Montag, 27. Januar 2020

Der Weg der Jüngerschaft – ein Bund mit Christus

Ausgehend vom Motto der MOVE 2020 „Komm zur Quelle“ - und werde selbst zur sprudelnden Quelle reflektiert P. Valentin Gögele LC die Situation unserer Gemeinschaft und schafft einen mutigen Blick in die Zukunft.

Pater Valentin Gögele LCPater Valentin Gögele LC„Die Begegnung mit Christus hat die Samariterin grundlegend verwandelt! Aus einer Frau, die schüchtern und beschämt extra in der Mittagshitze zum Brunnen kommt, um sicher zu gehen, allein zu sein und niemanden anzutreffen, wird eine Verkünderin, die ihren Wasserkrug stehen lässt, mutig in ihre Ortschaft zurückkehrt, auf andere zugeht, Zeugnis ablegt und dazu einlädt, Jesus persönlich kennen zu lernen: Kommt her, seht, da ist ein Mensch, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Christus? (Joh 4,29)“, schreibt Pater Valentin Gögele LC in seinem Brief, in dem er ausgehend vom Motto der MOVE 2020 „Komm zur Quelle“ - und werde selbst zur sprudelnden Quelle die Situation unserer Gemeinschaft reflektiert und einen mutigen Blick in die Zukunft schafft.

Das Regnum Christi lädt alle Interessierten, Neugierigen, Suchenden, Fragenden etc. herzlich ein. Sie alle! Ganz gleich, was Sie zur MOVE bewegt. Sie sind herzlich willkommen!

Lesen Sie den Brief im Wortlaut! Sie können den Brief auch als PDF herunterladen.

 

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Dein Reich komme!

An die Mitglieder und Freunde

des Regnum Christi

im deutschen Sprachraum

25. Januar 2020,
Fest der Bekehrung de hl. Paulus

 

 

 

Liebe Freunde,

herzliche Grüße aus Rom, wo ich in diesen Tagen am Generalkapitel unserer Gemeinschaft teilnehme. Wir feiern heute das Fest der Bekehrung des hl. Paulus, der Patron des Regnum Christi ist. In ihm sehen wir eine leidenschaftliche Liebe zum Herrn und einen unermüdlichen Eifer für die Evangelisierung, verbunden mit der ständigen Bereitschaft, sich vom Herrn formen und erneuern zu lassen.

Diese Eigenschaften finden sich auch in der Begegnung Jesu mit der Samariterin (Joh 4,5-42), die das Motto für die diesjährige MOVE vom 12.-14. Juni in Kempten (Allgäu) bietet: „Komm zur Quelle!“ – und werde selbst zur sprudelnden Quelle. Bei der Begegnung mit Jesus am Jakobsbrunnen findet die Frau aus Samarien die Quelle ewigen Lebens. Sie ändert ihr Leben und wird zum Apostel. Darüber möchte ich mit Ihnen einige Gedanken teilen, die uns als Gemeinschaft betreffen und der Vorbereitung auf die MOVE dienen möchten.

Christus begegnen

Die Begegnung ereignet sich während der Mittagshitze an einem Brunnen des Dorfes Sychar. Jesus, der erschöpft von der Reise dort Rast macht, bittet eine samaritische Frau, die zum Wasserholen vorbeikommt, um eine Erfrischung. Darauf entgegnet sie erstaunt: „Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um etwas zu trinken bitten?“ (Joh 4,9). So kann vielleicht auch für uns der Eindruck einer Forderung die erste Wahrnehmung von Christus und einem christlichen Leben sein: Beispielsweise der beständige Kampf im Gebet, das alltägliche Bemühen um eine christliche Lebensweise oder auch das zuweilen mühsame Engagement in einem Apostolat.

Doch schon bald stellt sich heraus, dass der Herr nicht fordert, sondern schenkt: „Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben“ (Joh 4,10). Der darauffolgende Zweifel der Samariterin ist nachvollziehbar: „Herr, du hast kein Schöpfgefäß und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser?“ (Joh 4,11). So können wir mit Benedikt XVI. fragen: „Haben wir nicht alle irgendwie Angst, wenn wir Christus ganz hereinlassen, uns ihm ganz öffnen, könnte uns etwas genommen werden von unserem Leben? Müssen wir dann nicht auf so vieles verzichten, was das Leben erst so richtig schön macht? Würden wir nicht eingeengt und unfrei?“ „Nein“, bekannte der Nachfolger Petri entschieden: „Wer Christus einlässt, dem geht nichts, nichts – gar nichts verloren von dem, was das Leben frei, schön und groß macht. Nein, erst in dieser Freundschaft öffnen sich die Türen des Lebens. Erst in dieser Freundschaft gehen überhaupt die großen Möglichkeiten des Menschseins auf. Erst in dieser Freundschaft erfahren wir, was schön und was befreiend ist.“

So antwortet auch der Herr der Samariterin: „Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt“ (Joh 4,13-14). Hier geht es nicht mehr um das Wasser aus dem Brunnen, sondern Christus selbst ist diese Quelle.

