeinsame Sehnsucht, „Apostelinnen der Hoffnung“ zu sein – soll nun in Rom zusammengeführt werden. (Hintergrund zur europäischen Territorialversammlung hier auf unserer Webseite.)

1. Zwischenbericht: Geistlicher Beginn im Zeichen des Jubiläums

Bereits am 5. Januar reisten die Delegierten aus unterschiedlichen Teilen der Welt an. Unmittelbar zu Beginn standen geistliche Akzente im Vordergrund: Am 6. Januar hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, in Rom das Hochfest Erscheinung des Herrn (Epiphanie) mitzufeiern – in einer Feier, die von Papst Leo XIV. geleitet wurde, verbunden mit dem Schließen der Heiligen Pforte im Petersdom. Diese Pforte sei im Laufe des Jubiläumsjahres von mehr als 33 Millionen Pilgerinnen und Pilgern durchschritten worden. Inmitten der großen kirchlichen Gemeinschaft endete das Jubiläum für die Delegierten unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“.

Nach der hl. Messe – bei starkem Regen – verweilten die Gottgeweihten Frauen auf dem Petersplatz, um gemeinsam mit dem Papst den Angelus zu beten. In seiner Ansprache rief er zu einer Hoffnung auf, die konkrete Folgen hat: Mögen Gegner zu Brüdern und Schwestern werden, Ungleichheiten gerechter Ordnung weichen und anstelle der „Industrie des Krieges“ die „Kunst des Friedens“ treten – ein Appell an „Handwerker der Hoffnung“, die „auf einem anderen Weg“ in die Zukunft gehen.

2. Zwischenbericht: Exerzitien und Vorbereitung: Hören lernen, bevor entschieden wird

Vom 7. bis 9. Januar schloss sich eine Zeit intensiver geistlicher Vorbereitung an: Geistliche Exerzitien eröffneten den synodalen Ablauf, der die Versammlung prägen soll. Die Exerzitien wurden von P. Cristóbal Fones SJ geleitet. Die Tage waren von Stille, Gebet und einem „heiligen Schweigen“ geprägt – ein Rahmen, in dem die Delegierten sich bewusst dem Hören auf den Heiligen Geist aussetzen: durch Gebet, geistliche Gespräche, Zuhören und einen wertschätzenden Blick auf das, was gewachsen ist und was sich verändern muss.

Zum Abschluss der Vorbereitungswoche folgten eine Fortbildungseinheit am Samstag sowie Erholung am Sonntag – bevor es in die eigentlichen Beratungen ging.

Am 12. Januar begann die Generalversammlung offiziell mit einer Eucharistiefeier im Petersdom. Die hl. Messe wurde vom Kardinal Ángel Fernández Artime SDB, Pro-Präfekt des Dikasteriums für die Institute geweihten Lebens und die Gesellschaften apostolischen Lebens, geleitet. Damit war der Weg markiert: Die kommenden Wochen sollen nicht nur administrative Entscheidungen hervorbringen, sondern eine geistliche Erneuerung, die aus der Kirche heraus und mit ihr geschieht.

3. Zwischenbericht: Gemeinsam unterwegs: Eine Woche der Unterscheidung

Am Ende der ersten Woche (17. Januar) der Generalversammlung widmeten sich die Delegierten intensiv dem Zuhören, Lesen und Nachdenken über die Territorialberichte und den Bericht der Generalleitung. Nach den Präsentationen der Territorialleiterinnen und der Generalleiterin konnten sie die Fortschritte, Herausforderungen und Perspektiven für die Gesellschaft verinnerlichen und darüber diskutieren. Dabei war echte Freude und Dankbarkeit über das bereits Erreichte zu spüren. Zugleich blieben die noch vor uns liegenden Herausforderungen im Blick.

Der Teil der Versammlung, der den Berichten gewidmet war, endete mit Gruppenarbeit nach der Methode „Conversación en el Espíritu“ (Gespräch im Geist). Diese Methode fördert aufmerksames Zuhören, den Austausch innerer Erfahrungen und eine umfassendere gemeinschaftliche Entscheidungsfindung.

