Zum Jahresbeginn gleich einmal das Wichtigste!   

14 Jugendliche des Regnum Christi begannen das neue Jahr mit Schweigeexerzitien 

Unter dem Motto „Sucht zuerst das Reich Gottes“ (Mt 6,33) fanden sich 14 Jugendliche vom 2. Januar bis zum Fest der Erscheinung des Herrn im Kloster Brandenburg bei Ulm zu Schweigeexerzitien ein. Tägliche heilige Messe, Anbetung, gemeinschaftliche und persönliche Gebetszeiten, Mahlzeiten mit Tischlesung, Zeit der Stille, individueller Sport oder Spaziergang in der bezaubernden Winterlandschaft der Illerauen sowie Begleitgespräche prägten den Tagesplan.

Ein Blick, der in allem Gott erkennt

In den Impulsen thematisierte P. Martin Baranowski LC die Gleichnisse Jesu und deren Bedeutung für das rechte Gottesbild und den Aufbau des Reiches Christi: „An Jesus Christus fasziniert immer wieder seine natürliche und einfache Art, von Gott und den Geheimnissen des Glaubens zu sprechen. Er verliert sich nicht in komplizierten theologischen oder philosophischen Theorien, sondern spricht in Gleichnissen, die für alle verständlich sind und doch einen tiefen Sinn in sich bergen. Die im Evangelium überlieferten Gleichnisse sind nicht nur durch ihre Inhalte bedeutsam, sondern sie offenbaren auch den Blick, mit dem Jesus die Welt betrachtet. Es ist keine ängstliche Betrachtung der Welt mit Angst und Scheuklappen aber auch keine naive und oberflächliche Sichtweise, die sich im direkt Greifbaren verliert, sondern ein Blick, der in allen Gott, seine Liebe und sein Wirken zu erkennen vermag. Die Gleichnisse helfen, von Jesus diesen Blick zu erlernen, um im alltäglichen Umfeld durch das Sichtbare und die Erfahrung tiefer zu betrachten und zu verstehen“.

Rückmeldungen der Teilnehmer

  • Es waren meine ersten Exerzitien, und eine sehr positive Erfahrung für mich. Ich habe noch nicht sehr oft die Tiefe des christlichen Glaubens so krass gespürt.
  • Zuerst hatte ich eigentlich ganz andere Pläne für den Jahresbeginn. Doch dann waren die Exerzitien eine besondere Zeit für mich. Ich verbrachte viel Zeit in der kleinen Kapelle. Das half mir, ruhig zu werden und den liebenden Blick Gottes zu spüren, zu erfahren, dass Gottes Blick allein genügt. Seine Liebe nimmt mich ein, fasziniert mich, aber lehrt: Duch die Gleichnisse in den Meditationen hat mich Jesus ach ermutigt, ihm ähnlicher zu handeln.
  • Die Neujahresexerzitien waren für mich eine tiefe Begegnung mit Jesus. Eine derart tiefe Glaubensschule habe ich noch nicht erlebt. Ich würde es gerne wiederholen. Ich bin jetzt gewappnet für das neue Jahr.
  • Ich war noch nie auf Schwiegeexerzitien und entsprechend auch ziemlich nervös. Doch die Stille tat mir gut. Es war immer wieder ein Auf und Ab, aber ich konnte in die Tiefe gehen, und mein Herz konnte wieder aufatmen. Es hat mich auch sehr beeindruckt, wie jeder Einzelne seinen individuellen Weg mit Jesus ging.
  • Für mich waren die Exerzitien eine lebendige Erfahrung mit Gott und eine Bekehrung des Herzens.
  • Die Exerzitien haben mir geholfen, meinen Glauben an Jesus Christus zu erneuern und stärkten mich für den Alltag.
  • Die Exerzitien sind eine wunderschöne Weise das neue Jahr zu starten. Obwohl wir Bibelstellen betrachteten, die ich gefühlt schon tausendmal gehört habe, entdeckte ich neue Aspekte, die mich ansprachen.
  • Die Exerzitien haben mich inspiriert, meinen Glauben auch im Alltag mit all den Schwierigkeiten und Hindernissen, dem Kampf im Gebet und vor allem mit Liebe zu leben.
  • Ich fand es wunderschön, wie alle Teilnehmer so erfüllt vom Heiligen Geist und voll Freude waren, viel gelacht haben. Jesus hatte uns alle wirklich berührt.
  • Ich fühle mich aufgetankt und besser als vorher. Die Impulse haben mich inspiriert und geholfen, Kraft zu schöpfen.
  • Ich konnte in den Exerzitien viel Falsches über Gott über Bord werfen und Neues lernen. Das hat mir richtig gutgetan. Beeindruckt hat mich auch, wie viel uns zugetraut wurde und das Vertrauen darauf, dass Gott jetzt auch wirken und zu uns sprechen kann.
  • Diese Zeit der Ruhe ist etwas unfassbar Wertvolles, dessen ich mir anfangs gar nicht so bewusst war. Dadurch konnte ich näher zu mir selbst, zu meinem Glauben und zu Jesus finden. Die Impulse haben viele meiner Glaubensfragen, die ich sehr beschäftigt hatten, geklärt, und ich konnte Jesus noch einmal neu kennen lernen.
  • Während der Exerzitien konnte ich mich und Gott besser kennen lernen. Ich erkannte deutlicher, was mich noch daran hindert, wie Jesus zu sein, und konnte klare Ziele setzen, um Jesus ähnlicher zu werden. In dieser Zeit konnte ich auch das Kämpfen im Gebet üben – ich hatte mehrfach keinen Bock mehr zu beten, oder es war mir einfach zu anstrengend. Da konnte ich lernen, in diesen Momenten dranzubleiben, mich von Ablenkungen zu lösen und nur bei Gott zu sein.

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Weitere Informationen zu geistlichen Angeboten und Exerzitien finden Sie hier in unserem Veranstaltungskalender!

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