Vor seinem Angesicht #2
P. George Elsbett LC entfaltet, warum Anbetung den Menschen nicht aus dem Leben herausnimmt, sondern ihn erst wirklich lebendig macht. Ausgehend vom Evangelium am See zeigt er die Jünger in einer Zwischenzeit: Sie warten, sie wissen nicht weiter, sie gehen fischen – und genau dort ruft Christus hinein. P. George verbindet dieses Bild mit den eigenen Zwischenzeiten des Lebens, mit Sehnsucht, Orientierungslosigkeit und der Frage, wie der Mensch in die Nähe des Herrn kommt.
Seine Antwort bleibt konkret: hinhören, dranbleiben, sich rufen lassen und den Sprung wagen. So wird Anbetung nicht als frommer Zusatz sichtbar, sondern als Ort, an dem Christus den Menschen ansieht, sein Herz berührt und ihn Schritt für Schritt in seine Gegenwart hineinzieht.
Predigt von P. George Elsbett LC am 19. April 2026 im Zentrum Johannes Paul II. in Wien