Die apostolischen Werke der Territorien kennenlernen

In einer familiären Atmosphäre bot die Versammlung auch Raum, die apostolischen Werke in den verschiedenen Territorien näher kennenzulernen. An thematischen Tischen tauschten sich die Delegierten über Evangelisierungsinitiativen in ihren Territorien aus. So wurde der gemeinsame Blick auf die Mission bereichert. Ergänzt wurden die Tische durch typische Süßigkeiten aus den Ländern, in denen die Territorien tätig sind. Diese einfache Geste machte es möglich, den kulturellen Reichtum des Regnum Christi zu würdigen.

Momente der Dankbarkeit, des Gebets und der Fürbitte

Die eucharistische Stunde der ersten Woche (15. Januar) wurde von den Geweihten des Gebiets Spanien vorbereitet und geleitet. Sie war ein tief kirchlicher und familiärer Moment. Ein besonderer Raum war der Fürbitte und der Danksagung gewidmet: für die Legionäre Christi, die geweihten Laien, die Laienmitglieder des Regnum Christi und für jede einzelne der Geweihten des Regnum Christi.

Am Freitagabend gab es während des Abendessens einen Moment der Dankbarkeit gegenüber der Generalleitung, die ihre Amtszeit beendet. Es war ein herzlicher Moment, der Erinnerung und Brüderlichkeit verband. Dabei wurde ein Erinnerungsvideo gezeigt, das verschiedene bedeutende Momente der sechsjährigen Amtszeit zusammenfasste.

Am Samstag war die Versammlung ein Ort der Fürbitte und der Danksagung für jedes Territorium und für die Generalleitung. Dabei öffnete sie ihr Herz für das Wirken des Heiligen Geistes. Der Sonntag war ein Tag der Ruhe. Er wurde in Gelassenheit verbracht, entweder mit einem Besuch in Rom oder im Haus Domus RC.

Fortbildung und Vorbereitung auf die Wahlen

Am Montag (19. Januar) nahm die Versammlung ihre Arbeit wieder auf. Es gab einen Vortrag von P. Aitor Jiménez, CFM, Untersekretär des Dikasteriums für das geweihte Leben und die Gesellschaften des apostolischen Lebens. Er gab wertvolle Einblicke in das Charisma, die Rolle der Leitung und den Wahlprozess. Außerdem sprach er über die Mission des Dienstes an den Bedürftigsten.

Auf diesen informativen Teil folgte eine Präsentation über die möglichen Aufgaben der nächsten Generalleitung und über die Vorbereitung auf die Wahlen. Das half den Delegierten, sich klar und verantwortungsbewusst auf die bevorstehenden Entscheidungen einzustellen.

Unterscheidung über die Vision für 2031

Am selben Tag wurde auch das Thema der Vision der Gesellschaft des apostolischen Lebens für 2031 angesprochen. Dabei wurden die Beiträge der Territorialversammlungen aufgegriffen. Zugleich wurde eine gemeinschaftliche Unterscheidung über die Schlüsselelemente für die nächsten sechs Jahre gefördert.

Die Delegierten arbeiteten in Teams. Sie tauschten sich aus und versuchten, die Prioritäten zu identifizieren, die Gott für diese neue Periode inspirieren könnte. Dieses Thema wird gegen Ende der Versammlung wieder aufgegriffen, nachdem die anderen geplanten Themen behandelt worden sind.

Vertiefung der Erfahrung der Armut

Schließlich eröffnete die Versammlung den Auftrag zur Armut, der der Generalleitung von der Versammlung 2020 übertragen worden war. Dieser Auftrag lädt dazu ein, die zweite Phase der Entscheidungsfindung über das Leben in Armut gemäß den Leitlinien der Erklärung dieser Versammlung fortzusetzen.

Die begonnene Arbeit zielt darauf ab, ein evangelischeres, gemeinschaftlicheres und apostolischeres Verständnis dieses Ratschlags zu vertiefen. So soll er das Leben und die Mission der Gesellschaft in den kommenden Jahren konkret beleuchten.

