Kennst du das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen? Du setzt dir hohe Ziele, versuchst alle Erwartungen zu erfüllen und bist am Ende frustriert oder wütend auf dich selbst, wenn du an deinen eigenen Ansprüchen scheiterst. In unserer Gesellschaft dreht sich alles um Leistung und Selbstoptimierung. Selbst im Glauben verfallen wir oft in einen inneren Leistungsdruck, eine Art „praktischen Atheismus“: Wir wollen unser eigener Retter sein und uns selbst – oder sogar Gott – beweisen, dass wir es wert sind, geliebt zu werden.
In dieser Predigt bricht P. George Elsbett genau mit diesem Muster. Er zeigt auf, dass echte Intimität und Verbundenheit erst dann entstehen, wenn wir aufhören, uns alles selbst beweisen zu wollen. Er beleuchtet drei konkrete innere Blockaden, die uns im Alltag oft im Weg stehen.
In dieser Episode erfährst du: Warum der Versuch, dich durch eigene Leistung selbst zu erlösen, dich nur frustriert – und wie befreiend es ist, dich stattdessen in deiner Schwäche lieben zu lassen. Wieso wir oft eine anstrengende Fassade aufbauen, um die Bestätigung anderer zu bekommen, anstatt unseren wahren Wert in Gott zu finden. Wie alltägliche Sorgen, To-Do-Listen, Instagram oder Konsum uns so ablenken können, dass wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen.
Predigt von Sonntag, dem 12. Juli 2026 im Zentrum Johannes Paul II.in Wien