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Dienstag, 8. September 2020

„Das Beste, was mir passieren konnte“

Dominik Reindl (19) erzählt im Interview, wie ihn das ECYD geprägt hat und warum er Coworker sein möchte.

Dominik während des Coworker-KursesDominik während des Coworker-KursesMich hat das ECYD durch meine Jugendzeit getragen. Das ist das Beste, was mir passieren konnte, und hat mir sehr geholfen, in der schwierigen Zeit der Pubertät im Glauben und im Menschsein zu wachsen, schildert Dominik Reindl aus Oberösterreich.

„Ich habe dabei Freunde fürs Leben gefunden. Freunde, die sich gegenseitig bestärken, Freunde, die im Glauben standfest sind.“ Weil er als Jugendlicher diese ECYD -Zeit als sehr wertvoll erlebt habe und stets zu den Großen im Team aufgeblickt habe, wolle er nun als junger Erwachsener die Jugendlichen ebenso unterstützen und sie in deren Lebensabschnitt begleiten. Darin hat er bereits Erfahrung: Dominik gründete in seinem Heimatort Pierbach vor drei Jahren eine ECYD-Jugendgruppe, die er und Christian Dominik unterstützt das ECYD auch musikalischDominik unterstützt das ECYD auch musikalischHörleinsberger leiten. Schafft man sich als Ecyd nicht auch eine eigene Welt, eine Art Insel der Seligen? „Wir sind im ECYD genauso wie andere Jugendliche auch, aber wir haben das Geschenk, den Glauben auch leben zu können, den wir von den Eltern mitbekommen haben. Wir sind also nicht herausgehoben, aber sehr beschenkt.“

Ein Jahr Gott schenken

Dass er eines Tages Coworker werden würde, hatte Dominik allerdings nicht von langer Hand geplant: „Bei der Nachtanbetung am letzten Tag der Neujahrsexerzitien heuer in Alzgern ist der Gedanke wie ein Blitz aus heiterem Himmel gekommen: Hey, ich möchte ein Jahr Gott und dem ECYD schenken. Wobei ich sagen muss, dass Exerzitien auch bislang immer sehr erfüllend und gnadenreich für mich waren.“ Und was erhofft sich Dominik vom kommenden Jahr? „Zum einen ein wirklich strukturiertes Gebetsleben mit täglicher Messe und Dominik und P. Leonhard während der Vorbereitungswoche des ECYD-Ö-Teams für das Jahresprogramm 2020/21.Dominik und P. Leonhard während der Vorbereitungswoche des ECYD-Ö-Teams für das Jahresprogramm 2020/21.regelmäßiger Beichte, zum anderen ein mutigeres Zugehen auf die Menschen. Bei Coworker-Kurs haben wir von Pater Martin Baranowski LC gelernt, die sogenannte Kette der Menschenangst, die ich früher extrem spürte, zu durchbrechen. Ich traue mich jetzt viel mehr, ein Gespräch zu beginnen, über Jesus und den Glauben zu reden, Fragen zu stellen und Antworten zu geben. Wenn mich jemand kritisch auf die Kirche anspricht, verunsichert mich das nicht mehr. Aber nicht jedes Thema ist auch meins.“

Der Coworker-Kurs (wir berichteten) sei in vielerlei Hinsicht sehr ergiebig für ihn gewesen, betont er: „Unter anderem habe ich dort innerhalb von vier Wochen neue Freunde besser kennengelernt als zuvor andere in vielen Jahren Schule

Hier erfahren Sie mehr über das ECYD!

(Das Interview führte Franz Schöffmann.)

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    Dominik Reindl (19) erzählt im Interview, wie ihn das ECYD geprägt hat und warum er Coworker sein möchte.

  • Datum: Ja
  • Druck / PDF: Ja

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