Im Video auf YouTube fasst Patricia Klein, Gottgeweihte Frau gebürtig aus Deutschland, die Ereignisse der 2. Woche zusammen.

4. Zwischenbericht: Gemeinsame Verantwortung für Armut und Nachhaltigkeit

Rom, 28. Januar – Die Generalversammlung findet weiterhin in einer Atmosphäre des Gebets, der Besinnung und tiefer Gemeinschaft statt, getragen von dem Wunsch, gemeinsam mit dem gesamten Regnum Christi Christus in die Welt zu tragen. Am Sonntag, dem 25. Januar, dem Fest der Bekehrung des heiligen Paulus, nahm eine Gruppe von Delegierten an der Vesper teil, die vom Heiligen Vater Leo XIV. in der Basilika St. Paul vor den Mauern geleitet wurde – ein Moment der Gnade, der sie mit der Weltkirche vereinte.

Vertiefung der Erfahrung des Gelübdes der Armut

Die Versammlung schloss das Thema Armut mit einer Plenarsitzung ab, in der die Aussagen der Territorialversammlungen über die Erfahrung des Gelübdes der Armut und die Aufmerksamkeit für die Bedürftigsten zusammengeführt wurden. Die Generalleitung wurde von der Versammlung 2020 beauftragt, innerhalb der Gesellschaft eine Reflexion über das Gelübde der Armut durchzuführen. Zu diesem Zweck entwarf sie einen Weg der Vertiefung auf globaler Ebene, der Fortbildungen und Gemeinschaftsworkshops sowie die Sammlung von Beiträgen umfasste, die in den Territorialversammlungen behandelt werden sollten.

Dieser Weg wurde durch den Vortrag von P. Aitor Jiménez, CFM, Untersekretär des Dikasteriums für das geweihte Leben und die Gesellschaften des apostolischen Lebens, bereichert, der darlegte, wie andere Institutionen mit den Bedürfnissen der Weltkirche und mit Wohltätigkeitswerken zugunsten der Bedürftigsten zusammenarbeiten, gemäß c. 640 des Codex des kanonischen Rechts, der vom kollektiven Zeugnis und sozialem Handeln spricht.

Auf dem Weg zu einem ökonomischen Nachhaltigkeitsmodell für die Gesellschaft

Nach Abschluss dieser Etappe wurde das Thema Nachhaltigkeit aufgegriffen, mit dem Ziel, Empfehlungen für den allgemeinen Nachhaltigkeitsplan der Gesellschaft und der Generalleitung zu geben. Sonia Baldwin, Generalökonomin, stellte den Nachhaltigkeitsplan vor, der auf der Grundlage der in den verschiedenen Versammlungen vorgestellten territorialen Pläne ausgearbeitet wurde.

Im Mittelpunkt der Überlegungen standen die Grundsätze, auf denen dieser Plan basiert: langfristige Tragfähigkeit, Mitverantwortung, Subsidiarität, schrittweises Vorgehen, Transparenz, evangelische Armut, gute Managementpraktiken, bevorzugte Option für die Armen und Solidarität mit dem Regnum Christi und der Kirche.

Die Delegierten konnten außerdem auf den Beitrag von P. Miguel Campos SJ zurückgreifen, dem Rechtsberater der CONFER (Spanische Konferenz der Ordensleute), der Provinzkurie der Gesellschaft Jesu in Spanien und Berater verschiedener religiöser Institute. Sein Vortrag bot eine kirchliche Perspektive auf die wirtschaftliche Nachhaltigkeit in Gesellschaften apostolischen Lebens und trug dazu bei, ausgehend vom Lehramt und den Erfahrungen anderer Institute die legitimen und üblichen Formen der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit zu verstehen. Sein Beitrag lieferte wertvolle Kriterien für eine tiefgreifende und langfristige Entscheidungsfindung.

Im Laufe der Tage gab es Raum für Lektüre und persönliche Reflexion, Momente der Erklärung und Klärung von Fragen, Teamarbeit und Plenarsitzungen, was ein umfassenderes Verständnis und ein gemeinsames Engagement förderte. Die Arbeit in Gruppen und die Plenarsitzungen ermöglichten es, Eindrücke auszutauschen, Stärken zu identifizieren und Aspekte aufzuzeigen, die mehr Aufmerksamkeit erfordern.

