Am 3. August 2025 begann P. Valentin Gögele LC seine Predigt mit einem provokanten Zitat, das er in den sozialen Netzwerken gefunden hatte. Darin kommt der Autor zu der persönlichen Überzeugung, „dass die Menschen eigentlich keinen Erlöser brauchen.“ Diese Aussage nahm P. Valentin zum Anlass, den Blick auf entscheidende Fragen zu richten: Wer ist Jesus für Dich – ganz konkret in Deinem Leben? Verändert Er Dein Leben? Lässt Du es zu, dass der Gottessohn Dich verwandelt und erlöst?
In diesem Zusammenhang griff er auch das Tagesevangelium (Lk 12, 13–21) auf: das Gleichnis vom reichen Kornbauern. Dieser hortete seinen Überfluss und dachte nur an sich selbst, anstatt sein Leben auf Gott auszurichten. Jesus macht mit dieser Geschichte deutlich, dass wir unser Vertrauen nicht auf Besitz oder Reichtum setzen sollen, sondern auf Gott – der uns alles schenkt, was wir wirklich brauchen.
Einen weiteren Bezugspunkt fand P. Valentin in einem Ereignis, das am selben Tag in Rom stattfand: Über eine Million Jugendliche versammelten sich dort, um mit Papst Leo XIV. die heilige Messe zu feiern. In seiner Ansprache griff der Papst Worte seines Vorgängers Johannes Paul II. auf, die dieser vor 25 Jahren, ebenfalls in Rom, zu Millionen von Jugendlichen beim Weltjugendtag gesprochen hatte:
„Es ist Jesus, den ihr sucht, wenn ihr vom Glück träumt! Er ist es, der auf euch wartet. Er ist die Schönheit, die euch so anzieht, der euch provoziert in jenem Durst nach Radikalität, der euch keine Anpassung an den Kompromiss erlaubt.“
Mit diesen Worten machte P. Valentin deutlich: Der Ruf Jesu bleibt aktuell – heute ebenso wie damals. Er lädt uns ein, Ihn in unser Leben zu lassen, Ihm zu vertrauen und unser Herz ganz auf Ihn auszurichten.