Wie sieht ein Fest aus, bei dem zahlreiche Menschen zusammenkommen und am Ende nicht nur sagen: „Das war schön“, sondern: „Ich habe Gemeinschaft in Christus erlebt“?
Vielleicht so: Kinder, die über die Wiese laufen. Menschen, die sich nach langer Zeit wieder in die Arme schließen. Neue Gesichter, aus denen im Laufe des Tages vertraute Begegnungen werden. Ein reich gedecktes Buffet, gemeinsames Lachen, Gespräche beim Wandern – und immer wieder der Blick auf den, der im Mittelpunkt steht: Jesus Christus.
Am Samstag, den 18. Juli 2026, feierte die Apostelgemeinschaft Stuttgart-Karlsruhe ihr Sommerfest im Gemeindezentrum Hohenwart bei der Kirche Maria Königin. Rund 80 Mitglieder und Freunde des Regnum Christi kamen zusammen. Pfarrer Wunsch hatte dafür großzügig Kirche und Gemeindezentrum zur Verfügung gestellt. Vergelt’s Gott!
Schon beim Ankommen am frühen Nachmittag war die Freude über das Wiedersehen spürbar. Bei Kaffee und Getränken entstanden erste Gespräche, Kinder fanden schnell ihre Spielkameraden und neue Teilnehmer wurden herzlich aufgenommen. Das Sommerfest wurde so zu einem Ort, an dem Gemeinschaft nicht nur organisiert, sondern erfahren wurde: „Ich habe einen Tag voll Gemeinschaft, Aktivitäten und Freude mit den anderen Menschen erlebt.“
Jesus Christus in unserer Mitte
Der geistliche Mittelpunkt des Tages war die Heilige Messe mit Pater Alberto Avi LC. Zur Barmherzigkeitsstunde nahm er besonders die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu in den Blick.
Denn genau darum geht es: Die Freude, die Gemeinschaft, das Engagement in Familien, im Beruf und im Apostolat – all das soll aus einer lebendigen Beziehung zu Christus herauswachsen. Sein Herz ist die Quelle, aus der unsere Tatkraft und unser Leben als Christen entspringen.
Ein besonderer Moment der Heiligen Messe war die feierliche Aufnahme von Paulina in die Gemeinschaft des Regnum Christi. Sie hatte das Regnum Christi unter anderem bei „Liebe Leben“, bei den Priesterweihen in Rom und durch persönliche Begegnungen mit RC-Mitgliedern kennengelernt. Aus diesen Erfahrungen wuchs in ihr der Wunsch, nicht nur innerlich verbunden zu sein, sondern sich auch offiziell dieser geistlichen Familie anzuschließen: „In mir entbrannte der Wunsch, mich nicht nur im Herzen, sondern auch offiziell der besonderen Familie anzuschließen.“
Im Rahmen der Feier erneuerten auch die assoziierten Mitglieder ihr Versprechen. Ein Moment, der tief berührte: „Wie kraftvoll war das!“
Gemeinsam unterwegs – jeder auf seine Weise
Nach der Heiligen Messe teilte sich die Gesellschaft auf – und doch blieb sie miteinander verbunden.
Die Erwachsenen und Young Professionals machten sich auf zu einer kleinen Wanderung. Unterwegs gab es vertiefende Kennenlern-Impulse und viel Raum für persönliche Gespräche. Gerade für diejenigen, die neu dabei waren oder bisher noch nicht viele Menschen aus der Apostelgemeinschaft kannten, wurde daraus eine wertvolle Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Gemeinschaft wachsen zu lassen.
„Der Spaziergang war ganz besonders für mich: zusammen unterwegs, verbunden mit dem Austausch und besseren Kennenlernen.“
Währenddessen wartete auf die Familien ein ganz besonderes Abenteuer: eine große Familienrallye mit zehn abwechslungsreichen Stationen. In Teams wurde auf den Wiesen gespielt, gelacht und miteinander gekämpft – natürlich mit viel Spaß und sportlichem Ehrgeiz.