Für diese Entdeckung Christi als Quelle der Liebe und des Trostes wirbt Papst Franziskus, wenn er schreibt: „Ich lade jeden Christen ein, gleich an welchem Ort und in welcher Lage er sich befindet, noch heute seine persönliche Begegnung mit Jesus Christus zu erneuern oder zumindest den Entschluss zu fassen, sich von ihm finden zu lassen. Wer etwas wagt, den enttäuscht der Herr nicht, und wenn jemand einen kleinen Schritt auf Jesus zu macht, entdeckt er, dass dieser bereits mit offenen Armen auf sein Kommen wartete.“

Besonders nachdrücklich wiederholt und formuliert der Heilige Vater diese Notwendigkeit in seinem Schreiben an die Gläubigen in Deutschland. Als Antwort auf die derzeitigen Herausforderungen der Kirche wünscht der Papst eine neue Evangelisierung als „ein Weg der Jüngerschaft in Antwort auf die Liebe zu Dem, der uns zuerst geliebt hat (vgl. 1 Joh 4,19); ein Weg also, der einen Glauben ermöglicht, der mit Freude gelebt, erfahren, gefeiert und bezeugt wird. Die Evangelisierung führt uns dazu, die Freude am Evangelium wiederzugewinnen, die Freude, Christen zu sein.“

Ein Blick auf das Alte Testament lässt die einzigartige Bedeutung und Tiefe verstehen, die diese Begegnung mit Christus hat. Die Heilige Schrift erwähnt verschiedene Zusammentreffen mit einer Frau an einem Brunnen: Rebekka, die Braut Isaaks, wird an einem Brunnen gefunden (vgl. Gen 24,11ff). Mose begegnet bei seiner Flucht in Midian am Brunnen seiner Frau Zippora (vgl. Ex 3,15). Wenn der Evangelist Johannes das Detail erwähnt, dass diese Begegnung zwischen der Samariterin und Jesus am Brunnen stattfindet, so möchte er damit unterstreichen, dass es sich hier nicht um ein theoretisch theologisches oder privat seelsorgliches Gespräch handelt, sondern dass Jesus gekommen ist, um einen neuen und ewigen Bund der Liebe zu schließen.
Dieser Bund mit Christus, an dem wir durch die Taufe Anteil haben und den wir durch die Mitgliedschaft im Regnum Christi noch einmal bekräftigen und konkretisieren, soll die Quelle sein, aus der wir auch bei der MOVE wieder neu schöpfen wollen. In der Feier der heiligen Messe, im persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet, während der Anbetung sowie auch im Austausch und der Erfahrung christlicher Gemeinschaft wollen wir ihm begegnen und unsere persönliche Beziehung und Freundschaft erneuern und vertiefen. Die neu approbierten Statuen der Regnum-Christi-Föderation drücken dieses Ideal so aus:

„Jesus Christus steht im Mittelpunkt unserer Spiritualität. Sie geht aus der Erfahrung seiner Liebe hervor. Wir wollen unserem Freund und Herrn antworten, und zwar mit einer persönlichen, konkreten, leidenschaftlichen und treuen Liebe. Durch das Wirken des Heiligen Geistes sind wir „Söhne im Sohn“ (vgl. Gal 4,47). Dieser Sohn wird Mitte, Maßstab und Vorbild unseres Lebens. Wir lernen, ihm zu begegnen im Evangelium, in der Eucharistie, im Kreuz und im Nächsten“ (Nr. 12).

Wie die Samariterin im Evangelium, so erfahren auch wir, dass zwar unsere Offenheit, Bereitschaft und Mitarbeit gefragt sind, doch dass diese Begegnung und Beziehung zum Herrn nicht erarbeitet oder verdient, sondern letztlich geschenkt sind: „Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierherkommen muss, um Wasser zu schöpfen!“ (Joh 4,15). Das sprudelnde Wasser entspringt keinem mühsamen Schöpfen, sondern kommt aus der Quelle, die Christus ist, der uns mit seiner Liebe stets überrascht, stärkt, erfrischt und ermutigt: „Ich bin es, der mit dir spricht“ (Joh 4,26).

