Montag, 16. Juli 2018

Raus in das Abenteuer Leben

Herzliche Glückwünsche zum Abitur an vier Schüler der Apostolischen Schule in Bad Münstereifel!  

Abitur – der magische Moment, an dem sich alles ändert. Der nun folgende Lebensabschnitt ist geprägt von der „Suche nach dem Richtigen“: dem richtigen Studiengang oder Ausbildungsplatz, dem richtigen Job am richtigen Ort, dem richtigen Partner oder der richtigen Partnerin. Was hat dieser Moment für die Schüler der Apostolischen Schule zu bedeuten? Wir haben dazu mit Dominik Müller, Leo Mayer, Johannes Rennemeier und Dominik Jambresic, die in diesem Jahr ihre Abitprüfungen dort gemacht haben, gesprochen.

Kurz nach den bestandenen Abiprüfungen hat Dominik Müller (18) noch an der Aufführung des Musicals über Don Bosco teilgenommen. Kurz nach den bestandenen Abiprüfungen hat Dominik Müller (18) noch an der Aufführung des Musicals über Don Bosco teilgenommen. Wie lange seid ihr schon auf der Apostolischen Schule?
Dominik Müller: Ich bin bereits seit der siebten Klasse auf der Apostolischen Schule.
Johannes Rennemeier: Ich bin seit viereinhalb Jahren auf der Schule, seit Anfang 2014.
Leo Mayer: Ich kam im März 2016 nach Bad Münstereifel und habe die Oberstufe an der Apostolischen Schule besucht.
Dominik Jambresic: Ich bin nach dem Sommerkurs 2011, also vor sieben Jahren in die Apostolische Schule eingetreten.

Auch Leo Mayer (20) und Johannes Rennemeier (18) gehören zu den Abiturienten des Jahrgangs 2018. Unser Bild ist ein Szenefoto aus dem Musical "Don Bosco - Apostel der Jugend", das sie mit ihren Mitschülern beim großen Jubiläumsdankfest aufgeführt haben. Auch Leo Mayer (20) und Johannes Rennemeier (18) gehören zu den Abiturienten des Jahrgangs 2018. Unser Bild ist ein Szenefoto aus dem Musical "Don Bosco - Apostel der Jugend", das sie mit ihren Mitschülern beim großen Jubiläumsdankfest aufgeführt haben. Wie seid ihr auf die Schule aufmerksam geworden und warum wolltet ihr hierher?
Dominik Müller: Pater Martin Baranowski LC hatte mich einmal zu einem der Sommerkurse eingeladen. Meine Motivation zum Eintritt in die Apostolische Schule war, den Willen Gottes für mein Leben zu entdecken und diesem dann auch zu folgen.
Johannes Rennemeier: Zum ersten Mal habe ich auf einem Feriencamps der Legionäre Christi von dieser Schule gehört. Dabei hat mich vor allem die Gemeinschaft angesprochen. Zum Eintritt hat mich dann aber eine persönliche Erfahrung in der "Nacht der Versöhnung" bewegt, bei der Gott durch die Bibel zu mir gesprochen hat.
Leo Mayer: Aufmerksam geworden bin ich durch einen Freund, der diese Schule besucht hat. Für mich war die Apostolische Schule der ideale Ort, Jesus besser kennenzulernen, persönlich zu reifen, die eigene Berufung herauszufinden und das alles in einem Umfeld wahrer Nächstenliebe.
Dominik Jambresic: Als ich elf war, habe ich die Legionäre Christi durch meine Freunde bei den Ministranten kennengelernt, die selbst auf die Apostolische Schule gingen. Obwohl ich viele Vorurteile gegenüber solchen Schulen hatte, besuchte ich nach einiger Zeit meine Freunde. Nach einer ersten Woche des Kennenlernens der Schule habe ich dann Gott in dieser Gemeinschaft erfahren dürfen, sodass der Wunsch in mir entbrannt ist, auf diese Schule gehen zu können.

