Mittwoch, 2. Oktober 2019

Im Glauben wachsen und Gutes tun

Johanna Reill (19) aus Regensburg ist seit diesem September im ApostelHaus in Ratingen als Coworkerin in der Kinder- und Jugendarbeit (ECYD) des Regnum Christi tätig. In einem Interview erzählt sie, was sie in ihrem Vorbereitungskurs in Rom erlebt hat.

Warum möchtest du das Coworkerjahr machen?

Johanna: Ich bin mit dem Regnum Christi aufgewachsen und habe deshalb schon öfter vom „Coworkerjahr“ gehört. Als ich in der Oberstufe war, habe ich überlegt was ich nach der Schule machen könnte. Das Coworkerjahr ist für mich eine einmalige Gelegenheit, mich selbst besser kennen zu lernen, im Glauben zu wachsen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Für mich ist jetzt, zwischen Schule und Studium, der perfekte Zeitpunkt.

Wie ging es dann für dich weiter?

Johanna: Das Coworkerjahr begann mit einem zweiwöchigen Ausbildungskurs in Rom. Hier bekommt man Input zu verschiedenen Themen, wie z. B. zur Bibel, zur Anthropologie, das Regnum Christi und seine Mission etc. Diese Inputs haben mich gut vorbereitet. Ich habe das Regnum Christi und ECYD besser kennengelernt. Außerdem hat das Bibelstudium mich tiefer in das geistliche Leben eingeführt.

Hattest du bestimmte Erwartungen?

Johanna: Ich hatte keine wirklichen Erwartungen, weil ich nicht wusste, was auf mich zukommt. Aber der Kurs hat sich als genial herausgestellt. Ich habe nicht nur eine tolle Gemeinschaft und tiefes Gebet erlebt, sondern auch sehr viel über mich selbst, meine Persönlichkeit und meine Stärken erfahren dürfen.

Was hat dir besonders gefallen?

Johanna: Was mir besonders gefallen hat, kann ich gar nicht genau festlegen. Es waren viele kleine Momente, Erkenntnisse und Begegnungen, die den Kurs so besonders gemacht haben.

Zum Beispiel?

Johanna: An diesem Kurs nehmen nicht nur die europäischen Coworkerinnen teil, sondern auch andere junge Frauen aus verschiedenen Ländern. Es war eine besondere Erfahrung für mich, dass wir, obwohl wir aus verschiedenen Ländern und Kulturen kamen, dieselbe Sehnsucht im Herzen tragen und eine tiefe Verbundenheit zu spüren war. Obwohl wir alle sehr unterschiedlich waren, bin ich mit neuen Freundinnen und „Coworkersisters“ aus aller Welt nach Hause gekommen. Auch die Anbetung hat mir sehr gefallen, einfach stille Zeit mit Jesus zu verbringen.

Gab es auch etwas, was dich besonders herausgefordert hat?

Johanna: Es gab einen ziemlich straffen Zeitplan und fast alle Vorträge waren auf Spanisch. Das war manchmal etwas anstrengend.

Du kennst das Regnum Christi schon lange. Hast du es durch den Kurs besser bzw. anders kennengelernt?

Johanna: Ich habe das Regnum Christi als eine geistliche Gemeinschaft erfahren, die wie eine große internationale Familie ist. Außerdem wurde ich in meiner Entscheidung, das Coworkerjahr zu machen, bestärkt. Die Regnum Christi-Familie ist mein Zuhause. Da fühle ich mich aufgehoben und im Herzen verbunden.

Welche Impulse hast du durch die Begegnung mit Jugendlichen des RC aus dem Ausland erhalten?

Johanna: Es war spannend zu sehen, dass das Regnum Christi in jedem Land anders gelebt wird, aber im Kern doch gleich ist. Zudem war es eine Anregung, das Regnum Christi speziell in Europa miteinander zu vernetzen, um gemeinsam ein Licht für Europa zu sein.

Was nimmst du dir aus dem Kurs für dein Coworkerjahr mit?

Johanna: Unglaublich viel (geistigen) Input, den Mut, voll und ganz auf Gott zu vertrauen, Freude und Ideen für die Arbeit im ECYD und den Vorsatz, in der Beziehung zu Jesus zu wachsen.

 

Danke, Johanna.

 
Das Interview führte Angela Kunze
 
 
 

Additional Info

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    Johanna Reill (19) aus Regensburg ist seit diesem September im ApostelHaus in Ratingen als Coworkerin in der Kinder- und Jugendarbeit (ECYD) des Regnum Christi tätig. In einem Interview erzählt sie, was sie in ihrem Vorbereitungskurs in Rom erlebt hat.

  • Kategorie News : Aktuelles zum Thema Kinder und Jugend
  • Datum: Ja
  • Druck / PDF: Ja
  • Region: Deutschland
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