Gemeinsam im Geist unterwegs

Dieser Abschnitt der Versammlung war geprägt von Hoffnung und gemeinsamer Verantwortung. Die Delegierten gehen weiterhin zuversichtlich voran, dass der Herr jeden Schritt auf diesem synodalen Weg leitet. Sie versuchen, sich durch Zuhören, geistliche Gespräche und einen wertschätzenden Blick für den Heiligen Geist zu öffnen, um gemeinsam die Schritte zu erkennen, die die nächsten sechs Jahre bestimmen werden.

Im Video auf YouTube (auf Spanisch) fasst Elena Bustillos, Gottgeweihte Frau gebürtig aus Deutschland, die Ereignisse der 3. Woche zusammen.

5. Zwischenbericht: Privataudienz bei Papst Leo XIV. am 29. Januar

In einer Atmosphäre tiefer geistlicher Verbundenheit wurden die Delegierten der Generalversammlungen der gottgeweihten Frauen und der gottgeweihten Laien des Regnum Christi heute von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen. Die Begegnung stellte einen besonderen Moment der Gnade dar und wurde für die Teilnehmenden zu einem starken Impuls für die Erneuerung ihrer Sendung im Dienst an der Kirche.

Papst Leo XIV. empfing die Delegierten herzlich und wandte sich mit Worten der Zuneigung und Nähe an sie. In seiner Ansprache reflektierte der Pontifex über das Charisma, das das Regnum Christi prägt, über Leitung als Dienst sowie über die Communio als Fundament jedes apostolischen Handelns. Einen vollständigen Bericht zur Privataudienz und die komplette Ansprache des Heiligen Vaters (auch in deutscher Übersetzung) finden Sie hier auf unserer Webseite.

Wiederwahl von Nancy Nohrden zur Generaldirektorin der Gottgeweihten Frauen

Rom, 2. Februar 2026 – Nach drei Wochen intensiver Arbeitssitzungen befassten sich die Delegierten der III. Ordentlichen Generalversammlung über Themen von besonderer Bedeutung für das Leben und die Mission, darunter: die Vision für das Jahr 2031 mit ihrer apostolischen Ausrichtung, das Leben des Gelübdes der Armut, der Plan zur ökonomischen Nachhaltigkeit, die permanente Weiterbildung der Mitglieder, den möglichen kontemplativen Lebensstil im Regnum Christi und die vorgeschlagenen Änderungen des Eigenrechts.

Dieser Prozess der Entscheidungsfindung fand seinen vorläufigen Höhepunkt in der heutigen Wahl. Die Delegierten wählten Nancy Nohrden für weitere sechs Jahre zur Generaldirektorin.

► Erfahren Sie mehr über die Wiederwahl im Artikel hier auf unserer Webseite!

Wahl des Generalrats und der Generalverwalterin der Gottgeweihten Frauen

Rom, 3. Februar 2026 – Heute wählten die Delegierten den neuen Generalrat. Der hat in den nächsten sechs Jahren die Aufgabe, das Leben und die Sendung der Gottgeweihten Frauen zu leiten und zu begleiten. Der Generalrat soll die Gemeinschaft im Regnum Christi fördern und die apostolische Ausstrahlung in der Kirche und in der heutigen Welt vorantreiben.

Dem neuen Generalrat gehören an:

  • Nancy Nohrden, Generaldirektorin
  • Perla González de la Fuente, Generalvikarin und erste Beraterin
  • Eugenia (Uge) Álvarez Espinoza, zweite Generalberaterin
  • Kathleen Murphy, dritte Generalberaterin
  • Camila Melo, vierte Generalberaterin
  • Sonia Baldwin, Generalverwalterin

 

Diese Leitung, bestehend aus der Generaldirektorin, vier Beraterinnen und der Generalverwalterin, spielt eine Schlüsselrolle in der Mission der Gesellschaft. Zu ihren Hauptaufgaben gehören:

  • Enge Zusammenarbeit mit der Generaldirektorin bei der Ausübung ihres Amtes.
  • Zustimmung oder Stellungnahme gemäß den Bestimmungen des allgemeinen und eigenen Rechts.
  • Die vorrangige Wahrnehmung ihrer Aufgaben, ohne andere Tätigkeiten auszuüben, die ihre Arbeit beeinträchtigen könnten.