Dominik Jambresic (19) gehört seit diesem Sommer zu den Absolventen der Apostolischen Schule, die sich „Apolumni“ nennen. Dominik Jambresic (19) gehört seit diesem Sommer zu den Absolventen der Apostolischen Schule, die sich „Apolumni“ nennen. Wie seht ihr eure Schulzeit hier in Bad Münstereifel? Vielleicht auch im Vergleich zu anderen Schulen?
Dominik Müller: Die Schulzeit war geprägt von viel Gebet, Gemeinschaft, durch die gute Freundschaften entstanden sind und natürlich auch von der schulischen Ausbildung. In der Apostolischen Schule wird natürlich viel mehr Wert auf Gebet und auf menschliche Ausbildung gelegt, als in normalen Schulen, außerdem ist auch die Kameradschaft ganz anders.
Johannes Rennemeier: Ich bereue den Eintritt auf keinen Fall, blicke aber auch froh auf einen neuen Lebensabschnitt. Von der Zeit hier nehme ich mir besonders den Glauben mit, den ich woanders vielleicht sonst verloren hätte. Die Zeit hat mich sehr geprägt, und ich nehme mir viele schöne Erfahrungen mit und ich konnte mit Aufgaben wachsen.
Leo Mayer: Die Apostolische Schule ist nicht andere Schulen; sie kommt einer Familie gleich. Man hat sich die Personen um sich herum nicht ausgesucht und trotzdem ist die Atmosphäre unglaublich schön. Natürlich wird sich auch mal miteinander gestritten, aber auf einem ganz anderen liebevollen Niveau. Hier findet man wahre Freunde für das Leben.
Dominik Jambresic: Auf diese Zeit, die mir Gott auf der Apostolischen Schule geschenkt hat, um in der Freundschaft zu ihm zu wachsen und im Menschlichen zu reifen, sehe ich mit einem weinenden, aber auch mit einem lachenden Auge zurück. Die gegenseitige Hilfe in der Gemeinschaft und auch die Unterstützung der Brüder, Patres und Lehrer, die für mich sehr wichtig war, hätte ich so nirgendswo anders erfahren können. Hierbei möchte ich auch all diejenigen nennen, die sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit dafür eingesetzt haben, dass es uns Jungs gut geht. Ohne all diese Freunde wäre eine solche Apostolische Schule sicher nicht möglich.

Was möchtet ihr nach eurem Abitur machen?
Dominik Müller: Mein Plan für die Zukunft ist es, erst einmal mein Abitur zu Ende zu bringen und danach werde ich mich um einen Studienplatz bemühen. Mir wäre es wichtig, auf lange Sicht einen Beruf zu ergreifen, der anderen Menschen hilft, sei es gesundheitlich oder auf psychologischer Ebene.
Johannes Rennemeier: Die nächsten zwei Monate jetzt nach dem Abi fahre ich erst mal nach Hause und werde sechs Wochen in einer Fleischfabrik jobben. Im September fliege ich mit einem Freund nach Australien, wo wir ein work-and-travel-Jahr machen wollen. Danach denke ich an ein duales Studium im Bereich Management oder International Business.
Leo Mayer: Für mich ist das Abi noch nicht ganz vorbei: Ich habe mich für eine freiwillige Nachprüfung entschieden; deswegen muss ich im September noch meine restlichen vier mündlichen Prüfungsfächer ablegen. Im April 2019 werde ich dann voraussichtlich mein Lehramtsstudium beginnen. Bis dahin werde ich versuchen mir mein Studiengeld zu finanzieren.
Dominik Jambresic: Nach einer eingehenden Berufungsprüfung habe ich mich dazu entschlossen, nach dem Abitur ein Duales Studium im Fach Wirtschaftsingenieurwesen in Düsseldorf zu beginnen.

Was macht die Apostolische Schule in euren Augen einzigartig?
Dominik Müller: Die Apostolische Schule macht der Geist der Kameradschaft, der Geist der Nächstenliebe, der Geist des Gebets und so vieles mehr einzigartig. Außerdem auch die Möglichkeit, sich nicht nur intellektuell sondern auch zwischenmenschlich ausbilden zu lassen.
Johannes Rennemeier: Vor allem die Gemeinschaft macht die Apostolische Schule einzigartig.
Leo Mayer: Die Gemeinschaft, die Ausbilder, die vielen Menschen, die sich für diese Schule engagieren: Man spürt die Gegenwart Gottes tagtäglich und ich persönlich bin unglaublich dankbar für diese Jahre, die ich hier verbringen durfte.
Dominik Jambresic: Nicht nur das geistliche Fundament, was man sich für später mitnimmt, auch die ganzen inner- und außerschulischen Freundschaften, die sich dadurch ergeben haben, sind für mich sehr wichtige Punkte, die die Apostolische Schule für mich ausmachen.

Wir danken den jungen Männern für das Gespräch und wünschen ihnen alles Gute und Gottes Segen für ihre Zukunft!  

Additional Info

  • Untertitel:

    Herzliche Glückwünsche zum Abitur an vier Schüler der Apostolischen Schule in Bad Münstereifel!  

  • Kategorie News : Aktuelles zum Thema Kinder und Jugend
  • Datum: Ja
  • Druck / PDF: Ja
  • Region: Deutschland
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