Montag, 30. März 2015

Weg zur Freude

Tägliche Meditationen - 7. April 2015

Dienstag der Osteroktav
Hl. Johann Baptist de la Salle FSC

P. Martin Baranowski LC

Mt 28,8-15
Maria Magdalena und die andere Maria verließen schnell das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. Plötzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße. Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen

Noch während die Frauen unterwegs waren, kamen einige von den Wächtern in die Stadt und berichteten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld und sagten: Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt. Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. So kommt es, dass dieses Gerücht bei den Juden bis heute verbreitet ist.

Einführendes Gebet:  Herr, lass diese Meditation zu einer persönlichen Begegnung mit dir werden, damit ich dich als lebendige Person erfahren und bezeugen kann.

Bitte: Herr, schenke mir durch die Betrachtung deiner Auferstehung Mut und Hoffnung und lass mich dich und dein Wirken in meinem Leben erkennen.

1.  Jesus kommt entgegen Die Entdeckung des leeren Grabes allein begründet noch nicht die Osterbotschaft und den christliche Glauben an die Auferstehung Christi. Erst die wiederholte Begegnung mit dem lebendigen Christus, die von vielen verschiedenen Personen zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten erlebtund dann unerschrocken bezeugt wird, gibt die Sicherheit, dass die Auferstehung Jesu keine Einbildung, Wunschtraum oder Täuschung sein kann, sondern Wirklichkeit ist. Jesus möchte in dieser Meditation auch mir entgegen kommen, um mich seine lebendige Gegenwart erfahren zu lassen.

2. Von der Furcht zur Freude Zu Beginn ihres Weges waren die Frauen noch voll Furcht und dennoch auch mit Freude erfüllt. Die Begegnung mit Jesus nimmt ihnen die Furcht und stärkt die Freude. Die Auferstehung Christi ist nämlich der Sieg der Liebe. Diese Liebe will Jesus auch in uns entzünden, und das Feuer dieser Liebe vertreibt die Dunkelheit von Angst, Furcht und Sorgen: „Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht“ (1 Joh 4,18). Wer sich jedoch der Botschaft der Auferstehung verschließt wie die Wächter und die Hohenpriester, der muss Wege finden, um die Wahrheit zu verschleiern. Er trägt seine Ängste, Sorgen und Probleme nicht vor Jesus hin, sondern behält sie für sich und wird unzufrieden.

3. Einfachheit der Glaubens Auch wenn der christliche Glaube oft anspruchsvoll ist, kann man doch mit Kardinal Faulhaber sagen: „Man glaubt nicht, wie viel man glauben muss, um ungläubig zu sein.“ Die Wachen erklären, sie hätten geschlafen, aber dabei wollen sie doch genau bemerkt haben, wie die Jünger den Leichnam Jesu stahlen. Die Hohenpriester versprechen, beim Statthalter für dessen Soldaten, die angeblich versagt haben, Fürsprache einzulegen … Frei nach Chesterton: Es gibt keinen Unsinn, den der Mensch nicht bereit wäre zu glauben, wenn er damit die Wahrheit des christlichen Glaubens umgehen kann.

Gespräch mit Christus: Jesus, hilf mir, die verschiedenen Ausreden in meinem Leben zu durchschauen und gib mir durch deine Liebe die Kraft, furchtlos die befreiende Wahrheit anzunehmen, umzusetzen und zu verkünden.

Vorsatz:  Heute möchte ich versuchen, einige gute Eigenschaften meiner Mitmenschen ehrlich zu sehen und zu loben.

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  • Untertitel:

    Tägliche Meditationen - 7. April 2015

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