 

Die derzeit gewählten Generalrätinnen bekleiden Ämter oder Funktionen in ihren jeweiligen Territorien. Nach der Versammlung wird ein Verfahren durchgeführt, um zu bestimmen, wie sie in diesen Funktionen ersetzt werden.

Perla Guadalupe González de la Fuente, Generalvikarin und erste Beraterin: Perla wurde am 9. Oktober 1980 in Saltillo, Mexiko, geboren und legte am 21. August 1999 ihre Gelübde ab. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Pädagogik und Entwicklung, einen Master-Abschluss in Familienwissenschaften vom Institut Johannes Paul II. und einen Bachelor-Abschluss in Ausbildung von Ausbildern von der Päpstlichen Universität Gregoriana. Sie hat ihre apostolische Mission in verschiedenen Bereichen der Ausbildung und Verwaltung ausgeübt. Sie war Assistentin im Studentenwerk von Monterrey, verantwortlich für das ECYD in Querétaro und Leiterin der Sektion der jungen Frauen im Regnum Christi. Zwischen 2014 und 2018 koordinierte sie das nationale Programm für Coworkerinnen im Regnum Christi und war von 2016 bis 2022 Direktorin der Gemeinschaft von Lomas Anáhuac. Von 2018 bis 2024 war sie Territorialrätin für Mexiko und Mittelamerika. Darüber hinaus war sie Territorialdirektorin der Gottgeweiten Frauen des Regnum Christi in Mexiko und Mittelamerika.

Eugenia Álvarez Espinoza, zweite Generalrätin: Eugenia wurde am 16. August 1980 in Caracas, Venezuela, geboren und weihte sich am 21. August 1999. Sie hat einen Abschluss in Pädagogik und Entwicklung von der Universidad Anáhuac und in Religionswissenschaften vom Ateneo Pontificio Regina Apostolorum. Sie hat einen kanonischen Abschluss in Spiritualität und promoviert derzeit in Spiritualität und Ekklesiologie an der Facultés Loyola Paris. Sie hat ihre Ausbildung durch Spezialstudien in Exerzitien und Theologie des Ordenslebens ergänzt. Sie hat ihre apostolische Mission in der Jugend- und Jugendpastoral, der spirituellen Begleitung, der Lehre und der Leitung der Ordensfrauen auf lokaler, territorialer und allgemeiner Ebene ausgeübt. Derzeit ist sie Generalrätin und wohnt am Sitz der Generalleitung.

Kathleen Murphy, dritte Generalrätin: Kathleen wurde am 18. Juli 1975 in Nova Scotia, Kanada, geboren und legte am 1. September 1994 ihre Gelübde ab. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Pädagogik und Entwicklung der Universidad Anáhuac und einen Master-Abschluss in spiritueller Begleitung und Berufungsfindung von der Universidad Pontificia de Comillas. Elf Jahre lang war sie in Atlanta als Ausbilderin an der Pinecrest Academy tätig. Anschließend war sie Gemeinschaftsleiterin in Cincinnati und Chicago, wo sie die Sektion der Frauen und jungen Erwachsenen im Regnum Christi geistlich begleitete und Ausbildungskurse für Ordensfrauen in der Phase der zeitlichen Gelübde anbot. In Madrid arbeitete sie ebenfalls in der Begleitung von Ordensfrauen in der Studienphase mit. Sie war Mitglied der internationalen Kommission für spirituelles Leben und des Territorialrats der Gottgeweihten Frauen des Regnum Christi in Nordamerika, dessen Territorialleiterin sie ebenfalls ist.

