„Egal was kommt, ich möchte dir, Jesus, treu sein“

Nach seinen Ewigen Gelübden spricht Br. Nils Schäfer LC über Zweifel und Vertrauen, Gottes Geduld, innere Freiheit und die Freude, das eigene Leben ganz Christus zu schenken.

Am Samstag, dem 20. Juni 2026, legten 16 Ordensleute der Legionäre Christi in Rom ihre Ewigen Gelübde ab. Unter ihnen war auch Br. Nils Schäfer LC aus Deutschland. Mit diesem Schritt bindet er sich für immer an Christus und an die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi (wir berichteten).

Wie kann sich ein junger Mann für eine „Ewigkeit“ an Gott binden? Was bedeutet das überhaupt, sich Gott „bis in den Tod“ zu weihen? Welche Gottesbeziehung setzt das voraus? Und wie bereitet sich Br. Nils weiter auf seine Priesterweihe vor?

Über das und vieles mehr spricht er ausführlich im Interview. Lesen Sie hier!

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Br. Nils, Sie haben am 20. Juni in Rom Ihre Ewigen Gelübde abgelegt. Was ist Ihnen von diesem Tag besonders im Herzen geblieben?
Br. Nils:
Vieles ist mir von diesem intensiven Tag im Herzen geblieben. Besonders stechen für mich eine tiefe Dankbarkeit für meinen bisherigen Lebensweg mit all seinen Höhen und Tiefen und das innere Gefühl des Angekommenseins hervor. In der Feier ist mir besonders der Moment im Gedächtnis geblieben, in dem wir nach der Ablegung der Profess eine noch nicht konsekrierte Hostie auf die Patene legten, die unser Leben symbolisiert – das wir in Gottes Hände legen, im Vertrauen darauf, dass er es durchdringt und verwandelt. Dieser Moment hat mich innerlich ergriffen, weil er in gewisser Weise die gesamte Feier zusammenfasst.

Mit den Ewigen Gelübden sagen Sie endgültig Ja zu einem Leben in Armut, Keuschheit und Gehorsam. Was bedeutet dieses „für immer“ für Sie persönlich?
Br. Nils:
Als wir den Ablauf der Feier eine Woche vorher geübt haben, ist mir schon besonders der erste Moment der Feier ins Auge gestochen. Dort fragte uns unser Generaldirektor, also der Priester der die Legionäre Christi weltweit leitet, was wir heute von der Kirche erbitten würden. Darauf antworten alle Kandidaten, dass sie bis in den Tod Gott in dieser Gemeinschaft ganz geweiht sein wollen.

Diese Antwort hat mich innerlich nochmal gepackt, weil ich in diesem Moment ja noch gar nicht weiß, ob „bis in den Tod“ 60, 30 oder vielleicht nur noch ein paar Monate bedeutet. Letztlich drückt es aber genau das Vertrauen in Gott aus, was ich mein ganzes Leben lang und dann auch in der Ewigkeit leben will. Egal was kommt, ich möchte versuchen, dir, Jesus, treu zu sein und in deiner radikalen Nachfolge leben.

Christus sucht nicht Perfektion

Bei Ihrer ersten Profess sprachen Sie die Sehnsucht aus, „dass Christus wirklich zu meinem Leben wird“. Was heißt dieser Satz für Sie heute – nach fast zehn Jahren Ordensleben?
Br. Nils: Diese Sehnsucht bedeutet mir auch noch nach zehn Jahren sehr viel, weil sie meine Motivation und auch das Ideal war und geblieben ist, auch wenn ich heute anders auf sie blicke.

In den Jahren vor meiner ersten Profess durfte ich schon die Erfahrung machen, dass Christus es wert ist, für ihn alles zurückzulassen und ihm mein Leben zu schenken. Aus dieser Erfahrung heraus habe ich vor zehn Jahren mich auf diesen Weg des Ordensleben begeben. Zurückblickend denke ich aber auch, dass ich damals noch vieles idealisiert habe.

