Regnum Christi - Die Freude des Glaubens teilen - So waren die Christustage in Hainsacker
Dienstag, 17. April 2018

Die Freude des Glaubens teilen - So waren die Christustage in Hainsacker

Pfarrer Lettner dankt für erfolgreiche Christustage in Hainsacker mit über 70 Jugendlichen des Regnum Christi und Priestern der Legionäre Christi

Ich habe in den letzten Jahren für 1,6 Millionen Euro die Kirche renoviert, jetzt will ich auch etwas tun, um sie zu füllen“. Unterstützung zu diesem Vorhaben holte sich der Pfarrer von Hainsacker bei Regensburg von der Gemeinschaft Regnum Christi und der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi. In der Karwoche organisierten sie zusammen mit der Pfarreiengemeinschaft Hainsacker die „Christustage“, in denen Begegnungen mit Jungen und Alten, Kranken und Gesunden sich abwechselten mit heiligen Messen, Gebeten und einer Hilfsaktionen für die Armen. Höhepunkt der Woche war sicher das Passionsspiel am Karfreitag, welches die Jugendlichen selbst erarbeitet hatten.

Vielzahl von Begegnungen

Nicht nur durch den Aufenthalt in Gastfamilien, sondern auch bei den Hausbesuchen ergaben sich viele persönliche Gespräche mit den Menschen. Der Besuch im Bischof-Wittmann-Kinderhaus von Hainsacker sowie im Senioren-Servicehaus brachten die Teilnehmer in Kontakt mit sehr unterschiedlichen Lebenssituationen. „Das weckt in mir viele Fragen, die ich mir bislang noch gar nicht gestellt habe“, gesteht ein Teilnehmer nach Begegnungen mit geistlich behinderten Menschen in der Behindertenwerkstätte der Lebenshilfe in Lappersdorf.

Am Samstagnachmittag berichtete Pfarrer Markus Lettner den jungen Gästen von seinem Glaubens- und Berufungsweg: Der gelernte Bauingenieur aus einer gläubigen Familie im Schwarzwald kam erst über die Umwege von Hilfstätigkeiten in Südafrika und Konzertreisen nach Japan zum Priestertum und war lange Jahre Beauftragter für Berufungspastoral im Bistum Regensburg. Ohne Umschweife gibt er zu, dass er auch Krisen und Fragen im Glauben durchlebt hat, und doch sieht ihm jeder der Zuhörer an, dass er gerne und überzeugt Christ und Priester ist.

Eine Tonne Hilfe

Bereits am Samstagvormittag hatten sich einige Jugendliche ins Epizentrum des Ostereinkaufes gewagt, indem sie zeitgleich in fünf Supermärkten die „Aktion Kilo“ durchführten, um Lebensmittel für Bedürftige zu sammeln und dabei Menschen in ihrem Alltag zu begegnen. „Leider gab es auch viele Menschen, die nur ihren Einkauf im Kopf hatten und nichts anderes mehr sehen und einmal mehr zuhören konnten“, berichtet die Regensburger Schülerin Johanna Reill, die sich bereits in der Vorbereitung der Aktion sehr engagiert hatte, „das finde ich traurig.“ Doch gab es auch viele großzügige Helfer, so dass bis zum Mittag über eine Tonne Lebensmittel zusammen kam. Diese übergaben die Sammler dann auch persönlich an das in Regenstauf ansässige Thomas-Wiser-Haus, einer Einrichtung, die für bedürftige Kinder und Jugendliche sowie deren Familien flexible und differenzierte Formen der Hilfe zur Erziehung im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich anbietet.

Wenig Freizeit für Mesner

Durch die Begleitung der Christustage von drei Priestern der Legionären Christi, Pater Martin Baranowski, Pater Bertalan Egervari und Pater Georg Rota, konnte die Feier der Kar- und Osterliturgie auch auf die Filialkirchen von Oppersdorf und Lorenzen ausgeweitet werden. „Das hat es hier noch nie gegeben“, staunt Fritz Gahr, Mesner der Filialkirche von Lorenzen, „da muss ich erst lernen, was vorzubereiten ist.“ Doch nicht nur zu den Zeiten des Gottesdiensten waren die Kirchen belagert und die Mesner gefordert. Jeder Tag begann mit einem Morgenlob, das von den Jugendlichen zeitgleich in allen drei Kirchorten gestaltet wurden, und jeweils in einer Kirche setzte sich das Gebet dann den ganzen Tag über in einer eucharistischen Anbetung fort. Am Karfreitag wurde gemeinsam der Kreuzweg gebetet, wobei die Jugendlichen zu jeder Station nach der Lesung einer Schriftstelle ihre eigenen Gedanken dazu vortrugen. Besonders emotional war der Moment, als sich die Jugend nach der Osternacht spontan zu einem freudigen Osterlob in der Kirche einfand.

Abschluss mit Mozart

Einen feierlichen Abschluss fanden die Christustage am Ostersonntag mit einem festlichen Gottesdienst, den der Hainsackerer Kirchenchor mit der Krönungsmesse von W.A. Mozart gestaltete. Pater Martin Baranowski dankte in den Schlussworten für die herzliche Aufnahme in der Pfarrei und den Gastfamilien sowie den Helfern, die eifrig für das leibliche Wohl der rund 80 Gäste gesorgt haben: „Wir haben eine lebendige Gemeinde erlebt und konnten mit Ihnen die Freude am gemeinsamen Glauben teilen.

Ich danke euch für euer Kommen. Ihr habt uns in diesen Tagen wirklich beschenkt“, antwortet Pfr. Lettner vor dem Schlusssegen. Und schon auf dem Nachhauseweg postet der Oberministrant die WhatApp Gruppe: „Schön dass ich bei euch mit machen konnte. Es war echt schön.“

 

Einen ausführlichen Bericht mit Bildergalerie über das Passionspiel in Hainsacker finden Sie ebenfalls auf unserer Website unter dem Titel „Passion ging unter die Haut".

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