Camila Melo, vierte Generalrätin: Camila wurde am 6. September 1979 in Brasilia, Brasilien, geboren und legte am 22. Februar 2004 ihre Gelübde ab. Sie ist Zahnärztin mit einem Abschluss der Universität von Brasilia und absolvierte ihre Ausbildung in São Paulo und Curitiba, Brasilien, sowie in Greenville, Rhode Island, in den Vereinigten Staaten. Sie hat ihre apostolische Mission im Bereich der Ausbildung und Seelsorge ausgeübt und war als Leiterin der Jugend-Sektion des Regnum Christi in Rio de Janeiro tätig. Anschließend absolvierte sie einen Ausbildungskurs für Ausbilder in Rom und arbeitete im Ausbildungszentrum in Madrid mit. Nach ihrer Rückkehr nach Brasilia war sie Leiterin der Gemeinschaft und verantwortlich für die Jugend-Sektion des Regnum Christi.

Sonia Baldwin, Generalverwalterin: Sonia wurde am 4. April 1981 in Newcastle, Australien, geboren und legte am 25. März 2006 ihre Weihegelübde ab. Sie hat ihre Mission hauptsächlich im administrativen und wirtschaftlichen Bereich im Dienst der Mission ausgeübt. Zu Beginn ihrer Weihe war Sonia in Ausbildungszentren und in der Begleitung von Wohltätern tätig, später als Ausbilderin und Mitglied des ECYD-Leitungsteams in Chicago. Sie war als Territorialverwalterin im nordamerikanischen Territorium und nach ihrer Wahl im Jahr 2020 als Generalverwalterin in Rom tätig. Ihre Wiederwahl würdigt die seit 2020 geleistete Arbeit, in der Sonias Professionalität, Umsicht und Sinn für Zusammenarbeit maßgeblich zu einer soliden und geordneten Ökonomie sowie zur Begleitung wichtiger Prozesse der institutionellen Konsolidierung beigetragen haben, stets im Dienst des gottgeweihten Lebens und des ganzen Regnum Christi.

Zu ihren Hauptaufgaben gehören auch in Zukunft die Förderung der Solidarität und einer mitverantwortlichen, transparenten Nachhaltigkeit bei der Verwaltung der Vermögenswerte der Gemeinschaft, die regelmäßige Rechnungslegung und die Unterstützung bei der Erstellung von Wirtschaftsberichten für die zuständigen Organe der Gesellschaft, die zuständigen zivilrechtlichen Behörden, Wohltäter und andere Personen oder Institutionen, die informiert werden müssen.

Mit der Wahl der neuen Leitung und Generalverwalterin endet die Amtszeit der Ratsmitglieder Elena Bartolomé, África Pemán, Viviana Limón und Jacinta Curran. Eugenia Álvarez wurde für eine zweite Amtszeit als Generalrätin wiedergewählt.

Die Gottgeweihten Frauen des Regnum Christi drücken ihre tiefe Dankbarkeit für das großzügige und verantwortungsvolle Engagement der scheidenden Ratsmitglieder aus, die geprägt war von der Unterscheidung, der institutionellen Konsolidierung und der apostolischen Ausrichtung der Gemeinschaft in einer entscheidenden Phase ihres Lebens und ihrer Mission im Dienst der Kirche.

6. Zwischenbericht (11. Februar): Auf der Zielgeraden: Blick nach vorn

Rom, 11. Februar 2026 – Die Delegierten sind in der Schlusswoche der Generalversammlung. In den vergangenen Tagen haben sie zentrale Themenblöcke abgeschlossen: Reflexionen über das Gelübde der Armut, ökonomische Nachhaltigkeit, mögliche Anpassungen des Eigenrechts, einen möglichen kontemplativen Lebensstil im Regnum Christi sowie die Wahl der Generalleitung. Außerdem haben sie sich mit der geschwisterlichen Gemeinschaft befasst – einem Thema, das im Verlauf der Versammlung zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.

Zu den Höhepunkten der Woche zählte die Begegnung mit den Delegierten des Generalkapitels der Legionäre Christi und der Generalversammlung der gottgeweihten Männer. Am Montag, dem 9. Januar, nahmen die Gottgeweihten an der Eucharistiefeier teil, der P. Carlos Gutiérrez LC, der neue Generaldirektor der Legionäre Christi, vorstand.