Barmherzigkeit erfahren

Doch zunächst verläuft die Begegnung der Samariterin mit dem Herrn nicht so angenehm: Peinliche Ereignisse und Verletzungen aus ihrer Vergangenheit sowie unbeantwortete Fragen kommen ans Licht: Das Geständnis „Ich habe keinen Mann“ (Joh 4,17), die Unsicherheit, wo und wie Gott zu finden und zu verehren ist (vgl. Joh 4,20), die Sehnsucht nach dem Messias (vgl. Joh 4,25).

In dieser Situation gibt Jesus klare Antworten und bietet das Licht einer schonungslosen Wahrheit, die keine Ausreden oder Beschönigungen zulässt. Dann aber beeindruckt, mit welcher Feinfühligkeit, Behutsamkeit und Zärtlichkeit er vorgeht, ohne zu demütigen oder zu drängen, sondern indem er erkennen und wachsen lässt: „Er sagt uns mit seiner Liebe, dass er gerade dann, wenn wir unsere Sünden bekennen, uns noch näher ist, und spornt uns an, nach vorn zu schauen.“

Die Kirchenväter identifizieren Sychar, den Ort der Begegnung der Samariterin mit dem Herrn, mit jener Stätte, an dem Levi und Simeon ein Blutbad anrichteten, um – auf eine selbst für die Maßstäbe des Alten Testamentes brutale und ungerechte Weise – ihre Schwester Dina zu rächen (vgl. Gen 34,1-31). Der Schauplatz der falschen Rache von schwachen Menschen wird hier zur Offenbarung der Barmherzigkeit eines starken Gottes.

Hier finden wir auch unsere institutionelle Geschichte der letzten Jahre wieder: Schmerzhafte Enthüllungen von bisher verborgenen Verbrechen und Verletzungen, viele Fragen und Ungewissheiten, auf die es keine einfachen Antworten gab und gibt. Von Jesus lernen wir, die Sünde nicht zu verharmlosen oder zu beschönigen, sondern uns der Wahrheit zu stellen, auch wenn sie schmerzhaft ist – gerade im Licht seiner Liebe und Hingabe sowie in seinem Leiden wird deutlich, wie die Sünde verletzt und zerstört.

So haben wir als geistliche Familie und als einzelne Mitglieder in den letzten Jahren die Notwendigkeit erfahren, uns geistlich und strukturell zu erneuern. Wie für die Samariterin galt auch für uns: Ein bloßes „Weiter so“ ist nicht möglich! In dieser Situation mussten wir lernen, uns vom Heiligen Geist und durch die Kirche führen zu lassen, die Geister zu unterscheiden, das Wahre und Authentische vom Kranken und Schein zu trennen, unsere echten Wurzeln zu ergründen. In gewisser Weise mussten wir, wie die Samariterin, neu zu uns selbst finden.

Inzwischen dürfen wir zurückblicken auf einen über zehn Jahre dauernden umfassenden Erneuerungsprozess unserer Gemeinschaft. Wichtige Schritte waren die Anerkennung der überarbeiteten Konstitutionen der Legionäre Christi am 16. Oktober 2014, die Anerkennung und Errichtung der Gesellschaften des Apostolischen Lebens der Gottgeweihten Frauen und der Gottgeweihten Männer im Regnum Christi am Christkönigstag 2018, sowie die Approbation und Errichtung der Regnum-Christi-Föderation am 15. September 2019. Ein besonderer Dank gilt den Päpsten Benedikt XVI. und Franziskus, dem inzwischen verstorbenen Päpstlichen Delegaten Kardinal Velasio de Paolis sowie seinen Mitarbeitern für die nahe und liebevolle Begleitung in diesen Jahren.

Damit können wir nun die Erfahrung geistlicher Erneuerung teilen: das Schmerzhafte und Ermutigende daran, die Sorgen und Hoffnungen, die Weise, einen solchen Weg der Erneuerung im Glauben und vor allem im festen Vertrauen auf Gott zu gehen. Mit der Samariterin verbindet uns die Dankbarkeit über die unverdient erfahrene Barmherzigkeit und Liebe des Herrn:

„Die Vergebung und das Heil sind nicht etwas, das wir erkaufen, oder was wir durch unsere Werke oder unsere Bemühungen erwerben müssen. Er vergibt und befreit uns unentgeltlich. Seine Hingabe am Kreuz ist etwas so Großes, dass wir es weder bezahlen können noch sollen, wir können dieses Geschenk nur mit größter Dankbarkeit entgegennehmen, voll Freude, so geliebt zu werden, noch bevor wir überhaupt daran denken.“

Die diesjährige MOVE in Kempten ist unsere erste Großveranstaltung nach der Errichtung der Föderation des Regnum Christi. Wir wollen gemeinsam danken für dieses Geschenk, uns mit dem Auftrag beschäftigen, den uns die Kirche mit dieser Anerkennung anvertraut sowie uns auch gegenseitig ermutigen, im eigenen Leben immer wieder auf den Herrn zu hören und uns von ihm erneuern zu lassen. Wir tun dies in der freudigen Gewissheit der Samariterin: „Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus heißt. Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden“ (Joh 4,25).

