Dienstag, 17. Juni 2014

„Ja“

Tägliche Meditationen - 27. Juni 2014

Freitag der zwölften Woche im Jahreskreis
Heiligstes Herz Jesu

P. Eamon ShellyLC

Mt 11,25-30
In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus, ich bitte dich während dieser Meditation um die Gnade, zu jeder Zeit meines Lebens „Ja“ zu dir zu sagen. Was für ein schönes Lebensprogramm - jeden Tag mein bedingungsloses „Ja“ zu dir zu erneuern. Diese Zustimmung muss in Glaube und Vertrauen gegründet sein. Ich glaube an dich, weil du die Wahrheit selber bist und weil du deinen Verheißungen treu bist. Du gibst mich nie auf und enttäuschst mich nie. Ich möchte, dass diese Zeit des Gebetes ein Ausdruck meiner Liebe zu dir sein möge, indem ich danach strebe, dich zu trösten anstatt von dir getröstet zu werden.

Bitte: Herr, gewähre mir, dass ich zu Gott und anderen großzügig bin.

1.  Kurz und bündig. Wenn wir den täglichen Schwierigkeiten und Prüfungen gegenüberstehen, kommen wir leicht durcheinander, weil wir die Probleme drehen und wenden, bis sie zu einem so verwickelten Durcheinander werden, dass sie uns wirklich niederdrücken. Ähnlich kann es uns auch im geistigen Leben ergehen. Wir beginnen viele Ideen, gute Wünsche und Vorsätze hin und her zu schieben, aber nie gelingt etwas, weil uns Klarheit und Führung fehlt. Alles, was wir wirklich brauchen, ist einfach ein Konzept und ein einziges Wort: „Ja“. Das ist ein Wort, das sich leicht sagen lässt, aber das bisweilen schwer zu halten ist. Es sollte Teil unseres täglichen Vokabulars sein, „Ja“ zu Gott und zu unseren Brüdern und Schwestern zu sagen. Jesus sagt zu uns: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.“

2. Lernen wir von Christus. Von unserem Herrn Jesus Christus können wir lernen, was es heißt, „Ja“ zu sagen. Er sagte „Ja“ zu seiner Menschwerdung und zu seiner Geburt. Er sagte „Ja“ während seiner dreißig stillen Jahre in Nazareth. Er sagte „Ja” zu seinem Leiden, seinem Tod und zu seiner Auferstehung, und er fährt fort, „Ja“ zu sagen in der heiligen Eucharistie. In der ganzen Welt ist er gegenwärtig und gibt sich abermals hin für uns durch dieses wunderbare Sakrament.

3. Heiligstes Herz Jesu. Ein Herz, das immer „Ja“ sagt, ist ein Herz, das liebt. Christi Herz ist ein Herz, das jeden von uns mit einer grenzenlosen Liebe liebt. Das Heiligste Herz Jesu will der Menschheit zeigen, dass seine Liebe sogar all jene erreicht, die zu seinem Willen „Nein“ sagen. Sein Herz lädt sie alle ein, zu seiner Herde zurückzukehren. Wir brauchen niemals zu verzweifeln. Alles, was wir tun müssen, ist, uns ihm wieder zuzuwenden, umzukehren. Er erwartet uns mit offenen Armen.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, ich weiß, dass du zum Willen des Vaters immer „Ja“ gesagt hast. Ich bitte dich, gewähre mir die gleiche Bereitschaft, immer deinen heiligsten Willen zu tun.

Vorsatz:  Ich werde ein „Vaterunser“ für den Frieden in der Welt beten.

Additional Info

  • Untertitel:

    Tägliche Meditationen - 27. Juni 2014

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