Beim ersten Tagestreffen des Jahres erlebten die Jungs von „GetStrong“ – München einen Tag voller Glauben, Gemeinschaft und Herausforderung
Am 7. Februar fand unser erstes „GetStrong“-Tagestreffen im neuen Jahr statt und starteten wie gewohnt um 10 Uhr mit dem Gottesdienst. Die kleine Kapelle bei Kirche in Not (München Harlaching) schien mit den Jungs von „GetStrong“, den Mädels von „LookingGood“ (deren Veranstaltung parallel stattfand) sowie einigen Eltern und Betreuern aus allen Nähten zu platzen – was alle sehr freute.
Ein hörendes Herz
P. Michael Hemm LC erzählte in seiner Predigt von einem Kindheitstraum: Dem Wunsch nach einem magischen Gerät, aus dem alles herauskommt, was man sich wünscht. Von diesem Bild ausgehend erklärte er, wie viel wertvoller es ist, wie König Salomo um ein hörendes Herz zu bitten und was für ein Geschenk es ist, wenn man immer mehr lernt, auf die Stimme Gottes zu hören.
Musikalisch begleite die Messe eine kleine Band, bestehend aus Benedikt, Antonio und diesmal zusätzlich Tommaso.
Raus aus der Mittelmäßigkeit
Direkt im Anschluss an den Gottesdienst sprach Raphael Schmid, Leiter des „GetStrong“-Teams München, über das Thema Mittelmäßigkeit. In seinem Vortrag machte er deutlich, was unter Mittelmäßigkeit zu verstehen ist, warum sie für ein erfülltes Leben keine Antwort sein kann und wie junge Menschen ihr im Alltag entkommen können: nicht, indem sie sich mit dem Minimum zufriedengeben, sondern indem sie lernen, mit Leidenschaft nach mehr zu streben.
Als Beispiele nannte er Persönlichkeiten wie Papst Johannes Paul II. und Cristiano Ronaldo, die sich nicht mit dem Gewöhnlichen abgefunden haben. Auch Papst Leo griff diesen Gedanken beim Jubiläum der Jugend 2025 in Rom auf, als er dazu aufrief, sich aus Sinnlosigkeit, Langeweile und Mittelmäßigkeit zu lösen und nach Größe zu streben – nach der Heiligkeit.
Vom Rodeln zur Anbetung
Passend zur vorherigen Ermutigung, sich nicht in Bequemlichkeit und Langeweile einzurichten, ging es anschließend zum Blomberg, wo die Gruppe den Nachmittag beim Rodeln verbrachte. Trotz der milden Temperaturen und der schnell sulzigen Piste ließen sich die Jungs die Freude nicht nehmen: Bei Wettrennen und vielen rasanten Abfahrten wuchs der Ehrgeiz, sich gegenseitig immer wieder zu übertreffen.
Zurück in München blieb zunächst noch etwas Zeit zur freien Verfügung, bevor der Abend mit dem gemeinsamen Essen weiterging. Den geistlichen Abschluss bildete die Anbetung mit der Möglichkeit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen. Dieser Programmpunkt gehört seit jeher zu den prägenden Elementen der „GetStrong“-Treffen und eröffnet den Jungs einen Raum, den Tag in Stille, Gebet und in der Gegenwart Jesu ausklingen zu lassen.
Bis zum nächsten „GetStrong“-Treffen lautet die Challenge für Teilnehmer und Betreuer, im Alltag offen zum Glauben zu stehen – ganz konkret, indem sie vor jeder Mahlzeit beten und dies sichtbar mit dem Kreuzzeichen bezeugen.