Im Anschluss kamen die gottgeweihten Frauen mit den gottgeweihten Männern und den Kapitelvätern der Legionäre Christi zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen. Dabei tauschten sie Erfahrungen und Eindrücke aus dieser Zeit der geistlichen Unterscheidung aus.

In dieser letzten Phase der Generalversammlung konzentriert sich die Arbeit der gottgeweihten Frauen auf die Erarbeitung einer Vision bis zum Jahr 2031, in die auch die apostolische Ausrichtung einfließt. Diese Vision soll als klare und zugleich anspruchsvolle Leitlinie formuliert werden. Sie soll ausdrücken, wofür die Gemeinschaft künftig – im Licht des als Ruf Gottes wahrgenommenen Auftrags – steht und worauf sie antworten möchte.

Parallel dazu arbeiten die Delegierten weiter an den Abschlusstexten. Darin soll festgehalten werden, zu welchen Ergebnissen die gemeinsame Unterscheidung im Heiligen Geist geführt hat. Die Abschlusserklärung soll bündeln, was als entscheidend angesehen wird, um Leben und Sendung der gottgeweihten Frauen in den nächsten sechs Jahren zu prägen. Sie soll insbesondere den Auftrag erneuern, als „Apostel der Hoffnung“ gemeinsam mit dem gesamten Regnum Christi Christus in die Welt zu tragen – und diesen Weg in Gemeinschaft zu gehen.

Aktuelle Fotos von dieser Woche finden Sie hier in einem Online-Fotoalbum.

Eine wichtige Zeit für die ganze geistliche Familie des Regnum Christi

Zeitlich fällt die Generalversammlung in eine Phase, die im Regnum Christi insgesamt von Erneuerung geprägt ist: Auch die Legionäre Christi und die Gottgeweihten Männer des Regnum Christi begehen fast zeitgleich ihre jeweiligen großen Leitungstreffen (Generalkapitel bzw. Generalversammlung). Der gemeinsame Ton: inneres Wachstum, Treue zum Charisma und Offenheit für den Heiligen Geist.

Vereint im Gebet für die Generalversammlungen und das Generalkapitel

Damit die Beratungen in Rom geistlich getragen sind, ruft das Regnum Christi weltweit dazu auf, die Generalversammlungen (der Gottgeweihten Frauen und Männer) sowie das Generalkapitel der Legionäre Christi im Gebet zu begleiten. Konkret geht es darum, durch Eucharistische Anbetung den Heiligen Geist um Licht, Einheit und die Erfüllung des Willens Gottes zu bitten – für die Delegierten, die Entscheidungen und die Sendung des Regnum Christi.

So können Sie mitmachen: Nach einer kurzen Registrierung (Name + E-Mail) auf einer eigenen Webseite wählen Sie im Kalender einen Tag und eine Uhrzeit für deine Anbetungsstunde – einmalig oder wiederkehrend. In dieser Gebetszeit beten Sie dann ausdrücklich für die Versammlungen, das Generalkapitel und die Mission des Regnum Christi. Die Teilnahme ist auch mehrfach möglich, wenn Sie sich mehrmals eintragen möchten.

Nach vier Wochen intensiver Beratungen spricht P. Sylvester Heereman LC im Interview über das Generalkapitel der Legionäre Christi in Rom – über geistliche Gesprächskultur, den langen Reformweg der letzten Jahre und die Bitte um Gebet für die kommenden sechs Jahre.

„Gemeinsam finden wir den Weg“

Neues Internationales Leitungskollegium und Generalplenum für die Föderation Regnum Christi

Verschiedene Berufungen – gemeinsam unterwegs

Generalkapitel der Legionäre Christi wählt neuen Generalrat und den Generaladministrator für die nächsten sechs Jahre.

Legionäre Christi wählen neuen Generalrat

Generalkapitel der Legionäre Christi wählt Pater Carlos Alberto Gutiérrez López LC zum neuen Generaldirektor der Priesterkongregation päpstlichen Rechts.

P. Carlos Alberto Gutiérrez López LC neuer Generaldirektor