Freitag, 19. April 2019

Christus ist unsere Zukunft

Der Augsburger Weihbischof Florian Wörner eröffnet die Christustage in Kempten und sendet 75 Missionare des Regnum Christi aus.

Auf Einladung des Kemptener Dekans Bernhard Hesse gestalten Jugendliche des Regnum Christi in dieser Karwoche die Christustage in der Stadtpfarrei St. Anton. Neben den Gottesdiensten stehen Angebote für alle Altersgruppen, ein von den jungen Leuten selbst gestaltetes Passionsspiel sowie Hausbesuche und ein Stand am Forum Allgäu auf dem Programm.

In einer feierlichen Aussendungsmesse am Mittwoch der Karwoche überreichte der Augsburger Weihbischof Florian Wörner 65 Jugendlichen sowie 8 Legionären Christi und 2 gottgeweihten Frauen im Regnum Christi ein Missionskreuz als Zeichen ihrer Sendung.

Vorschlag für einen Klimawandel

In seiner Predigt zeigte sich der Weihbischof beeindruckt von dem Engagement vieler junger Menschen im „Friday for future“. Die Sorge um die Zukunft sei ein Zeichen der Zeit, die Frage des Klimas wichtig, sie erfordere ein verantwortungsbewusstes Handeln, dürfe aber nicht zur Ersatzreligion werden: „Was verhindert Zukunft? – Der Tod ist der schlimmste Gegenspieler, der entscheidende Feind unserer Zukunft. Aber es gibt einen der sich nicht damit abfindet: Jesus Christus stemmt sich gegen den Tod.“

Der Herr stelle sich dem Tod, um seine Geschöpfe zu erlösen. Durch den Tod Jesu am Kreuz seinen der Tod und sie Sünde als seine Ursache definitiv besiegt: „Das ist unsere Hoffnung, das ist unsere Zukunft: Dass unser Leben nicht mit dem Grab endet, sondern es ein größeres Leben gibt.“ Der Vorschlag Wörners für einen Klimawandel: „Wie wäre es mit einem Sunday for future?“ – Eine bewusste Mitfeier der sonntäglichen Messe: „Ich glaube, das bringt den entscheidenden Klimawandel, den zwischen Gott und Mensch sowie für das Klima der Menschen untereinander. Das hat dann sicher auch positive Auswirkungen auf das meteorologische Klima.“

Seid der Wohlgeruch Christi

Für ihre Sendung, den Wohlgeruch Christi zu verbreiten (vgl. 2 Kor 2,15), gab der Bischof den Jugendlichen den Anfangsvers der Tageslesung mit auf den Weg: „Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger“ (Jes 50,4). Dazu Wörner: „Beides braucht es für einen, der sich senden lässt: Ganz Ohr sein für das Wort Gottes und dem Herrn die Stimme leihen und es weitersagen.

Einladung zur Begegnung mit Christus

In der Karwoche greifen die Christustage die eindringliche Einladung von Papst Franziskus auf: Ich lade jeden Christen ein, gleich an welchem Ort und in welcher Lage er sich befindet, noch heute seine persönliche Begegnung mit Jesus Christus zu erneuern oder zumindest den Entschluss zu fassen, sich von ihm finden zu lassen, ihn jeden Tag ohne Unterlass zu suchen. Es gibt keinen Grund, weshalb jemand meinen könnte, diese Einladung gelte nicht ihm, denn niemand ist von der Freude ausgeschlossen, die der Herr uns bringt“ (Papst Franziskus, „Evangelii gaudium“, Nr. 3).

„Wir glauben fest daran, dass diese Begegnung mit Jesus möglich ist. – Nicht nur für wenige Auserwählte, sondern für jeden, der sich mit offenem Herzen darauf einlässt“, formuliert P. Martin Baranowski die Hoffnung der Missionare beim Begrüßungsabend.

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    Der Augsburger Weihbischof Florian Wörner eröffnet die Christustage in Kempten und sendet 75 Missionare des Regnum Christi aus.

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