{"id":3156,"date":"2026-03-06T14:24:03","date_gmt":"2026-03-06T13:24:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.regnumchristi.eu\/ecyd\/?p=3156"},"modified":"2026-03-06T14:41:39","modified_gmt":"2026-03-06T13:41:39","slug":"glaube-braucht-begegnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.regnumchristi.eu\/ecyd\/glaube-braucht-begegnung\/","title":{"rendered":"Glaube braucht Begegnung"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">W\u00e4hrend der ECYD-Convention sprachen Jugendliche und Seelsorger dar\u00fcber, was Glauben heute st\u00e4rkt \u2013 und welche Rolle Gemeinschaft, Begleitung und Alltagsthemen dabei spielen.<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie kann Glaube im Alltag wachsen? Viele Jugendliche stellen zwischen Schule, Freundeskreis und Social Media Fragen nach Sinn und Orientierung. Bei der ECYD-Convention ging es deshalb nicht nur um Impulse und Programmpunkte, sondern um Glaubensvermittlung ganz konkret.<\/p>\n\n\n\n<p><span data-teams=\"true\" style=\"white-space: normal;\">Das ECYD, die Jugendorganisation des Regnum Christi<\/span>, schafft ein Umfeld, in denen junge Menschen Glauben kennenlernen und ihn im Austausch mit Gleichaltrigen erleben k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6ren Gemeinschaft und Vorbilder, Zeiten des Gebets, aber auch Begleitung, die Fragen zul\u00e4sst und Schritt f\u00fcr Schritt Verantwortung f\u00f6rdert. Die folgenden Interviews greifen diese Perspektiven auf und zeigen, wie ECYD f\u00fcr viele zu einem Ort wird, an dem Glaube im Leben verankert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-rc-rot-alt-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-372350e67712bb7d1ab7e2c2d1b72048\"><strong>Wie redet Ihr \u00fcber den Glauben und wann f\u00fchlt er sich \u201eecht\u201c an?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Philipp: <\/strong>Wenn wir \u00fcber den Glauben reden, hilft mir vor allem einfach generell das Reden mit anderen Gleichaltrigen \u00fcber den Glauben oder auch mit anderen Gl\u00e4ubigen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Josef:<\/strong> F\u00fcr mich f\u00fchlt sich der Glaube besonders in der Anbetung echt an. Also als wir jetzt die Anbetung hatten, habe ich echt so gesp\u00fcrt. dass Jesus da ist, also da war auch die Ruhe da, da war Lobpreis, das fand ich sehr sch\u00f6n und da habe ich auch gemerkt, ja, jetzt ist Jesus da, der ist bei uns und der h\u00f6rt mich gerade, wenn ich mit ihm rede.<\/p>\n\n\n\n<p>Mir pers\u00f6nlich hilft es besonders, wenn wir \u00fcber den Glauben reden, wenn man Beispiele mit in den Alltag nimmt, wie man den Glauben umsetzen kann oder auch Beispiele kommen, wie Ich mein Glauben oder das Gebet besser morgens oder abends leben kann und wie ich mit meinen Freunden besser den Glauben \u00fcberbringen kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-rc-rot-alt-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-6c18b88ff82ac5567d6b74ef6c99f4c6\"><strong>Wie spricht man mit Jugendlichen \u00fcber den Glauben?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>P. Peter:<\/strong> Wenn man \u00fcber Glauben spricht, muss man bei Jugendlichen ganz besonders beachten, dass man die Sehns\u00fcchte und W\u00fcnsche, die sie im Herzen haben, anspricht.&nbsp;Dass es um Themen geht, zu denen sie einen Bezug haben, und dass man ihre Sehnsucht nach Gl\u00fcck, Freude und Zufriedenheit ebenso aufgreift wie die Erfahrungen mit Gott, die sie im Alltag bereits gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-rc-rot-alt-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-b1012f21ffb405fe0b0bdd8141379db1\"><strong>Wie geht ihr mit Themen um wie Zweifel, Leistungsdruck, Social Media, Identit\u00e4t?