Was können wir Gott schenken, wenn ihm ohnehin schon alles gehört? Ausgehend vom Evangelium „Gebt Gott, was Gott gehört“ spricht P. Peter Hemm LC über zwei persönliche Einladungen: „Schenk mir dein Herz“ und „Schenk mir deine Sehnsucht“. Dabei erzählt er von seinem Wunsch, Gott ein vollkommenes Herz anzubieten – und von der Erfahrung, dass Gott ihn mit seinen Fehlern und Schwächen annimmt: „Ich will nicht ein Herz, das fehlerlos ist. Ich will das von dir. Will dich, wie du bist.“
Auch im Gebet müssen wir nicht ständig etwas leisten oder geben. Zur Beziehung mit Jesus gehört ebenso die Offenheit, zu empfangen und die Sehnsucht nach ihm wachsen zu lassen. Doch welchen Wünschen geben wir im Alltag Raum? P. Peter berichtet offen von einer Zeit, in der er stundenlang Computerspiele spielte. Dahinter entdeckte er sein Bedürfnis nach Anerkennung, Wertschätzung und Erfolg. Wie er lernte, diese tieferen Sehnsüchte vor Gott zu bringen, und wie sich dadurch sein Umgang mit dem Spielen veränderte, beschreibt er anhand seiner eigenen Geschichte.
Predigt von P. Peter Hemm LC am 18. Oktober 2026 beim Treffen der Alumni der Apostolischen Schule im ApostelHaus Alzgern