Apostel werden

Die Begegnung mit Christus hat die Samariterin grundlegend verwandelt! Aus einer Frau, die schüchtern und beschämt extra in der Mittagshitze zum Brunnen kommt, um sicher zu gehen, allein zu sein und niemanden anzutreffen, wird eine Verkünderin, die ihren Wasserkrug stehen lässt, mutig in ihre Ortschaft zurückkehrt, auf andere zugeht, Zeugnis ablegt und dazu einlädt, Jesus persönlich kennen zu lernen: „Kommt her, seht, da ist ein Mensch, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Christus?“ (Joh 4,29).

Dieses Zeugnis kostet sie keine große Überwindung, sondern ist eine ganz natürliche Reaktion, die Papst Franziskus folgendermaßen erklärt: „Wenn einer nämlich wirklich die ihn rettende Liebe Gottes erfahren hat, braucht er nicht viel Vorbereitungszeit, um sich aufzumachen und sie zu verkündigen; er kann nicht darauf warten, dass ihm viele Lektionen erteilt oder lange Anweisungen gegeben werden. Jeder Christ ist in dem Maß Missionar, in dem er der Liebe Gottes in Jesus Christus begegnet ist.“

Diesem Anspruch fühlen wir uns auch im Regnum Christi verpflichtet: „Wir sind evangelisierend, weil wir als missionarische Jünger das Reich Gottes verkünden und das Licht des Evangeliums in die ganze Welt tragen. Dazu drängt uns der Wunsch Jesu, das Feuer der Liebe Gottes in den Menschen zu entzünden.“

Obwohl ihr Lebenslauf nicht so vorbildlich und sich die Samariterin mit ihrer Frage: „Ist er vielleicht der Christus?“ (Joh 4,29) und dem eingefügten „vielleicht“ selbst anscheinend auch noch nicht so hundertprozentig sicher ist, wird sie zum Sprachrohr Gottes, durch das viele Menschen zu Christus kommen: „Aus jener Stadt kamen viele Samariter zum Glauben an Jesus auf das Wort der Frau hin, die bezeugt hatte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe“ (Joh 4,39). Ihre Unvollkommenheit ist nicht nur kein Hindernis, sondern wohl vielmehr sogar eine Ermutigung für andere, selbst die Begegnung mit dem Herrn zu wagen.

Dementsprechend wäre es auch heute falsch zu erwarten, dass jemand selbst schon heilig, vollkommen sicher und vorbildhaft sein müsste, um etwas für Christus und seine Kirche zu tun. Jesus scheint es vielmehr zu gefallen, gerade unvollkommene Menschen in seinen Dienst zu rufen. Damit wird für alle sichtbar, dass die Evangelisierung nicht von menschlicher Perfektion, sondern von seiner Gnade abhängt. Gerade als schwache und selbst suchende Menschen wissen wir uns bedürftig und können authentisch zur Quelle führen, die Christus ist. In diesem Sinne ermutigt der Heilige Vater:

„Gewiss sind wir alle gerufen, als Verkünder des Evangeliums zu wachsen. Zugleich bemühen wir uns um eine bessere Ausbildung, eine Vertiefung unserer Liebe und ein deutlicheres Zeugnis für das Evangelium. [...] Das bedeutet jedoch nicht, dass wir unterdessen von unserer Aufgabe zu evangelisieren absehen müssen, sondern wir sollen die Weise finden, die der Situation angemessen ist, in der wir uns befinden. In jedem Fall sind wir alle gerufen, den anderen ein klares Zeugnis der heilbringenden Liebe des Herrn zu geben, der uns jenseits unserer Unvollkommenheiten seine Nähe, sein Wort und seine Kraft schenkt und unserem Leben Sinn verleiht. Dein Herz weiß, dass das Leben ohne ihn nicht dasselbe ist. Was du entdeckt hast, was dir zu leben hilft und dir Hoffnung gibt, das sollst du den anderen mitteilen. Unsere Unvollkommenheit darf keine Entschuldigung sein; im Gegenteil, die Aufgabe ist ein ständiger Anreiz, sich nicht der Mittelmäßigkeit hinzugeben, sondern weiter zu wachsen.“