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>P. Peter:<\/strong> Gerade wenn Themen aufkommen, wie Zweifel, Social Media, \u00c4ngste, Sorgen, dann spreche ich sehr gerne, sowohl in Predigten oder auch Vortr\u00e4gen, \u00fcber meine eigene Erfahrung davon, weil ich das eben auch alles erflebt habe. Wenn ich erz\u00e4hle, wie ich damit umgegangen bin und Tipps aus meinem Leben geben, dann f\u00fchlen sich die Kinder und Jugendlichen wahrgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>P. Raphael: <\/strong>Wenn wir mit Jugendlichen \u00fcber Social Media sprechen, wollen wir zuerst zuh\u00f6ren und verstehen, wie es ihnen damit geht \u2013 welche Erfahrungen sie machen und welche Sorgen sie haben. Wir m\u00f6chten das gemeinsam reflektieren, ohne gleich als \u201ePolizisten\u201c aufzutreten, die nur warnen und verbieten: Das darfst du nicht, das ist gef\u00e4hrlich, das ist zu viel Zeit, das ist alles schlecht. Uns ist wichtiger, dass die Jugendlichen selbst \u00fcberlegen: Was ist gut daran, was hilft mir \u2013 und wo liegen auch Risiken? Je mehr sie das f\u00fcr sich entdecken, desto eher k\u00f6nnen sie eigene \u00dcberzeugungen entwickeln und reife Entscheidungen treffen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-rc-rot-alt-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-173d26bb1d8391a6dd63d176c3ebe2f0\"><strong>Wie bleiben Jugendliche am Glauben dran?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>P. Peter:<\/strong> Ich habe immer wieder erlebt, wie Jugendliche am Glauben dranbleiben, wenn sie wirkliche Freundschaften im Glauben geschlossen haben, wenn sie wirkliche Beziehungen haben, wenn sie Gleichaltrige haben, die auch mit glauben und sie sich so gegenseitig motivieren. Besonders wenn sie wirkliche tiefe pers\u00f6nliche Erfahrungen gemacht haben, dass es Gott gibt und dass er lebt und dass er dich liebt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-rc-rot-alt-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-6e2bb2f574be00e54394340488574cd1\"><strong>Wie bildet ihr junge Leute aus, die Betreuer werden wollen?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>P. Peter<\/strong>: Wenn ein Jugendlicher dann Betreuer werden m\u00f6chte, dann ist das eine sehr intensive Begleitung. Dann wird schon ein bisschen Verantwortung \u00fcbergeben, kleine Aufgaben, dann gr\u00f6\u00dfere Aufgaben. Dabei begleiten wir den Jugendlichen, dann geben wir Feedback, wir lernen Dinge an, sowohl pers\u00f6nlich wie auch einfach gemeinschaftlich Situationen umgeht und so wird einfach dann aus diesem Jugendlichen dann auch immer mehr ein Betreuer, der dann selbstst\u00e4ndig Verantwortung \u00fcbernimmt und auch p\u00e4dagogische kleine Tipps und Tricks lernt und so ist das ein Weg, den man gemeinsam geht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-rc-rot-alt-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-78744ab7267fedec76338eeac57ffd57\">Die Interviews findest Du auch als Reels<\/h3>\n\n\n\n<p>Warum Jugendliche im Glauben bleiben \u2013<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/shorts\/fCdj49NcN00\"> P. Peter Hemm LC erkl\u00e4rt\u2019s!<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Zweifel, Social Media, \u00c4ngste: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/shorts\/9eUEh2AjfWk\">So begleite ich Jugendliche im Glauben | P. Peter Hemm LC<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend der ECYD-Convention sprachen Jugendliche und Seelsorger dar\u00fcber, was Glauben heute st\u00e4rkt \u2013 und welche Rolle Gemeinschaft, Begleitung und Alltagsthemen dabei spielen. Wie kann Glaube im Alltag wachsen? Viele Jugendliche stellen zwischen Schule, Freundeskreis und Social Media Fragen nach Sinn und Orientierung. 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