Donnerstag, 4. September 2014

Liebe ist nicht eitel

Tägliche Meditationen - 19. September 2014

Freitag der vierundzwanzigsten Woche im Jahreskreis
Hl. Januaris, Bischof
Hl. Theodor von Canterbury, Erzbischof

P. David Daly LC

Lk 8,1-3
In der folgenden Zeit wanderte er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn, außerdem einige Frauen, die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte: Maria Magdalena, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus, ich glaube, dass du in diese Welt gekommen bist, um uns Sünder zu erlösen. Ich hoffe auf dich und deine Macht, die meine Seele durch deine Gnade von der Sündhaftigkeit zur Heiligkeit verwandeln kann. Herr, ich liebe dich und mein Herz verlangt, dich an die erste Stelle in meinem Leben zu setzen. Ich will dich lieben von ganzem Herzen, mit allen Gedanken, mit meiner Seele und mit meiner ganzen Kraft.

Bitte: Herr, lehre mich ein Leben der Barmherzigkeit zu führen.

1.  Die Zwölf begleiteten ihn. Diese eher banale Aussage im Evangelium zeigt uns die grenzenlose Nächstenliebe Jesu. Er berief seine zwölf Apostel aus sehr unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Die meisten von ihnen wären wohl nie Freunde geworden, wenn Christus nicht gewesen wäre. Matthäus war Zöllner; Petrus, Jakobus und Johannes waren Fischer; Judas war gebildeter als der Rest. Und doch machte sie Jesus alle zu seinen engsten Mitarbeitern. Auf diese Weise lernten sie zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu achten. Wenn Christus der Mittelpunkt einer Gemeinschaft ist, können Schwierigkeiten nicht nur überwunden werden, sondern sich sogar zu Stärken entwickeln.

2. Maria aus Magdala. Er berief aber nicht nur Männer zu engen Mitarbeitern, im Evangelium hören wir auch von „Frauen, die Jesus und die Jünger unterstützten mit dem, was sie besaßen“. Jesus teilte ihnen unterschiedliche Rollen zu, aber er rettete und verwandelte ihrer aller Leben. Wir kennen Maria Magdalena als enge Freundin des Herrn, aber wir wissen auch, dass er sie mit der Kraft göttlicher Gnade verwandelte, indem er sie von sieben Dämonen befreite.

3. Die Frau eines Beamten des Herodes. Unter den Frauen, die Jesus folgten war auch „Johanna ... die Frau eines Beamten des Herodes.“ Das Evangelium konnte also sogar im Herrschaftsbereich von Herodes Wurzeln schlagen, eines Mannes, der keinerlei Achtung vor dem Herrn hatte. Wir dürfen daher niemals jemanden „abschreiben“. Gebet, Opfer und Zuwendung können wirksame Mittel sein zur Bekehrung des ärgsten Sünders. Die Botschaft Jesu hat in allen sozialen Gruppierungen und Schichten Getreue berufen können. Entsprechend sollen auch wir auf allen Ebenen unserer säkularisierten Welt das Reich Gottes bauen.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus Christus, du zeigst uns, wie man jeden einzelnen Menschen bedingungslos lieben kann. Es kümmert dich nicht, woher wir kommen oder wie viele Sünden wir begangen haben. Deine Barmherzigkeit ist grenzenlos und immerwährend! Bitte lehre mich so grenzenlos zu lieben.

Vorsatz:  Ich werde heute Barmherzigkeit gegenüber jemandem üben, der mir nicht besonders nahe steht.

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  • Untertitel:

    Tägliche Meditationen - 19. September 2014

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