In diesem Sinne möchte die MOVE auch eine Gelegenheit zum persönlichen und gemeinschaftlichen Wachstum bieten: Wir wollen geistig wachsen, uns ausbilden und gegenseitig stärken zum Zeugnis für Christus. Dabei wollen wir nicht nur unter uns bleiben, sondern wie die Samariterin auch andere ansprechen und einladen, den Herrn sowie auch das Charisma des Regnum Christi besser kennen zu lernen. Der Austausch von Erfahrungen sowie die Angebote der Apostolatsprogramme sollen ermutigen und inspirieren, nach Wegen und Möglichkeiten für die Evangelisierung zu suchen.

Informationen zur MOVE

Aufgrund der Rückmeldungen der letzten Veranstaltungen hat das Allgäuer Organisationsteam für die Tage der MOVE das Familienhotel JUFA in Kempten als gute und günstige Übernachtungsmöglichkeit reserviert sowie auch gemeinsamen Mahlzeiten organisiert, die einen Austausch in familiärer Atmosphäre ermöglichen. Programmteams bemühen sich, die in diesem Brief genannten Ziele für die verschiedenen Alters- und Interessensgruppen erfahrbar zu machen. Den aktuellen Stand der Vorbereitungen sowie die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder sich online anzumelden finden Sie auf der Webseite: www.move2020.org 

Besonders wichtig ist uns im Regnum Christi die Gemeinschaft mit der Ortskirche. Daher danke ich Herrn Weihbischof Florian Wörner für die Zusage, am Sonntag die hl. Messe für uns zu feiern sowie Herrn Dekan Bernhard Hesse für die freundliche Einladung in die Pfarrei St. Anton.

 Info-Flyer zur MOVE 2020 in Kempten Info-Flyer zur MOVE 2020 in KemptenEine herzliche Einladung!

Sie alle lade ich ein, sich nicht nur als Teilnehmer, sondern je nach Ihren zeitlichen Möglichkeiten und Ihren Talenten als Mitwirkende aktiv bei der Vorbereitung und Durchführung der MOVE einzubringen:

• Beten wir persönlich und gemeinsam in unseren Teams um gesegnete Tage einer erneuernden und ermutigenden Begegnung mit Christus.

• Melden Sie sich selbst bitte frühzeitig an, um dem Organisationsteam die Vorbereitung zu erleichtern.

• Laden Sie auch Freunde, Bekannte und Verwandte möglichst persönlich ein. Die MOVE kann für viele eine Ermutigung und Hilfe für den persönlichen Glaubensweg sowie der erste oder entscheidende Kontakt mit dem Charisma des Regnum Christi werden.

• Gerade auch für Eltern der Teilnehmer an unseren Angeboten für Kinder wie NET, „Looking good“, „GetStrong“ oder auch Angehörige der Teilnehmer an Impulsabenden, „LiebeLeben“ oder „Realman“ ist die MOVE eine Gelegenheit, den inneren Geist und die Spiritualität dieser Programme kennen zu lernen und selbst davon zu profitieren.

• Wer sich im Vorfeld in einem Vorbereitungsteam oder vor Ort als Helfer einbringen möchte, kann sich bei Herrn Michael Berktold (info@joel3.de oder +49 15782492930) über konkrete Möglichkeiten dazu informieren.

• Da die Teilnehmerbeiträge aus Rücksicht auf Personen mit einer langen Anreise oder kinderreiche Familien recht niedrig gehalten sind, suchen wir noch Spenden zur Finanzierung der Kosten einer solchen Großveranstaltung. Beiträge dazu bitte auf folgendes Konto überweisen:

Kontoinhaber: Regnum-Chris8-Ini8a8ven e.V.
Bank: Pax-Bank eG Köln
IBAN: DE76 3706 0193 0027 1261 62 / BIC: GENODED1PAX
Verwendungszweck: SPENDE MOVE 2020

In der Vorfreude auf eine persönliche Begegnung bei der MOVE, verbleibe ich

Ihr

Pater Valentin Gögele LC

Vorsitzender der Regnum-Christi-Föderation

Additional Info

  • Untertitel:

    Ausgehend vom Motto der MOVE 2020 „Komm zur Quelle“ - und werde selbst zur sprudelnden Quelle reflektiert P. Valentin Gögele LC die Situation unserer Gemeinschaft und schafft einen mutigen Blick in die Zukunft.

  • Kategorie News : Aktuelles aus anderen Bereichen
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