Besonders schön: Die Jugendlichen von „GetStrong“ übernahmen Verantwortung und halfen mit, die Stationen zu betreuen. Sie feuerten die Kinder an und machten die Spielstraße zu einem Erlebnis für Groß und Klein. So wurde Gemeinschaft generationenübergreifend sichtbar: Jeder konnte etwas beitragen, jeder war willkommen, jeder wurde gebraucht.
Dankbar für einen Tag voller Leben
Zum Abschluss der Rallye stiegen Dank- und Fürbittgebete an Luftballons in den Himmel. Ein leichtes, fröhliches und zugleich berührendes Zeichen: Was uns bewegt, dürfen wir Gott anvertrauen.
Und dann wurde es kulinarisch. Beim abendlichen Bring & Share Buffet zeigte sich einmal mehr, wie viel Freude darin steckt, miteinander zu teilen. Salate, Gazpacho, verschiedenste herzhafte Speisen und köstliche Desserts ließen kaum einen Wunsch offen. Groß und Klein genossen das gemeinsame Essen – und natürlich die vielen Gespräche, die sich dabei ganz selbstverständlich ergaben.
Eine Mutter bringt es auf den Punkt: „Das abwechslungsreiche Programm für Kinder und Erwachsene, die kulinarische Vielfalt durch das ‚Bring & Share Buffet‘ bleibt für immer in bester Erinnerung.“
Doch vielleicht war es gar nicht die einzelne Aktivität, die diesen Tag so besonders machte. Vielleicht war es die Atmosphäre – dieses Gefühl, gemeinsam etwas zu erleben, getragen von Freude, Glaube und Liebe füreinander.
Katharina F. fasst es so zusammen: „Es war ein großartiges Fest! Wow! So viel Liebe und Hingabe war spürbar! Ich habe wahrlich die Gemeinschaft in Christus erlebt!“
Wenn der Tag in der Anbetung seinen Höhepunkt findet
Nach einem Nachmittag voller Begegnungen, Bewegung, Lachen und gutem Essen wurde es am Abend stiller.
Zum Abschluss richtete sich der Blick noch einmal bewusst auf Jesus Christus. Die neu gegründete Lobpreisband der Apostelgemeinschaft gab ihr zweites offizielles Konzert. Musik, Lobpreis und Anbetung führten die Gemeinschaft zurück zu dem, der diesen Tag im Innersten zusammenhält.
In der Kirche wurde die Heilige Eucharistie ausgesetzt. Was zuvor in vielen kleinen Begegnungen spürbar gewesen war, bekam hier seinen tiefsten Ausdruck: Wir feiern nicht nur miteinander. Wir feiern, weil Christus mitten unter uns ist.
Eine Teilnehmerin beschreibt, was sie von diesem Tag mitgenommen hat: „Am Ende des Tages war mein Herz erfüllt mit Gottes Frieden, Freude und der Sicherheit: Gott hat uns begleitet nicht nur in dem feierlichen Gottesdienst, nicht nur bei der besonderen Eucharistischen Anbetung, sondern auch und gerade bei der gemeinsamen Zeit, mittendrin unter den Menschen, in ihren Augen, in ihren Worten in den Herzen.“
Ein Sommerfest geht zu Ende – aber etwas bleibt.
Dankbarkeit für die Menschen, die sich mit ihren Talenten eingebracht haben: in der Musik, bei den Spielen, in der Organisation, beim Kochen, im Gebet und in so vielem, was einen solchen Tag überhaupt möglich macht.
Dankbarkeit für neue Begegnungen und gewachsene Freundschaften. Dankbarkeit für die Gemeinschaft. Und vor allem: Dankbarkeit für Jesus Christus, der im Mittelpunkt steht und Menschen miteinander verbindet.
Vielleicht ist genau das die besondere Schönheit der Regnum-Christi-Familie: Hier darf man kommen, wie man ist. Hier gibt es Raum für Familien und Kinder, für Jugendliche und junge Erwachsene, für Ehepaare und Alleinstehende. Für Menschen, die schon lange dazugehören – und für diejenigen, die gerade erst anfangen, diese Gemeinschaft kennenzulernen.
Leichtigkeit. Liebe. Lebenslust. Gemeinschaft. Glaube. Und mittendrin Jesus.
Wir freuen uns schon jetzt auf das große Sommerfest 2027. Vielleicht bist du dann auch dabei?