Besonders in den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass Christus nicht Perfektion braucht, um mein Leben zu sein, sondern eher den täglich erneuerten Wunsch, für ihn in den alltäglichen Dingen zu leben und eine Freude für sein Herz zu sein. Ich durfte auch immer mehr in die Größe seiner Barmherzigkeit eintauchen. Durch die Ordensgelübde hat sich Christus auch an mich gebunden mit meinen Schwächen und Fehltritten. Oft staune ich über seine Geduld mit mir, weil ich eben nach zehn Jahren Ordensleben immer noch oft weit weg vom Ideal der Heiligkeit bin. Mich nicht daran zu frustrieren, sondern mehr auf seine Gnade auf dem Weg des Ordenslebens zu vertrauen, bedeutet heute für mich, dass Christus mein Leben ist.

In Ihrem Zeugnis von 2023 schreiben Sie von jener Nacht in New York nach dem Abitur, in der Sie sich fragten, ob es nicht „Wahnsinn“ sei, nach allem, was Ihnen offenstand, ins Noviziat einzutreten. Damals stand auch ein anderer Lebenstraum im Raum – etwa der Wunsch, einmal Banker zu werden. Was hat Ihnen geholfen zu unterscheiden, was nur attraktiv war und was wirklich Ihrer tiefsten Sehnsucht entsprach?
Br. Nils: Das ist gar nicht so leicht zu beantworten, weil es natürlich viele Faktoren waren und wir uns selbst so oft ja ein Geheimnis sind. Zwei Dinge stechen aber für mich heraus.

Zuerst einmal halfen mir besonders die unzähligen Momente der Stille vor der Eucharistie in einer Kapelle, in denen ich immer wieder die großen und kleinen Erfahrungen  meines Lebens ehrlich vor Gott ausgebreitet und mit ihm gesprochen habe. Besonders was in meinem Inneren in den verschiedenen Lebensetappen vor sich ging, fand hier seinen Platz. Die Beharrlichkeit in diesen persönlichen ruhigen Momenten mit Jesus, die oft ganz unspektakulär, manchmal aber auch ein echter innerer Kampf waren, halfen mir mit der Zeit zu erkennen, was nur vorübergehende Attraktion war und was wirklich einer tieferen Sehnsucht entsprach.

Und zweitens war es dann auch wichtig, mich über all das, was ich in der Stille und Einsamkeit mit Gott besprochen habe, mit meinem geistlichen Leiter auszutauschen und Rat zu holen. Wie oft haben sich meine Zweifel und Sorgen geklärt, als ich sie einfach mit jemandem geteilt habe, der auf diesem Weg schon weiter war.

Es war ein innerer Weg, auf dem ich manchmal mehr und manchmal weniger Klarheit hatte. Im Rückblick erkenne ich aber, wie er doch eine klare Richtung hatte.

Innere Sehnsucht nach Frieden und Sinn

Sie schrieben, dass die Freude, die Gott Ihnen schenkte, tiefer war als andere Erfahrungen von Glück. Wie würden Sie diese Freude heute beschreiben?
Br. Nils: Auch hierauf habe ich mit der Zeit eine neue Perspektive gewonnen. In den letzten zehn Jahren habe ich immer mehr entdeckt, dass sich mein Inneres eher nach Frieden und Sinn als nach momentaner emotionaler Freude sehnt. Auf mein Leben schauen zu können und mir sagen zu können, dass der heutige Tag oder dieser Lebensabschnitt Sinn hatte, auch wenn er wirklich schwer war, gibt mir die innere Zufriedenheit und den Frieden, nach denen ich mich wirklich sehne, ohne es oft ausdrücken zu können. Und mit Dankbarkeit Gott gegenüber darf ich auf die letzten zehn Jahre und meinen jetzigen Platz im Leben schauen und sagen, dass es zwar nicht immer einfach, aber es auf jeden Fall wert war. Allein die tausenden Stunden, die ich im guten Sinne für Gott in den letzten Jahren im Gebet für Christus verschwenden durfte, haben vor Gott und für mich einen so tiefen Wert, dass ich zufrieden und glücklich auf mein Leben schauen darf. Genau das ist für mich die Freude, die Gott im Inneren schenkt.

Dazu hat mir Gott auch noch so unzählige unglaubliche Erfahrungen in meiner Zeit in den USA, Rom und vor allem Chile geschenkt. Da denke ich zum Beispiel an das Abenteuer einer achttägigen Camping-Expedition mit Jugendlichen durch die beeindrucktenden Landschaften Patagoniens an der südlichen Spitze Chiles oder die Fahrten zum Weltjugendtag oder zum Jubiläum letztes Jahr in Rom. Gott lässt sich wirklich nicht in Großzügigkeit überbieten.

Gab es auf Ihrem Weg auch Phasen, in denen diese Freude weniger spürbar war? Und was hat Sie dann getragen?
Br. Nils: Die gab es natürlich auch und sie gehören auch zum Ordensleben dazu. Ich denke vor allem an die Zweifel und inneren Kämpfe, die ich im Noviziat hatte. Mir war damals alles andere als klar, dass dies wirklich mein Lebensweg sei. Auch denke ich zum Beispiel an äußere Schicksalsschläge, wie den plötzlichen Tod eines Jugendlichen in Chile, den ich in der Schule geistlich begleitet habe. Momente der Schwierigkeit, des Zweifels und auch von Traurigkeit, in denen man wie Jakob mit Gott ringen muss, gehören dazu. Auch hier hat mir die persönliche Zeit der Stille und der Austausch mit meinem geistlichen Leiter geholfen. Mit der Zeit habe ich immer mehr gelernt, in den dunklen Momenten nicht das anzuzweifeln, was ich in Momenten mit mehr Licht gesehen und erfahren habe.

Wachsen in Hingabe, Liebe und Freiheit – „Geduld mit mir selbst“

Wenn Sie auf die Jahre seit dem Noviziat zurückblicken: Was hat sich in Ihrem Verständnis von Berufung verändert?
Br. Nils: Ich denke in den Anfangsjahren auf diesem Weg, habe ich die Berufungsfrage noch sehr statisch gesehen. Unbewusst habe ich sie fast wie ein Ratespiel gesehen, in dem ich herausfinden muss, ob Gott mich zum Priester in der Legion beruft oder eben nicht. Es war sehr entweder ja oder eben nein.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass Berufung eigentlich viel größer ist. Es geht mehr darum, wie mich Gott jeden Tag neu einlädt, in der Fähigkeit zur Hingabe und Liebe in der Freiheit, die er mir gegeben hat, zu wachsen. Die Frage nach der Berufung zum Ordensleben und Priestertum ist immer mehr zur Frage geworden, ob dies der Weg sei, auf dem ich darin wachsen und auch selbst wachsen will. Dieser Perspektivwechsel hat viel Druck aus der Berufungsunterscheidung genommen und mir eine große innere Freiheit geschenkt.

Was haben Sie in den letzten Jahren der intensiven Ausbildung über sich selbst gelernt?
Br. Nils: Zu viel, um es in einer Antwort zusammenzufassen (zwinkert). Ein großer Lernbereich war die Geduld mit mir selbst. Ich muss vor Gott nicht perfekt sein, um für ihn eine Freude zu sein. Außerdem habe ich gelernt, dass Vertrauen auf Gottes Plan viel besser ist, als alles selbst kontrollieren zu können und wollen. Besonders als ich erfahren habe, dass ich mein apostolisches Praktikum in Chile absolvieren würde, war das für mich eine Schlüsselerfahrung. Die Vorstellung in ein so fremdes Land, über das ich gar nichts weiß, zu gehen und dort zu wirken, hatte mich am Anfang komplett überfordert und hätte ich mir bestimmt nicht so ausgesucht. Im Nachhinein, war es das Beste, was mir passieren konnte und diese drei Jahre würde ich für nichts eintauschen. Gott mutet einem oft mehr zu, als man sich vorstellen kann. Er sieht unser ganzes Potential und will es zur Entfaltung bringen.

In den letzten Jahren wurde mir auch die Wichtigkeit von tiefer Demut immer klarer. Auch wenn ich noch weit davon entfernt bin, denke ich, dass Gott in dem Leben einer demütigen Person Wunder vollbringen kann. Zum Beispiel hat mich die Anfangszeit in Chile besonders Demut gelehrt. Ich habe das chilenische Spanisch der Jugendlichen zuerst gar nicht verstanden und kam mir nicht nur verloren, sondern oft auch unnütz vor. Mich davon nicht frustrieren zu lassen und trotzdem immer neu die Beziehung mit den Jugendlichen zu suchen, bedeutet für mich Demut zu leben. Darin zu wachsen, wurde für mich zu einem inneren Weg und Leitpfaden in meinem Leben, auch wenn dieser Weg noch sehr lang ist.

„Damit Gott Menschen mit seiner Liebe verändern kann“

Drei Jahre waren Sie in Santiago de Chile als Mentor für Oberstufenschüler und Begleiter von Studenten tätig. Hat sich durch die Arbeit mit Schülern und Studenten Ihr Blick auf das Priestertum verändert? Gibt es eine Begegnung aus Chile, die Ihnen besonders gezeigt hat, wozu Gott Sie ruft?
Br. Nils: Diese drei Jahre haben mich und meine Sicht auf mein Leben sehr geprägt. Da könnte ich stundenlang erzählen. Eine tiefe Überzeugung, die in dieser Zeit gewachsen ist, ist, dass einem Jugendlichen oder jungen Erwachsenen nichts Besseres passieren kann, als eine tiefe, persönliche Begegnung mit Christus zu haben und den Mut und die Beharrlichkeit zu finden, sich mit ihm auf den Lebensweg zu machen.

Ich könnte von so vielen Momenten berichten, in denen ich das erfahren hatte. In meinem ersten Jahr an der Schule in Santiago habe ich zum Beispiel Luis kennengelernt. Mit Glauben hatte er zuerst gar nichts am Hut, obwohl er in einer katholischen Familie aufgewachsen war. Nach dem Tod eines Freundes und Klassenkameraden, fiel er in ein inneres Loch und sehr spontan entschied er sich, auf unsere Reise zum Weltjugendtag in Lissabon mitzukommen, obwohl er sich selbst als Atheisten bezeichnete. Nach der ersten Woche, die recht kalt und unspektakulär an ihm vorübergegangen ist, hat er dann in einer alten Kirche in Portugal zum ersten Mal, Gottes Liebe zu ihm erfahren, was sein Leben auf den Kopf stellte. Komplett verändert kehrte er nach Santiago de Chile zurück und alle seine Klassenkameraden konnten gar nicht glauben, wie er sich verändert hatte und warum er jetzt plötzlich täglich die Kommunion empfangen wollte. Es war wirklich beeindruckend, wie er in den folgenden Monaten innerlich wuchs und aus dem orientierungslosen Jugendlichen ein ansteckender Apostel an seiner Schule wurde.

Und Luis war kein Einzelfall. Durch solche Erfahrungen und in der Begleitung von so vielen jungen Männern, hat sich in mir der Wunsch gefestigt, mein Leben einzusetzen, damit noch mehr Jugendliche diese Erfahrung machen können. Und genau das ist für mich einer der Lebensaufgaben eines Priesters. Kanal zu sein, damit Gott Menschen mit seiner Liebe verändern kann. Dafür sind besonders die Sakramente, die ein Priester spendet entscheidend.

In wenigen Jahren steht voraussichtlich Ihre Priesterweihe bevor. Was löst dieser Gedanke heute in Ihnen aus? Was erhoffen Sie sich für Ihren künftigen priesterlichen Dienst?
Br. Nils: Es löst in mir eine gewisse Vorfreude aus, auf das, was Gott durch mein Leben wirken will. Selbst wenn ich noch nicht genau weiß, was dies genau sein wird oder in welchen Winkel dieser Welt mich Gott schicken wird. Natürlich löst es auch ein Bewusstsein meiner Unwürdigkeit im Hinblick auf die Größe dieses Geschenkes aus. Gott will mir wirklich diesen Dienst anvertrauen, obwohl mir oft noch so viele andere Dinge wichtiger sind als er? Auch nach schon über zehn Jahre der Vorbereitung braucht es hier noch viel Vertrauen.

Konkret erhoffe ich mir, vielen Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, Christus persönlich zu begegnen und zu erfahren, wie er ihr Leben erneuert. Wie gesagt, glaube ich, dass hier die Sakramente, besonders die Beichte, ganz entscheidend sind. Doch letztlich geht es mir immer mehr darum, dass mein künftiger priesterlicher Dienst einfach eine Freude für Jesus selbst ist.

Wie bereiten Sie sich innerlich darauf vor, eines Tages Christus als Priester für andere gegenwärtig zu machen?
Br. Nils: Ich glaube die beste Vorbereitung ist, zuerst einmal Christus selbst in meinem Leben frei wirken und mein Herz nach seinem Herzen formen zu lassen. Dafür ist natürlich die Zeit im Gebet und in seiner Gegenwart vor der Eucharistie entscheidend. Außerdem bitte ich ihn viel, um Mut und Demut, um die vielen Herausforderungen der heutigen Welt großherzig angehen zu können.

Die, die mich besser kennen, wissen aber auch, dass mir auch das Studium und die intellektuelle Ausbildung sehr wichtig sind. Ich denke, heute haben besonders viele Jugendlichen gute und echte Fragen und Zweifel, die tiefe und oft auch rationale Antworten verlangen. Da ist es oft notwendig, auch einige intellektuelle Hindernisse und Einwände wegzuräumen, damit jemand frei wird, eine Erfahrung mit Gott zu machen. Daher habe ich mich auch entschieden, noch vor dem Beginn des Theologiestudiums einen Master in Philosophie zu machen.

Wenn Sie an junge Menschen denken, die selbst nach ihrer Berufung suchen: Was würden Sie ihnen aus Ihrem eigenen Weg mitgeben?
Br. Nils: Es lohnt sich, dein Leben komplett Gott zu schenken, auch wenn der Weg herausfordernd ist. Das habe ich unzählige Male erfahren. Du hast im besten Sinne gar keine Ahnung, was Jesus aus deinem Leben und durch dich machen kann, wenn du ihm vertraust. Doch auch Zweifel und Momente der Unsicherheit und Dunkelheit gehören dazu. Solange du ihn aufrichtig lieben willst, wird er dich in deinen Entscheidungen leiten. Das ist das sichere Fundament, auf dem du dein Leben aufbauen darfst.

Danke für das Gespräch!

Zur Person

Br. Nils stammt aus Altenhundem im Sauerland. Nach dem Abitur an der Apostolischen Schule, das er als einer der Jahrgangsbesten in Nordrhein-Westfalen abschloss, trat er 2015 in das Noviziat der Legionäre Christi in Alzgern ein. Dort verbrachte er zwei Jahre in Gebet, geistlicher Unterscheidung und Kennenlernen des Ordenslebens. 2017 legte er seine erste zeitliche Profess ab.

Nach der ersten Profess führte ihn seine Priesterausbildung bei den Legionären Christi zunächst in die USA. In Connecticut absolvierte er humanistische Studien, bevor er von 2019 bis 2022 in Rom Philosophie studierte. Es folgte ein dreijähriger apostolischer Einsatz in Santiago de Chile. Dort war Br. Nils unter anderem als Mentor für Oberstufenschüler und als Begleiter von Studenten an einer Universität der Legionäre Christi tätig. Seit August 2025 lebt und studiert er wieder in Rom. Nach dem Abschluss eines Masterstudiums in Philosophie hat er dort sein Theologiestudium begonnen.

Nach seinen Ewigen Gelübden spricht Br. Nils Schäfer LC über Zweifel und Vertrauen, Gottes Geduld, innere Freiheit und die Freude, das eigene Leben ganz Christus zu schenken.

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