Donnerstag, 12. November 2015

Besuch eines Weltenpilgers

Steffen Pfeifer läuft mit einer Mission zu Fuß rund um den Globus. Auf seinem Weg besuchte er nun die Apostolische Schule.

„Um die Welt besser zu hinterlassen als ich sie vorgefunden habe“, beschreibt Steffen das Ziel seiner weltweiten Wanderung für das Recht auf Trinkwasser für alle Menschen.„Um die Welt besser zu hinterlassen als ich sie vorgefunden habe“, beschreibt Steffen das Ziel seiner weltweiten Wanderung für das Recht auf Trinkwasser für alle Menschen.Bad Münstereifel. Steffen Pfeifer ist fast 50, doch im klassischen Sinne „erwachsen“, schreibt er verschmitzt auf seiner Facebookseite, sei er nicht. Den Zeitpunkt hätte er mit 30 verpasst. Jung und jugendlich hält ihn seit Jahren vor allem sein Lebensprojekt „WALK4WATER²“. Sein Mission-Statement: „Water is a vital right and environment”. Dafür ist er täglich an die 30 Kilometer zu Fuß unterwegs. Er betrachtet sich als eine Art „Klima-Pilger“. Wasser ist ein Lebensrecht, dafür geht er im wahrsten Sinne täglich auf die Straße. Oft sind es auch Feldwege, Waldwege, Plätze, Kirchen und Jugendherbergen. Auf Facebook und Instagram folgen ihm Tausende auf diesem Weg.

Geplant sind 33.000 Kilometer

Die Apostolische Schule besuchte er Ende Oktober nun schon zum zweiten Mal auf seiner besonderen „Pilgerreise“, auf der Durchreise gewissermaßen. Seine aktuelle Route startete er Mitte Mai dieses Jahres das erste Mal mit der ersten Mitternachtssonne auf der Nordkapinsel, am nördlichsten Punkt der Insel. Von dort aus kam er bis nach Mo i Rana (Norwegen). Das Wetter und eine schwere Erkrankung zwangen ihn zur Aufgabe. Wieder zurück zu Hause in Deutschland begann er sofort mit der Vorbereitung des zweiten Versuches… Seit 4. Oktober ist er nun wieder unterwegs. Diesmal begann er in der St. Jakobi Kirche in Hamburg.

Einige seiner weiteren „Pilgerziele“ auf der 33.000 Kilometer langen Reise in den nächsten – vermutlich drei Jahren – sind Paris (Weltklimagipfel), Santiago de Compostella, Finis Terrae am Atlantik, umdrehen, Lourdes, Monaco, Rom, Assisi hoch, Innsbruck, Jerusalemer Jakobsweg, Wien, Istanbul. Im Winter 2016 möchte er dort ankommen. Im März 2017 soll es nach Dubai gehen, von dort weiter in den Oman, Kenia, Kilimanjaro bis nach Kapstadt; Ankunft: voraussichtlich 2018.

„Um die Welt besser zu hinterlassen als ich sie vorgefunden habe.“

Auf Facebook und Instagram verfolgen viele Menschen jeden Tag den „Pilgerweg“ von Steffen Pfeifer. Auf Facebook und Instagram verfolgen viele Menschen jeden Tag den „Pilgerweg“ von Steffen Pfeifer. Vor zwei Jahren machte Steffen schon einmal in der Apostolischen Schule Rast. Erneut bot sein Besuch den Schülern nun die Möglichkeit zum regen Austausch mit einem wahren „Weltenpilger“. Besonders die Älteren unter ihnen „löcherten“ ihn mit vielen Fragen: Über seine Reisen, warum er das alles macht, ob er nachts nicht friert, wie er denn seinen Glauben lebt u.v.m. Mit großer Offenheit, Geduld und Freundlichkeit beantwortete Steffen jede einzelne Frage bis spät abends.

Der ehrliche Austausch, die Offenheit und der Respekt voreinander hatten beide Seiten beeindruckt. Steffen beschäftigten die Fragen der Schüler noch lange am Abend. Am nächsten Morgen hielt er für die Schüler eine Überraschung bereit: Er suche Frieden in seinem Inneren. Er könne Jesus Christus nicht länger auf seiner Reise links liegen lassen. „Von jetzt an werde ich wieder an Christus glauben, authentischer Christ sein“, teilte er allen schließlich während des Frühstücks mit. Wow, die Schüler waren beeindruckt ob so viel Ehrlichkeit und Vertrauen.

Tagsüber packte er bei Arbeiten am Haus und im Garten mit an. Am zweiten Abend erfreute er alle mit seinen imposanten Bildern, die er bisher auf seinen langen Reisen geschossen hatte. Steffen ist ein exzellenter Photograph! „Auf dem Weg nimmt dir Gott wirklich alles, was du nicht brauchst und er gibt dir alles, was du brauchst. Das habe ich immer so erfahren“, beschrieb er seine Erfahrung mit Gott auf seiner „Pilgerschaft“.

Die Apostolische Schule freut sich schon jetzt wieder auf seinen nächsten Besuch, neue abenteuerliche und spannende Reiseberichte, Fotos und Eindrücke aus aller Welt – auch wenn es wohl erst wieder in drei Jahren soweit sein wird. Steffen schätzt vor allem die Authentizität der Schüler, sagt er. Und warum läuft er immer weiter auf seinem Weg? „Um die Welt besser zu hinterlassen als ich sie vorgefunden habe.“ Klar, das ist auch die pädagogische Ausrichtung der Apostolischen Schule! Gute Reise, Steffen, und bis bald wieder!

Additional Info

  • Untertitel:

    Steffen Pfeifer läuft mit einer Mission zu Fuß rund um den Globus. Auf seinem Weg besuchte er nun die Apostolische Schule.

  • Kategorie News : Aktuelles zum Thema Kinder und Jugend
  • Datum: Ja
  • Druck / PDF: Ja
  • Region: Deutschland
facebook Google Plus Twitter You Tube

    

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok