Freitag, 19. Februar 2016

Christus in euch, unsere Hoffnung auf Herrlichkeit

51. Eucharistischer Weltkongress auf den Philippinen

Vom 24. bis zum 31. Januar 2016 fand in Cebu auf den Philippinen der 51. Eucharistische Weltkongress statt. Über 15.000 Menschen und 150 Bischöfe und Kardinäle aus aller Welt hatten sich in der südostasiatischer Stadt versammelt, um in Vorträgen und Workshops gemeinsam über darüber nachzudenken, was es bedeutet, wenn die Kirche sagt, dass in der Eucharistie „Christus in uns“ ist und uns damit „Hoffnung auf Herrlichkeit“ gibt. Diese Überlegungen fanden Eingang in die offizielle Hymne (Video mit Bildern und Text zum mitsingen weiter unten im Artikel), wie auch in die Videobotschaft von Papst Franziskus, mit der er einen Gruß an die Teilnehmer sandte und sie daran erinnerte, dass „der auferstandene Jesus immer lebendig und in seiner Kirche gegenwärtig ist, vor allem in der Eucharistie, dem Sakrament seines Leibes und Blutes. Die Gegenwart Christi unter uns ist nicht nur ein Trost, sondern auch eine Verheißung und ein Aufruf. Es ist ein Aufruf, als Missionare hinauszugehen, um die Botschaft der Zärtlichkeit, Vergebung und Barmherzigkeit des Vaters zu jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind bringen.“

Bischof Friedhelm Hofmann aus Würzburg, der ebenfalls an diesem internationalen Glaubensfest teilnahm, zeigte sich beeindruckt von der Gastfreundschaft der Filipinos und von ihrem fröhlichen Glauben, den sie seit nunmehr über 500 Jahren bewahren. „Gleichzeitig bedrückt mich aber auch die Armut, die ich hier gesehen habe. Die Armut schreit nach Wandel“, so Bischof Hofmann. In dieser Realität werde deutlich, dass das, was in der Eucharistie gefeiert werde, immer auch eine soziale Dimension habe. "Die Eucharistie hat Konsequenzen für unser Leben.“ Auch Papst Franziskus regte die Teilnehmer des eucharistischen Weltkongresses dazu an, hinauszugehen und „den Balsam von Gottes barmherziger Liebe der ganzen Menschheitsfamilie zu bringen, indem wir die Wunden verbinden und Hoffnung dorthin bringen, wo Verzweiflung so oft die Oberhand zu gewinnen scheint.“

Die internationalen eucharistischen Weltkongresse wurden Ende des 19. Jahrhunderts ins Leben gerufen, mit dem Ziel „durch Feier, Anbetung und Katechese Jesus Christus im Geheimnis der Eucharistie besser kennen und lieben zu lernen.“ Sie finden alle vier Jahre statt und werden vom Papst angekündigt. Nach Dublin 2012 und dem kürzlich zu Ende gegangenen Kongress in Cebu findet der nächste eucharistische Weltkongress 2020 im ungarischen Budapest statt.  

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    51. Eucharistischer Weltkongress auf den Philippinen

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